Taiwanesische Firma Proview will Im- und Export von iPads stoppen

| 17:58 Uhr | 1 Kommentar

Ein Rechtsstreit um den Markennamen „iPad“ mit dem Unternehmen Proview hält Apple aktuell in Atem. Proview Technology ist eine taiwanesische Firma, der Apple bereits 2006 den Markennamen „iPad“ abgekauft hatte, die nun jedoch behauptet, diese Rechte seien nicht für China erworben worden. Ein Anwalt von Proview ersuchte nun den Beschluss, den Handel mit iPads aus China und nach China zu stoppen. Bereits vor zwei Tagen wurden in Shijiazhuang iPads beschlagnahmt, nun soll auch die Verschiffung aus weiteren chinesischen Städten hinaus – und in das Land hinein – gestoppt werden. Somit würde nicht mehr nur China nicht mit den Tablets beliefert werden, sondern auch der Rest der Welt, denn die iPads werden in China gebaut.


Die Pressevertretung von Apple wiederholte in einer Stellungnahme, dass man die weltweiten Markenrechte für das iPad in 10 Ländern bereits vor Jahren erworben hätte. Proview würde sich weigern, sich an die Vereinbarungen, die Apple mit China getroffen hat, zu halten, ein Gericht in Hong Kong hätte sich in dieser Angelegenheit jedoch bereits für Apple ausgesprochen.

Erst Ende des vergangenen Jahres hatte Proview Apple bezichtigt, die Markenrechte zu verletzen. Als das taiwanesische Unternehmen mit einer Klage wegen Markenrechtsverletzungen in China und den USA drohte, hatte Apple sich umgehend darum bemüht, die weltweiten Rechte zu erwerben. Ein Gericht in Shenzhen hatte jedoch beschlossen, dass die Rechte so lange bei Proview bleiben, bis Apple Einspruch einlegen würde oder es zu einer außergerichtlichen Einigung käme.

Die chinesische Regierung hatte durchblicken lassen, dass es schwierig werden könnte, den iPad Verkauf in China zu stoppen, interessanterweise ist das iPad vom chinesischen Amazon Portal verschwunden. Diesen Schritt soll Apple selbst veranlasst haben. (via)

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • B7fk

    Nur gut, dass die nächste Generation in Brasilien gebaut wird.
    Chinx sind halt geldgeil. Deren Buddha heisst Rimimbi.

    Wieder einer der auf der Erfolgswelle mitreiten will ohne was dafür zu tun und abzusahnen versucht.

    Wenn ich lese (auf dem englischen Blogs), dass man das iPad „global“ verbieten will, muss ich lachen. Ersten ist (Schrottproduzent-)China nicht die Welt (das glauben die Amis auch) und zweitens kann China in Europa kein Markenschutz anmelden, wenn er hier mit der Firma nicht ansässig ist.

    Wird bestimmt interessant, wenn die reichen Chinesen ihre iPad in Singapore bestellen und die chinesischen Händler ein dummes Gesicht machen.

    15. Feb 2012 | 18:52 Uhr | Kommentieren

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