TSMC zieht die Preise an: Wird das iPhone 13 teurer als gedacht?

| 18:33 Uhr | 1 Kommentar

Einem Bericht von DigiTimes zufolge plant Apple angeblich eine Preiserhöhung für die kommende iPhone 13-Generation, um die gestiegenen Kosten für die Chip-Produktion bei seinem wichtigsten Chip-Zulieferer TSMC auszugleichen.

TSMC zieht an der Preisschraube

DigiTimes zufolge plant TSMC, die Preise für seine Chip-Produktion zu erhöhen, was sich auf mehrere Kunden, darunter Apple, auswirken wird. TSMC versorgt Apple unter anderem mit der A-Chip-Serie, die in Form des A15 auch im iPhone 13 zum Einsatz kommen wird. Dem Bericht zufolge will TSMC die Preise für seine „fortgeschrittenen und ausgereiften Prozesstechnologien“ um bis zu 20 Prozent erhöhen. Für die fortgeschrittenen Sub-7nm-Prozesstechnologien von TSMC sollen laut den Quellen die Preise um 3 bis 10 Prozent steigen. Die Änderungen werden voraussichtlich im Januar 2022 in Kraft treten.

Apple, der größte Kunde von TSMC, dessen Aufträge mehr als 20 Prozent des gesamten Wafer-Umsatzes ausmachen, wird einen Preisanstieg von 3 bis 5 Prozent erfahren, so die Quellen. Um den Kostenanstieg zu kompensieren, will Apple angeblich die Verkaufspreise für die kommende iPhone 13-Generation erhöhen, „um die Auswirkungen der steigenden Kosten auf die Rentabilität abzumildern“.

Apple setzt auf TSMC

Insbesondere der Umstieg von Intel- auf hauseigene Prozessoren im Mac-Segment und das kommende iPhone 13 sorgen derzeit für ein gesteigertes Auftragsvolumen bei TSMC. Die Partnerschaft verläuft zusammengefasst für Apple und auch TSMC durchaus positiv. Apple erhält die wohl fortschrittlichste Halbleiter-Technik und TSMC verzeichnet mit Apple als größten Kunden regelmäßig einen beachtlichen Umsatz. Apple hat den Chip-Hersteller bereits des Öfteren gelobt, weil dieser in der Lage ist, „Massenprodukte in hoher Qualität herzustellen und flexibel gegenüber neuen Technologien ist“.

TSMC gehört zweifelsohne zu den fortschrittlichsten Chip-Herstellern auf den Markt, dennoch gab es in jüngster Vergangenheit den einen oder anderen kleineren Schluckauf bei dem in Taiwan ansässigen Unternehmen. So infizierte im Jahr 2018 ein Computervirus die in den Fabriken von TSMC verwendeten Fertigungswerkzeuge und Computer. Für Schlagzeilen sorgte auch ein ehemaliger Mitarbeiter, der Forschungs- und Entwicklungsgeheimnisse an konkurrierende Chip-Hersteller weitergegeben hatte.

Auch wenn die Preiserhöhung für Apple nicht zum günstigsten Zeitpunkt kommt, so wird das Unternehmen diese bittere Pille wohl schlucken müssen, wobei erst einmal abzuwarten ist, inwieweit die Preiserhöhung tatsächlich an die Kunden weitergegeben wird. Eine Alternative zu TSMC bietet sich für Apple nicht an. Zudem werden voraussichtlich auch andere Chip-Hersteller an der Preisschraube drehen. Zumindest konnte sich Apple ein weitgehend ausreichendes Kontingent an Chips sichern, denn diese sind aktuell Mangelware, was die Verfügbarkeit zu der derzeit härtesten Währung in der Industrie macht.

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • T/r

    Hier wird ein Unsinn geschrieben! Verträge und Preise wurden schon lange vor Corona ausgehandelt und festgeschnürt erst bei der nächsten Generation wird es teuer „ iPhone 14 „

    26. Aug 2021 | 21:51 Uhr | Kommentieren

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