MacBook Air – Unboxing, Test und erste Eindrücke des 11″ und 13″ Modells

| 15:14 Uhr | 5 Kommentare

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Vergangene Woche Mittwoch hat Apple die neue MacBook Air (MBA) Familie vorgestellt* und neben der Aktualisierung des 13,3″ Modells auch eine 11,6″ Variante des MacBook Air präsentiert. Acht Tage sind seitdem vergangenen und Besteller der ersten Stunde dürften ihr 11″ oder 13″ MacBook Air mittlerweile in den Händen halten. Die Liefersituation im Apple Online Store* ist erfreulich gut, bis auf das kleinste 11″ Modell (Versandfertig in: 1 – 3 Geschäftstagen) listet Apple das MBA mit „Versandfertig in: 24 Stunden“. Interessierte, die ad hoc bestellen, dürften ihr Paket aus China also zeitnah erhalten. Wir sind in der glücklichen Lage, einen ersten Blick auf die beiden neuen Modelle werfen zu können (Danke Michael). Vor uns liegen ein 11″ MacBook Air mit 1,6GHz Intel Core 2 Duo Prozessor, 4GB Ram, 128GB Flash Speicher, Nvidia GeForce 320M Grafikkarte und ein 13″ MacBook Air mit 2,13GHz Intel Core 2 Duo, 4GB Arbeitsspeicher, 256GB Flash Speicher, Nvidia GeForce 320M Grafikprozessor.

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11″ MacBook Air
Wie von Apple gewohnt, kommt das 11″ MBA in einer schlichten und nicht zu großen Verpackung. Die Box dürfte die kleinste sein, die das Unternehmen aus Cupertino jemals für ein MacBook verwendet hat. Wie auf den Bilder zu erkennen ist, befindet sich neben dem 11,6″ MacBook Air und dem 45 Watt MagSafe Netzteil inklusive Verlängerung ebenso das Handbuch in der Box. Um das MacBook Air Reinstall Drive (USB Dongle) zu finden, muss man schon ein wenig suchen. Dieses befindet sich beim Handbuch und den Papieren und beinhaltet Mac OS X und iLife 11 für die Wiederherstellung. Nimmt man das Gerät aus seiner Verpackung spürt man direkt wie klein und kompakt Apple dieses konzipiert hat. Mit einer Breite von knapp 30cm, einer Tiefe von knapp 20cm und einer Höhe zwischen 0,3cm und 1,7cm liegt das Gerät mit 1,06kg (Basisversion) schon fast federleicht in der Hand. Klappt man das 11 Zoll Modell auf, fallen einem das neue Glas-Track-Pad (ohne separate Taste) und die vollwertige Tastatur direkt auf. Den Powerknopf gibt es übrigens nicht mehr separat, dieser ist in die Tastatur integriert und befindet sich unmittelbar neben der Auswurftaste.

Einmal eingeschaltet erwartet uns das gewohnte Setup eines neuen Macs. Die Anweisungen sind selbsterklärend und wenige Minuten später sind wir auf der Mac OS X Oberfläche. Ein paar Softwareupdates liegen parat, die direkt installiert werden. Was fällt besonders auf? Erstens: Die Größe des Gerätes ist wirklich beeindruckend. In so einem kleinen Aluminium Unibody-Gehäuse hat Apple alles Wichtige untergebracht. Zweitens: Es zeigt sich direkt bei den ersten Gehversuchen, wie schnell der Flash-Speicher ist. Nachdem bereits ein paar Programme installiert wurden, benötigt das 11″ Macbook gerade mal handgestoppte 18 Sekunden für den Bootvorgang. Drittens: Das Gerät ist unglaublich leise. Auch unter Volllast war der Lüfter kaum zu hören.

