Telekom: Bericht zum zweiten Quartal 2020 – 27 Milliarden Euro Umsatz

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Die Deutsche Telekom hat ihre Quartalszahlen vorgelegt. Dabei zeigt sich einmal mehr, dass das Telekommunikationsunternehmen nicht nur auf dem Heimatmarkt erfolgreich ist. So stößt der Konzern mit der Einbeziehung von Sprint, nach dem Abschluss der Fusion mit T-Mobile US am 1. April 2020, in neue finanzielle Dimensionen vor.

Deutsche Telekom erzielt 27 Milliarden Euro Umsatz

Der Umsatz der Deutschen Telekom stieg im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 37,5 Prozent auf 27 Milliarden Euro.

Wie der Konzern festhält, hielten sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Geschäftszahlen des Unternehmens im vergangenen Quartal in Grenzen. Dennoch merkt man an, dass sich Aufträge im Großkundengeschäft aufgrund der besonderen Umstände verzögerten.

Im Mobilfunkgeschäft machten sich die wegen der Reisebeschränkungen fehlenden Roaming-Umsätze bemerkbar. Die Mobilfunk-Serviceumsätze lagen deshalb im zweiten Quartal um 1,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Trotz des negativen Pandemie-Effekts auf die Roaming-Umsätze stieg der Gesamtumsatz des operativen Segments Deutschland im zweiten Quartal im Vorjahresvergleich um 1,1 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro.

Im Breitbandgeschäft verzeichnete das Unternehmen das erfolgreichste Quartal, gemessen an der Zahl der Nettoneukunden seit zwei Jahren in Deutschland. Zwischen April und Juni stieg die Zahl der Breitbandkunden um 87.000 und damit stärker als bei allen Wettbewerbern. Auf einen Glasfaser-basierten Anschluss (FTTH, FTTC/Vectoring) wechselten 386.000 Kunden. Die Gesamtzahl dieser Anschlüsse liegt nun bei 15,2 Millionen und damit um 1,8 Millionen höher als noch vor einem Jahr.

Die Deutsche Telekom aktualisierte wegen der neuen Konzernstruktur nach der Fusion in den USA ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Dabei blieben alle Werte für das Geschäft außerhalb der USA gegenüber der bisherigen Prognose unverändert. Der Konzern erwartet nun insgesamt für 2020 ein bereinigtes EBITDA AL von rund 34 Milliarden Euro statt bislang rund 25,5 Milliarden Euro. Der Free Cashflow AL soll mindestens 5,5 Milliarden Euro betragen nach bisher rund 8,0 Milliarden Euro. Hier wirken sich die bereits bei Bekanntgabe des Zusammenschlusses mit Sprint angekündigten Integrationskosten aus.

Kategorie: Allgemein

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