Apple veröffentlicht Umweltbericht 2021: Klimaneutralität bis 2030

| 11:24 Uhr | 2 Kommentare

Apple hat seinen Umwelt-Fortschrittsbericht für das Jahr 2021 veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht dabei das bereits angekündigte Ziel, bis 2030 für die gesamte Lieferkette und alle Produkte des Unternehmens eine Netto-Kohlenstoffneutralität zu erreichen. Apples eigener Betrieb ist bereits seit April 2020 klimaneutral.

Apples neuer Solarpark California Flats trägt zur Stromversorgung der Firmenzentrale bei, ebenso wie die auf dem Dach des Apple Parks installierten Solarpanele. (Fotocredit: Apple)

Apples Umweltbemühungen

„In einem Jahr wie keinem anderen hat Apple weiterhin mit einem globalen Netzwerk von Kollegen, Unternehmen und Befürwortern zusammengearbeitet, um unsere Bemühungen voranzutreiben, unsere Umweltarbeit zu einer Kraft für das Gute im Leben der Menschen zu machen“, schreibt Lisa Jackson, Apples Vizepräsidentin für Umwelt, Politik und soziale Initiativen, in dem neuen Umweltbericht des Unternehmens.

„Im Jahr 2020 bedeutete das einen echten Fortschritt in unserem Kampf gegen den Klimawandel“, fährt sie fort. „Apple wurde für unseren weltweiten Betrieb klimaneutral und wir haben uns verpflichtet, bis 2030 für unseren gesamten Fußabdruck klimaneutral zu werden – von unserer Lieferkette bis zur Nutzung der Produkte, die wir herstellen.“

Der Bericht, der die Aktivitäten von Apple im Geschäftsjahr 2020 abdeckt, beschreibt, wie das Unternehmen sein Ziel der Klimaneutralität für 2030 erreichen will. Bis dahin sollen die Emissionen um 75 Prozent reduziert werden – verglichen mit einem Basiswert aus dem Jahr 2015. Dann wird Apple „in Lösungen zur Reduzierung von Kohlendioxid für die verbleibenden Emissionen investieren“.

In dem Bericht heißt es, dass Apple während des Geschäftsjahres 15 Millionen Tonnen an Emissionen durch seine aktuellen Initiativen vermieden hat. Durch „Effizienzbemühungen“ reduzierte Apple zudem seinen Energieverbrauch um 13,9 Millionen kWh.

Energieeinsparungen wurden auch bei Apples Produkten deutlich. Das Unternehmen gibt an, dass die Umstellung auf den Apple Silicon M1 Prozessor für den Mac mini den Energiebedarf deutlich reduzierte, was den CO2-Fußabdruck des Mac mini um bis zu 34 Prozent reduziert hat. Auch das iPad der 8. Generation verbraucht Berichten zufolge 66 Prozent weniger Energie, was teilweise auf die Umstellung auf ein effizienteres Netzteil zurückzuführen ist. Zudem sagt Apple, dass es das Pro Display XDR auf die „Energy Star Most Efficient List“ für 2020 und 2021 geschafft hat.

Zu Apples jüngsten Fortschritten gehört auch das MacBook Air mit Retina-Display, dass nun zu 40 Prozent aus recyceltem Material besteht, während das iPhone 12 und die Apple Watch Series 6 auf 99 Prozent recyceltem Wolfram setzen.

Was die Lieferkette betrifft, so hat Apple inzwischen mehr als 110 Produktionspartner verpflichtet, bis 2030 auf 100 Prozent erneuerbare Energieerzeugung umzusteigen.

Kategorie: Apple

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2 Kommentare

  • Anna Maria Meyberts

    Wäre schön, wenn man wirklich an die Umwelt denken würde, den Platz für Tiere lassen würde und nicht ständig technische Produkte nur für 2 bis 3 Jahre mit hoher Sollbruchstelle produzieren würde. Nicht immer mehr. Haltbarkeit wäre die Alternative statt ganze Landstriche für und mit Sonnenreflektoren zuzupflsstern. Keiner denkt an die Entdorgung, genau wie bei den Bazterien für Elekzroautos, die Kobald und andere Giftstoffe enthalten. Der Dümmste sollte inzwischen wissen, dass dunkles und schwarzes Plastik nicht recycelt wird.

    18. Apr 2021 | 13:28 Uhr | Kommentieren
    • mapple

      Was für eine substanzlose Aneinanderreihung… Es heißt übrigens Kobalt, und ist nicht grundsätzlich giftig. Die Batterien für Elektroautos werden am Ende ihrer Lebenszeit recycelt.

      Die „Sonnenreflektoren“ sind Sonnenkollektoren, und die brauchen wir auch, wenn Handys 20 Jahre halten.

      19. Apr 2021 | 9:21 Uhr | Kommentieren

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