Apple legt offiziell Widerspruch gegen EU-Steuerurteil ein

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Den Streit zwischen Apple und der Europäischen Union habt ihr sicherlich mitbekommen. Auch wenn ihr vielleicht nicht die letzten Details auf dem Schirm habt, werdet ihr zumindest verschiedenen Medienberichten entnommen haben, dass die EU Irland vorwirft, Apple unzulässige Steuervergünstigungen in Höhe von 13 Milliarden Dollar gewährt zu haben. Apple soll den Betrag laut EU nachbezahlen, allerdings will Irland das Geld überhaupt nicht.

Apple legt offiziell Widerspruch gegen EU-Steuerurteil ein

Zum Wochenstart hat Apple offiziell Widerspruch gegen das EU-Steuerurteil eingelegt. Apple wird von der EU angehalten, 13 Milliarden Dollar an Steuern nachzuzahlen, ist jedoch nicht gewillt dies zu tun. Dies hat Apple nun hochoffiziell zum Ausdruck gebracht.

Genauer gesagt, sind es Apples irische Tochterfirmen Apple Sales International sowie Apple Operations, die gegen das Urteil Widerspruch eingelegt haben. Apple fordert die EU auf, die Entscheidung der EU-Kommission vom 30. August 2016 zu annullieren, diese alternativ in Teilen zu annullieren und die von Apple aufgebrachten Kosten in diesem Rechtsstreit zu begleichen.

Dabei trägt Apple insgesamt 14 Argumente vor, um die eigene Meinung zu untermauern. So spricht Apple unter anderem davon, dass man dein Hauptsitz in Irland rechtmäßig eingerichtet sowie  betreiben würde und alle bestehenden Steuerrechte befolge. Apple betont, dass die Untersuchung unfair verlaufen sei und die EU falsche Daten für die Bewertung heranziehen würde. Auch eine ausreichende Begründung für das Steuerurteil könne Apple nicht erkennen.

Wer die 14 Argumente im englischen Original nachlesen möchte, der kann dies hier tun. In jedem Fall ein spannendes Thema, welches uns noch eine ganze Zeit verfolgen wird. Wir rechnen nicht damit, dass in den kommenden Monaten ein offizielles und endgültiges Urteil gefällt wird. Es geht um 13 Milliarden Dollar (plus Zinsen). Diesen Betrag möchte niemand freiwillig angeben.

Kategorie: Apple

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