TSMC: Produktionslinien für iPhone- und Mac-Chips von Gasverunreinigung betroffen

| 20:33 Uhr | 0 Kommentare

Der Apple-Chiphersteller TSMC teilt mit, dass seine Produktionslinien von einem Gasleck betroffen sind. Dies hat einen Teil der Chipproduktion beeinträchtigt. Betroffen ist hierbei eine der fortschrittlichsten Chipfabriken, die sich sowohl um Apples A-Serie als auch M-Serie Chips kümmert.

 

Gasverunreinigung in wichtigem Zulieferwerk

Die Produktionslinien, die von der „Verunreinigung von Gasen, die bei der Chipherstellung verwendet werden“, betroffen sind, befinden sich im Süden Taiwans. Hierbei ist laut den Angaben das TSMC-Werk „Fab 18“ betroffen, das die fortschrittlichste Chipfertigungsanlage des Unternehmens sein soll. Hier werden vor allem SoCs (System on a Chip) für Apples iPhone- und Mac-Lineup hergestellt.

Das Unternehmen meldete zwar die Gasverunreinigung, gibt jedoch gleichzeitig an, dass man „keine nennenswerten Auswirkungen“ auf die Produktion erwartet. So erklärte ein Pressesprecher von TSMC gegenüber Reuters, dass man damit beschäftigt ist „sicherzustellen, dass es keine Probleme mit der Produktionsqualität gibt“, weswegen „TSMC derzeit strenge Nachkontrollen durchführt“.

Apple setzt auf TSMC

Apple ist der größte Kunde von TSMC und wird dies voraussichtlich auch bleiben. Insbesondere der Umstieg von Intel- auf hauseigene Prozessoren im Mac-Segment und das kommende iPhone 13 sorgen derzeit für ein gesteigertes Auftragsvolumen bei TSMC.

Die Partnerschaft verläuft für Apple und auch TSMC äußerst positiv. Apple erhält die wahrscheinlich fortschrittlichste Halbleiter-Technik und TSMC verzeichnet mit Apple als größten Kunden regelmäßig einen beachtlichen Umsatz. Apple hat den Chiphersteller bereits des Öfteren gelobt, weil dieser in der Lage ist, „Massenprodukte in hoher Qualität herzustellen und flexibel gegenüber neuen Technologien ist“.

TSMC gehört zweifelsohne zu den fortschrittlichsten Chipherstellern auf den Markt, dennoch gab es in jüngster Vergangenheit den einen oder anderen kleineren Schluckauf bei dem in Taiwan ansässigen Unternehmen. So infizierte im Jahr 2018 ein Computervirus die in den Fabriken von TSMC verwendeten Fertigungswerkzeuge und Computer. Für Schlagzeilen sorgte auch ein ehemaliger Mitarbeiter, der Forschungs- und Entwicklungsgeheimnisse an konkurrierende Chiphersteller weitergegeben hat.

Kategorie: Apple

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