Apple Marketing-Managerin spricht über 5G-Akkulaufzeit, MagSafe-Bedenken und mehr [Video]

| 12:11 Uhr | 2 Kommentare

Kaiann Drance, Vice President of iPhone Marketing, hat ein ausführliches Interview über das neue iPhone 12 und iPhone 12 Pro gegeben. Hierbei beantwortet sie Fragen zum iPhone-Launch und widmet sich auch einigen Bedenken der Nutzer.

Fotocredit: Apple

Apple-Managerin beantwortet Fragen zum iPhone 12

Endlich halten die ersten Kunden ihr iPhone 12 und iPhone 12 Pro in den Händen. Passend hierzu hat Apples Marketing-Managerin Kaiann Drance Fragen der Nutzer zu den neuen Geräten beantwortet. Im Podcast „Rich on Tech“ wiederholte sie im Großen und Ganzen die Aussagen von Apples „Hi, Speed“-Veranstaltung, sprach aber auch einige Bedenken der Kunden an. Zudem erklärte die Managerin, wie Apple seine Bemühungen intensiviert, die neuen Smartphones sicher und schnell zu den Kunden zu bringen.

5G und Akkulaufzeit

Wie wir zuletzt gelernt haben, zerrt der 5G-Betrieb des iPhone 12 ordentlich am Akku. Apple versucht den Akku-Hunger mithilfe von verschiedenen Mitteln zu bremsen. Hierzu gehört der „Smart Data Mode“, wie Drance erklärte:

„Wir sind in der Lage, eine Reihe von Software-Optimierungen im gesamten System vorzunehmen, um die Akkulaufzeit noch weiter zu verbessern, und darüber hinaus haben wir eine neue Funktion namens „Smart Data Mode“ hinzugefügt, mit der Sie Ihren 5G-Verbrauch und die Akkulaufzeit besser verwalten können, so dass Sie 5G-Geschwindigkeiten nutzen können, wenn es wirklich wichtig ist, und dann für Orte, an denen es vielleicht nicht so wichtig ist, auf 4G-LTE-Geschwindigkeiten zurückgreifen können, um Ihre Akkulaufzeit zu schonen.“

Ceramic Shield und Widerstandsfähigkeit

Drance erklärte, dass das iPhone 12 und iPhone 12 Pro dank seiner flachen Rändern nun einen Sturz besser standhalten soll. Die wichtigste Neuerung für die Widerstandsfähigkeit ist jedoch die neue Front. Das Ceramic Shield geht laut Apple weit über bisheriges Glas hinaus, indem eine neue Fertigungsstufe hinzugefügt wurde, bei der das Glas unter höchsten Temperaturen mit Nanokeramik-Kristallen durchsetzt wird.

Obwohl das hintere Glas des iPhone 12 und iPhone 12 Pro nicht mit der neuen Ceramic-Shield-Formel geschützt wird, sagte Drance, dass hier immer noch „das härteste Glas verwendet wird, das für ein Smartphone verfügbar ist“. Im Vergleich zum Vorgänger spricht die Managerin von bis zu einem zweifach besserem Schutz.

MagSafe-Bedenken

Auf die Frage nach dem neuen MagSafe-System und die Bedenken, dass die Magnete gegebenenfalls Kreditkarten schaden könnten, räumte Drance ein, dass es Karten gibt, die durch MagSafe beeinträchtigt werden könnten:

„Wir achten darauf, dass wir so schützend wie möglich sind, und diese Kreditkarten, sie sind mit Magnetstreifen versehen, die ziemlich stark sind, so dass das neben Ihrem Smartphone kein Problem sein sollte … worauf Sie aber achten sollten, sind diese Einwegkarten, wie beispielsweise Hotelkarten … Sie sollten diese vielleicht nicht ganz so eng am Gerät verstauen, […] in einer Brieftasche ist jedoch alle gut abgeschirmt.“

iPhone 12 Veröffentlichung

Auf die Frage, was die Kunden von dem iPhone 12 Start erwarten können, betonte Drance, dass Apple großen Wert darauf legt, dass man die Geräte sicher dem Kunden übergibt. Deswegen ist eine Vorausbestellung für die Abholung in den Geschäften sehr wichtig.

„Wenn Sie uns als Laufkundschaft besuchen … können wir Ihnen einen Termin geben, an dem Sie zu einem späteren Zeitpunkt wiederkommen können. Sie können sicherlich damit rechnen, dass Sie aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen etwas länger warten müssen.“

Das komplette Interview haben wir euch unten eingebunden. Apples Marketing-Managerin widmet sich noch einigen weiteren Themen, wie die verbesserte Kameratechnik oder das beigelegte USB-C Kabel.

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Kategorie: iPhone

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2 Kommentare

  • Mikmen

    Diesen MagSafe Käse hätte man sich echt sparen können.
    Mehr schlecht, als recht.

    24. Okt 2020 | 14:12 Uhr | Kommentieren
    • Mario

      Es funktioniert auf jeden Fall besser als das Standard-Laden über Qi. Da muss man das Handy nämlich mehr oder weniger mm-genau auflegen. Die richtige Positionierung wird jetzt zumindest erleichtert. Das iPhone kann jetzt auch nicht verrutschen. Von „schlecht“ kann keine Rede sein.
      Ansonsten zwingt dich niemand, MagSafe zu nutzen

      24. Okt 2020 | 17:48 Uhr | Kommentieren

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