Hochrechnung für den M2: So schnell könnte Apples neuer Mac-Prozessor werden

| 11:57 Uhr | 0 Kommentare

Wir wissen nicht, wie leistungsfähig oder stromsparend der gerüchteweise vermutete M2-Chip von Apple sein wird, aber frühere Generationswechsel bei Apple Silicon könnten einen Hinweis darauf geben, so ein neuer Bericht.

Fotocredit: Apple

Deutliche Leistungssteigerung beim M2 erwartet

Es wird erwartet, dass Apple im Laufe des Jahres 2022 einen M2-Mac-Chip vorstellen wird. Obwohl es einige Gerüchte über die Upgrades gibt, die er dem Mac bringen wird, geht Jason Cross von MacWorld einen Schritt weiter und berechnet die zu erwartenden Benchmark-Ergebnisse des M2. Als Grundlage dienen hierbei Apples vorangegangene Upgrades bei den A-Serien-Chips. Es handelt sich somit naturgemäß zwar um Spekulationen, diese zeichnen jedoch eine durchaus plausible Zukunft des M2-SoCs (System on a Chip).

Cross geht davon aus, dass der M2-Chip dem M1 ähnlich sein wird, wie der A15 Bionic dem A14 Bionic. Von dort aus extrapoliert er, wie der M2 auf der Grundlage eines ähnlichen Sprungs ausfallen könnte.

„Der M1 basiert auf der grundlegenden Architektur des A14, skaliert mit der doppelten Anzahl von Hochleistungs-CPU-Kernen (vier statt zwei) und der doppelten Anzahl von GPU-Kernen (acht statt vier)“, schreibt Cross. „Es ist, in Ermangelung einer besseren Erklärung, der ‚A14X‘, der sonst im iPad Pro gewesen wäre.“

Das Argument ist, dass der Chip der nächsten Generation die doppelte Anzahl an Hochleistungskernen und die doppelte Anzahl an GPU-Kernen aufweisen wird.

„Bei dem Versuch, die Funktionen und die Leistung des M2 vorherzusagen, gehen wir davon aus, dass er einem ähnlichen Muster folgen wird, nur dieses Mal mit dem A15: dieselbe Architektur mit doppelt so vielen Hochleistungskernen und GPU-Kernen“, so Cross weiter.

Auf der Basis des A14 und A15 hat MacWorld dann hochgerechnet, wie groß der Leistungssprung sein könnte, den der neue M2 für den Mac womöglich bringt. Den Benchmark-Schätzungen zufolge würde es sich um einen erheblichen Sprung handeln. In dem Artikel wird auch darauf hingewiesen, dass der M2 Max wahrscheinlich weit vor Intels neuestem und besten Alder Lake Core i9 liegen wird, wobei Apple wieder deutlich stromsparender sein wird.

Fotocredit: MacWorld

MacWorld merkt an, dass Leistungssteigerungen aufgrund verbesserter Herstellungsprozesse nicht berücksichtigt wurden, da es keine Möglichkeit gibt, diese zu extrapolieren oder zu quantifizieren, wie sie aussehen könnten.

Natürlich sind die Schätzungen nur grobe Vorhersagen. Daher sollten die geschätzten Ergebnisse und Verbesserungen nur als Gedankenspiel betrachtet werden. Es bleibt abzuwarten, ob die Leistung des M2 mit den hochgerechneten Daten übereinstimmt. Apple hat bereits die vergangenen Erwartungen an die M-Chip-Serie erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Deswegen sind wir guter Hoffnung, dass wir auch in der nächsten Genartion nicht enttäuscht werden.

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