iRadio: Verhandlungen mit dem Musiklabels gestalten sich schwierig

18. Mai 2013 | 17:44 Uhr | 2 Kommentare

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Stellt Apple zur WWDC 2013 im kommenden Monat einen neuen Musik-Service vor, der in der Gerüchteküche seit einiger Zeit als “iRadio” gehandelt wird? Die Verhandlungen, die das kalifornische Unternehmen mit den Musiklabels führt, sollen sich zumindest als schwierig erweisen.

In der vergangenen Woche hat Google im Rahmen der Google I/O Keynote einen eigen Musik-Streamingdienst vorgestellt, der auf dem gleichen Geschäftsmodell wie Spotify basiert. Zu einem monatlichen Pauschalbetrag erhält der Anwender Zugriff auf den gesamten Musikkatalog und kann uneingeschränkt Musik streamen. Allerdings hat Google während der Keynote nicht bekannt gegeben, mit welchen Rechteinhabern das Unternehmen Verträge geschlossen hat und wieviele Songs an Bord sind.

Wie eingangs erwähnt, soll auch Apple einen Musik-Streaming-Service vorbereiten. Während Universal Music bereits einen Vertrag mit Apple unterschrieben haben soll, seien die Verhandlungen mit Sony, Warner und BMG deutlich schwieriger.

Die Kollegen von The Verge greifen das Thema auf und berichten, dass Apples iRadio weder direkt an Spotify noch an Pandora angelegt sei, sondern einen hybriden Ansatz und somit eine Vermischung beider Services sucht. Da dies neu ist und es so einen Service in dieser Form noch nicht gibt, müssten neue Verträge und Lizenzbedingungen mit den Labels ausgehandelt werden.

Cnet hält ein paar weitergehende Informationen zu den Verhandlungen bereit. Demnach soll die Skip-Funktion eines Songs, mit dem ein Anwender zum nächsten Titel springen kann ohne den ersten Titel zu Ende zu hören, für Gesprächsstoff unter den Beteiligten sorgen. Natürlich geht es ums Geld und die Frage, wie Lizenzgebühren entrichtet werden, wenn ein Titel nur zum Teil abgespielt wird. Ob Apple iRadio zur WWDC im kommenden Monat vorstellt, werden wir in wenigen Wochen erfahren.

Kategorie: Apple

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2 Kommentare

  • martin

    so viel ich weiss hat das google jetzt gemacht. und bringts auf alle OS. apple boss sollte nicht nur kafe trinken oder nur noch kafe trinken und den job an fähigere leute abgeben. gleiches gilt auch für demln marketin boss und vor allem für den versager der fürs design zuständig ist!

    19. Mai 2013 | 9:22 Uhr | Kommentieren
    • MrUNIMOG

      Danke für diesen wertvollen Beitrag…

      19. Mai 2013 | 12:42 Uhr | Kommentieren

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