Studie zu Arbeitsbedingungen gibt Apple gute Noten

| 9:11 Uhr | 0 Kommentare

Die internationale Hilfsorganisation Baptist World Aid Australia hat laut ZDNet einen Bericht über Arbeitsbedingungen bei den 39 größten Technologieunternehmen veröffentlicht. Die zugrundeliegende Untersuchung schließt die gesamte Produktion mitsamt allen Zuliefererbetrieben bis hin zu den Fabriken für die Endmontage ein. Im Ergebnis überzeugt Apple mit dem zweiten Platz hinter Spitzenreiter Nokia.

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Der „Electronics Industry Trends“-Bericht gibt Apple eine B+ Benotung, ebenso wie Nokia, das allerdings hinsichtlich der Löhne besser abschneidet. Apples Hauptkonkurrent Samsung steht mit einem B etwas schlechter da.

Nokias Vorsprung schuldet sich primär dem Umstand, dass hier die Löhne der Arbeiter und Arbeiterinnen oberhalb des Existenzminimums liegen. Das heißt im Umkehrschluss, alle anderen Großkonzerne geben ihren Arbeitern nicht genügend Geld zum Überleben. Dabei umfasst das festgelegte Mindestmaß an Bezahlung lediglich die Ausgaben für Nahrung und Unterkunft.

Laut ZDNet überrasche Apples gutes Abschneiden, wenn man an die negativen Schlagzeilen über schlechte Arbeitsbedingungen in China aus den letzten Jahren denkt. Entweder ist die Messlatte nicht besonders hoch gewesen, oder die Berichte der Vergangenheit spiegelten nur Einzelfälle wider. Apple war unter anderem wegen Kinderarbeit in die Kritik geraten. Allein 2014 wurden acht Fälle von Apple bestätigt. Damit ist Apple in der Branche allerdings nicht alleine. Zu allen großen Unternehmen gibt es diese Fälle.

Anscheinend tut sich hinter der Bühne einiges, Apple nimmt das Problem ernst und setzt sich dafür ein, dass die Partnerunternehmen aus Fernost etwas gegen die Ursachen der Probleme unternehmen. Dazu überwacht der iPhone-Hersteller ausgewählte Betriebe und interveniert bei Bedarf. In den letzten Jahren konnte Apple bereits große Fortschritte in diesem machen. Im Zuliefer-Report 2014 könnt ihr die jüngsten Zahlen nachlesen.

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