Apple CEO Steve Jobs: „Wir verfolgen niemanden.“

| 15:55 Uhr | 9 Kommentare

In regelmäßigen Abständen beglückt uns Apple CEO Steve Jobs mit persönlichen e-Mail Antworten auf Anfragen von Apple Fans. So auch in einem aktuellen Fall. In der vergangenen Woche wurde, auch wenn seit Monaten bekannt, intensiv darüber berichtet, dass Apple auf dem iPhone und dem iPad 3G Ortsinformationen des Users speichert und diese mit einem Zeitstempel versieht. Mit der passenden Software kann so auf einer Karte angezeigt werden, wo sich ein iPhone zu welchem Zeitpunkt aufgehalten an.

Ein Macrumors Leser hat es sich nicht nehmen lassen, direkt beim Apple Chef nachzufragen, was Apple damit bezweckt.

E-Mail des Lesers: „Steve, könntest Du mir kurz die Notwendigkeit des passiven Orts-Trackings meines iPhones erläutern. Es bringt mich aus der Fassung zu wissen, dass mein genauer Standpunkt jederzeit aufgezeichnet wird. Vielleicht kannst Du ein wenig Licht ins Dunkel bringen, bevor ich noch auf Android wechsle. Diese tracken mich nicht.

Steve Jobs: „Oh doch tun sie. Wir verfolgen niemanden. Die kursierenden Informationen sind schlicht falsch.

In der Tat wurde kurz nachdem die Nachricht über das mutmaßliche Tracking durch die Zeitungslandschaft in Deutschland ging, bestätigt, dass Apple die Ortsinformationen nicht nach Cupertino schickt. Lediglich, falls gewünscht, werden Geodaten anonymisiert an das mobile Werbenetzwerk iAd gesendet. Zudem wurde in der letzten Woche bekannt, dass Google Ortsinformationen sammelt und anders als Apple diese ans Mutterhaus sendet. (via)

Kategorie: Apple

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9 Kommentare

  • Michael F.

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht, jeder weiss, was heute so an Daten gespeichert wird, wer sich dadurch verletzt oder kontrolliert fühlt, der sollte sich zuhause einschliessen. Wem das nicht passt, muss die entsprechende Hardware ja nicht kaufen. Immer wieder werden soche Dinge unnötig hochgespielt. meint ihr nicht, die Bundesregierung speichert Eure Daten nicht?

    25. Apr 2011 | 17:04 Uhr | Kommentieren
  • juergen dorn

    Ich schließe mich der Meinung von Michael an. Jeder der Google benutzt, sollte sich im klaren sein, daß auch Suchmaschinen das Benutzerverhalten tracken und auswerten. Eine Erhebung der Standortdaten ist desweiteren auch beim jeweilgen Netzbetreiber möglich, und sehr wahrscheinlich bald Gang & Gebe, Stichwort Vorratsdatenspeicherung.

    25. Apr 2011 | 17:51 Uhr | Kommentieren
  • Kristin

    Heute, 20:26 Uhr

    und wiedermal kommen die bayrischen Dorfdeppen ,die FDPler und andere diverse Politiker aus ihren Löchern raus ,um weltmännisch und kompetent alles ,was per Bildzeitung und RTL oberflächlich an wahnsinnig wichtigen Informationen am lauen Osterwochenende, mit Prunk und Gloria veröffentlicht wird ,zu kommentieren und breitzutreten.
    1. liebe Politiker – ihr hab uns einen Chip in den Ausweis/Reisepass gepflanzt…
    2. eine Steuernummer aus Auge gedrückt die für den Rest unseres Lebens gilt
    3. EC-Cards
    4. Creditcards
    5. Paypal usw. usw. usw.
    Jeder kontrolliert, aber wer kontrolliert die Kontrolleure ???

    Es scheint so dass sich momentan nur die wieder aufregen, die meinen sie sind superwichtig und sich in ihrer Wichtigkeit selbst kontrolliert fühlen… und das gerade von denen die ich gerne fragen würde: wo sind eigentlich die Datenschutzbeauftragten wenn sie für uns was machen sollen.
    5. Wenn jeder meint er müße sich selbst und seinen Freunden per Facebook ,Twitter und diversen anderen Blogs mitteilen ,ob er nun auf dem Klo ein Comic liest oder im Biergarten sich die Sonne auf den Pelz brennen lässt, verstehe ich die ganze Aufregung nicht.
    Stasi, Gestapo und Gauck lassen grüßen – nichts besseres wie ein freiwillig selbst erstelltes Bewegungsprofil.

