Apple-Patent entwirft neue Siri-Features für iMessage

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Ein neues Patent, das Apple am Dienstag in den USA erhalten hat, gibt Siri Raum, um im Nachrichtensystem von iMessage diverse Features zu verwalten. Mit der Erfindung können Meetings organisiert und Chat-Teilnehmer eingeladen werden, abhängig vom jeweiligen Aufenthaltsort.

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Fragt der Chatter beispielsweise nach der Zeit, wie lange ein Teilnehmer bis zum vereinbarten Treffpunkt benötigt, so kann sich Siri einschalten, die Ortsdaten prüfen und einen geeigneten Zeitplan erstellen. Man kann Siri auch einfach nach einem geeigneten Restaurant in der Nähe fragen. Das System schaut dann in die Kalender der Chat-Partner und bietet passende Treffzeiten an.

Die Einsatzmöglichkeiten sind also sehr vielfältig. Siri wird damit immer mehr zum persönlichen Sekretär, der organisatorische Aufgaben erledigt. Bisher mussten die einzelnen Events immer per Hand eingetragen werden.

Problem: Datenschutz

Der Datenabgleich zwischen den Kalendern der einzelnen Nutzer stellt den Anbieter aber auch vor datenschutzrechtliche Schwierigkeiten. Diese Fragen werden in dem Patent ausführlich diskutiert. Die Lösung ist logisch: Jeder einzelne muss den Zugriff des anderen auf seinen internen Zeitplan und den aktuellen Aufenthaltsort autorisieren. Ohne Zustimmung kein Zugriff.

Auch Überweisungen werden möglich

Spannend wird es auch bei Geldüberweisungen zwischen den Teilnehmern. Auch solche direkten Transaktionen macht das neue Patent möglich. Die Bestätigung soll über Touch ID eingeholt werden.

Wann und ob Apple das Patent realisieren wird, steht natürlich noch in den Sternen. Doch die Konkurrenz schläft auch nicht. Konkurrenz-Angebote wie Viv und Google Assistant zielen in die gleiche Richtung. (via)

Kategorie: iPhone

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