Was gibt es sonst noch festzuhalten? An die 11″ müssen wir uns erstmal gewöhnen, das Display bietet mit seiner Auflösung von 1366 x 768 Pixeln genug Möglichkeiten, Inhalte darzustellen. Von Minute zu Minute fällt das Arbeiten mit so einem kleinen Gerät immer leichter. Es ist mit Sicherheit kein vollwertiger Arbeitsersatz zu einem 15″ Macbook Pro, als Zweitgerät oder für Reisen sicher sehr gut geeignet. Den einzigen Wermutstropfen, den wir bisher feststellen könnten, ist die fehlende Tastaturbeleuchtung. Sicherlich ein Grund, warum das Gerät so dünn gebaut werden konnte. Das mit den Scharnieren zum Aufklappen hat Apple im Vergleich zum Vorgänger-MBA diesmal übrigens besser gelöst. Allerdings könnten diese etwas schwergängiger sein, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Zur angegebenen Akkulaufzeit (Surfen 5 Stunden, Standby 30 Tage) kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage getroffen werden.
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13″ MacBook Air
Im nächsten Schritt haben wir uns dem großen Bruder des 11″ MacBook Air gewidmet, dem 13,3 Zoll Modell. Die Verpackung ist einen Hauch großer, es müssen ja schließlich ein paar mehr Zentimeter untergebracht werden. Ansonsten fallen keine Unterschiede bei der Box auf. Ladekabel, Handbuch, MacBook Air Reinstall Drive etc. sind ebenso vorhanden. Bei einer Breite von 32,5cm, einer Tiefe von 22,7cm und einer Höhe zwischen 0,3cm und 1,7cm (übrigens die gleiche Höhe wie beim 11″ MBA) wiegt das 13 Zoll Modell in der Basisversion 1,32Kg und liegt damit noch immer leicht in der Hand. Rein Äußerlich unterscheiden sich beide Modelle neben der Größe noch im SD Kartenlesegerät, welches der große Bruder auf der rechten Gehäuseseite besitzt.

Gleiche Prozedur: aufgeklappt, eingeschaltet, Setup zu Ende gebracht und die Softwareaktualisierung erfolgreich abgeschlossen. Nachdem ebenso verschiedene Programme auf dem 13″ MacBook Air installiert wurden, lag die Bootzeit auf ähnlichem Niveau. Die positiven / negativen Eindrücke des kleinen Bruders spiegeln sich hier ebenso wieder. Klein, kompakt, handlich, schnell und ohne Tastaturbeleuchtung. Das Scharnier wirkt einen Hauch strammer, was im Auge des Betrachters jedoch variieren kann. Durch das etwas größere Display mit seiner nativen Auflösung von 1440  x 900 Pixeln und dem etwas größeren Gehäuse wirkt das große MBA etwas arbeitskomfortabler, logisch. Zur Akkulaufzeit (Surfen 7 Stunden, Standby 30 Tage) kann zum jetzigen Zeitpunkt ebenso noch keine Aussage getroffen werden.
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Vergleich zum 15″ MacBook Pro, 9,7″ iPad
Zu guter Letzt haben wir es uns nicht nehmen lassen, die beiden MacBook Air Modelle rein äußerlich gegen ein 15″ MacBook Pro und ein 9,7″ iPad antreten zu lassen. Die angefügten Bilder zeigen die entsprechenden Größenunterschiede, einfach mal durch klicken.

Kategorie: Mac

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5 Kommentare

  • Steve

    Danke für den ausführlichen Bericht. Gut geschrieben.

    28. Okt 2010 | 15:30 Uhr | Kommentieren
  • Swissberry

    … Danke, Super Job.

    28. Okt 2010 | 16:52 Uhr | Kommentieren
  • Alex

    was ist bitte an diesem Bericht ausführlich?

    Ich denke hier wurde an Oberflächlichkeit nicht gespart!

    28. Okt 2010 | 17:12 Uhr | Kommentieren
  • Nina

    Für einen ersten Eindruck ist der Bericht absolut iO

    28. Okt 2010 | 17:14 Uhr | Kommentieren
  • Dorothea Schaper

    Sehr informativ. Tolle Fotos.

    29. Okt 2010 | 14:50 Uhr | Kommentieren

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