    Nachdem nun Nokia auf Platz 2 abgerutscht ist, Microsoft keine Windows 7 Phones verkauft und nebenbei mit Nokia zusammen arbeitet, Google ect nur schleppend läuft…gehe ich einfach davon aus dass das einfach die Neider auf den Plan gerufen hat und nun möchte man Apple schlecht machen ,um selbst wieder mehr zu verkaufen.
    Apple macht alles richtig und Google und Co. ,ja die halten sich streng an alle Datenschutzbestimmungen…klar doch (^:^)
    In diesem Sinne ein schönes Osterfest

    25. Apr 2011 | 18:31 Uhr | Kommentieren
  • stony

    meinen vorpostern ist nichts weiter hinzuzufügen! sehe ich ganz genau so!

    25. Apr 2011 | 18:59 Uhr | Kommentieren
  • LinuxDoc

    Ich vermute, das trifft es ganz gut:

    Der Grund ist ganz simpel und naheliegend.In geschlossenen Räumen oder bei schlechtem GPS ortet das iPhone per WLAN- oder GSM-Triangulation. Dazu müsste natürlich jedesmal eine Anfrage an eine Datenbank geschickt werden, mit der sich das Gerät zwangsläufig ‚verrät‘.

    Die einzige Möglichkeit dies zu verhindern ist, eine lokale Datenbank
    aller bereits abgefragten Positionen anzulegen um ähnliche Positionen offline bestimmen zu können. Diese Datenbank VERMINDERT also die Ortungsanfragen bei Apple.

    P.S. Apple wird in diesem Jahr 100 Milliarden mit Hardware umsetzen.
    Der iTunes-Store und der App-Store sind nette Dreingaben zur Kundenbindung, die aber kein Geld abwerfen. Ebenso iAd, was in erster Linie als Einnahmequelle für Freeware-Programmierer konzipiert ist.

    Tatsache ist: Apple wird von seinen Geschäftspartnern gehasst, weil sie KEINERLEI Kundendaten weitergeben.

    Aber wer mehr Vertrauen zur Konkurrenzfirna hat, die all ihre Produkte verschenkt und trotzdem Milliardengewinne einfährt, dem steht dies natürlich frei.

    Quelle: http://www.heise.de/mac-and-i/news/foren/S-Der-Grund-ist-ganz-simpel-und-naheliegend/forum-198830/msg-20157769/read/

    25. Apr 2011 | 19:44 Uhr | Kommentieren
  • FS

    Das lustigste dabei ist immer noch, dass die Sache ja eigentlich schon lange bekannt ist und jetzt wo Apple seine bombastischen Verkaufszahlen (letztes Quartal) bekannt gegeben hat, auf einmal wieder alle drauf rumhacken. Seltsam seltsam 😉
    Alles weitere wurde hier ja auch schon gesagt und ich kann mich dem nur anschließen.
    Vielleicht sollte man sein Augenmerk mehr auf Politiker wenden die immer noch nicht kapiert haben das Atomkraft fürn A…. ist anstatt „alte kamellen“ wieder sinnlos hoch zu pushen.

    25. Apr 2011 | 20:14 Uhr | Kommentieren
  • Husten

    Wow, man benutzt internetfähige Handys, Handys mit GPS-Funktion, und man wundert sich dann, dass irgendwo auf dem eigenen Handy Daten über einen selbst gespeichert werden?!
    Gehts noch?
    Willkommen im 21. Jahrhundert, eure Daten sind schon lange nicht mehr sicher! Aber das erkennt man natürlich nicht, man kann auch einfach einen Sündenbock suchen (hier Apple) und ihm alles in die Schuhe schieben.
    Apple über alles!
    Schei** auf die Hater!
    😀

    25. Apr 2011 | 20:56 Uhr | Kommentieren
  • iundco

    Wie sie jetzt alle über Android motzen: Aber die machen das doch auch…

    Bei der Installation jedes Android-Handys wird man gefragt, ob man das Speichern und Senden anonymer Ortsdaten erlauben möchte. Diese Funktion ist standardmäßig deaktiviert!

    Wer diese Option also aktiviert hat, ist selber Schuld und muss sich darüber nicht wundern…

    26. Apr 2011 | 5:51 Uhr | Kommentieren
  • MrT

    oh man, android tus natürlich nicht, google hat ja wlan daten einfach so gespeichert im rahmen der google streetview projects… das finde ich weit aus schlimmer als, die geo daten… die geo-daten postet eh fast schon jeder freiwillig im facebook, wozu die aufregung? wem kümmert wo ich war oder wo die anderen sind? sollen sie doch wissen… apple hat mit macos und ios die besten systeme überhaupt, übersichtlich einfach und zuverlässig… da bleibe ich auch wenn sie spionieren sollten, ms, google und co tun es sowieso und viel dreister… bei apple bekomme wenigstens ein funktionierendes system…

    27. Apr 2011 | 8:47 Uhr | Kommentieren

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