Microsoft präsentiert Surface-Tablet mit Windows 8

| 9:28 Uhr | 22 Kommentare

Die Gerüchte der vergangenen Tage hatten es bereits angedeutet, dass der Software-Konzern Microsoft mit einem eigenen Tablet-Computer gegen Apples iPad antreten wird. In der Nacht zum Dienstag stellte Microsoft nun das Surface-Tablet vor, das mit einem 10,6-Zoll großen Display ausgestattet ist und je nach Auswahl mit ARM- oder Intels Ivy-Bridge-Chips erhältlich sein wird.

Der 10,6-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel im Seitenverhältnis 16:9 ist in ein Gehäuse aus einer Art Magnesiumlegierung eingelassen. Sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite verbaut Microsoft Kameras. Das Surface-Tablet besitzt außerdem einen fest eingebauten Ständer, der sich ausklappen lässt, sodass der Tablet-Computer auf einem geraden Untergrund aufgestellt werden kann. Ähnlich wie beim iPad setzt auch Microsoft auf eine Art Cover, das mithilfe einer Magnethalterung an dem Gerät befestigt wird. Dieser Deckel wird in zwei unterschiedlichen Versionen angeboten und beinhaltet eine vollwertige Tastatur sowie ein Trackpad auf der Innenseite. Die Tasten des Surface Touch Covers lassen sich jedoch nicht wie eine physische Tastatur bedienen, denn sie geben nicht nach. In dem Cover sind Sensoren verbaut, die dafür verantwortlich sind, dass die Tastaturanschläge erkannt werden.

Microsoft wird das Surface-Tablet als RT- und als Pro-Variante anbieten. Im 676 Gramm schweren RT-Modell ist neben einem Micro-SD-Kartenslot zudem USB 2.0 verfügbar. Der Kunde hat die Wahl zwischen 32 oder 64 Gigabyte fest installiertem Flashspeicher. Die Pro-Version des Surface-Tablets bringt mit 903 Gramm deutlich mehr Gewicht auf die Waage und ist somit nicht mehr so gut mobil einsetzbar, wie die RT-Variante, da sie außerdem 13,5 mm dicker ist. Hierbei verbaut Microsoft eine USB 3.0-Schnittstelle, einen Mini-Display-Port sowie einen Micro-SDXC-Kartenleser.

Als Betriebssystem kommt bei beiden Modellen Windows 8 zum Einsatz. Die Pro-Version beinhaltet neben der bekannten Metro-Design-Oberfläche auch eine traditionelle Desktopansicht des Windows-Betriebssystems. (via)

Bild: Microsoft

Kategorie: Allgemein

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22 Kommentare

  • Chris

    Alles in Allem finde ich das Gerät gut gelungen. Die Sensortastatur finde ich eine super Idee. Allerdings sollten meiner Ansicht nach die Tasten besser zu erkennen sein.
    Da stellt sich mir nur die Frage nach der Akkulaufzeit. Windows 8 soll ja eher für Tablets, als für Desktops entwickelt worden sein. Daher könnte man vermuten, dass die ARM Variante durchaus 5 Stunden durchhalten sollte. Die Intel Variante dagegen wohl nicht mehr als 3. Für ein vollwertiges Betriebssystem durchaus im Gut-Bereich.
    Ich würde mir zumindest eher dieses Tablet kaufen, als irgend ein Android Gerät. Da es aber das iPad gibt, entsteht da für mich kein Grund zur Überlegung, welches mein Favorit ist 🙂
    Windows 8 kann auf so einem Tablet ganz groß werden. Wobei es auf Desktop Computern wohl eher fehl am Platze ist. Diese Metro Oberfläche ist schick. Aber mit der Maus zu nervig.

    19. Jun 2012 | 10:45 Uhr | Kommentieren
  • Stefan

    Ja, auf Tablets macht die Oberfläche Sinn. Allerdings konnte mich die Consumer Preview von WIndows 8, die ich virtuell auf dem Mac getestet habe, absolut nicht überzeugen. Meiner Ansicht nach geht Microsoft ein enormes Risiko ein mit dieser Version. Was macht die Mehrheit der Leute, die mit Windows wirklich arbeiten müssen? Das „Startmenü“ ist ja definitiv weg. Ständig hin und herswitchen zwischen „Metro-„Oberfläche und altbekanntem Desktop ist kein wirklich tolles Bedienkonzept…

    19. Jun 2012 | 11:04 Uhr | Kommentieren
    • DAMerrick

      Die benutzen noch ein paar Jahre Windows 7. Im Gegensatz zu Apple wird bei MS das System nämlich nicht einfach fallengelassen.
      Und im Gegensatz zu den Pseudo-Profis unter Apple, können es sich Unternehmen nicht leisten alle zwei Jahre mal eben zu wechseln. Die Unternehmen steigen teils erst jetzt auf Windows 7 um. Und wenn dann 2020 ist, dann kann man mal sehen was man dann nimmt.

      19. Jun 2012 | 15:54 Uhr | Kommentieren
  • Fu Man Shu

    Ich finde das Tablet sehr gelungen. Ich würde es nun nicht unbedingt als Konkurenz zum iPad sehen (obwohls ja ein Tab ist) aber in anbetracht der tatsache, dass es USB Anschlüsse hat, einen SD einschub besitzt und jegliche Windowssoftware installierbar ist, ist es eher mit einem Notebook oder wenn man so will dem MacBook Air zu vergleichen. Und da wirds dem einen oder anderen Hersteller Kopfschmerzen bereiten.

    Also bis 600 Euro würde ich für das „kleine“ Surface durchaus hinlegen.

    19. Jun 2012 | 11:37 Uhr | Kommentieren
  • Marc

    Schönes Design. Aber gegen das iPad hat niemand eine Chance.

    19. Jun 2012 | 11:48 Uhr | Kommentieren
    • DAMerrick

      Der erste Gedanke vor dem endgültigen Scheitern.

      19. Jun 2012 | 15:55 Uhr | Kommentieren
      • Marc

        Haha.

        19. Jun 2012 | 18:00 Uhr | Kommentieren
        • DAMerrick

          Niemand verliert schneller, als der der den Feind unterschätzt.

          19. Jun 2012 | 18:31 Uhr | Kommentieren
  • Chris

    Naja, teils teils…
    Das iPad ist eher ein Zusatzgerät. Das Surface ein Netbookersatz. Dass es einen Laptop ersetzen kann, glaube ich weniger. Denn der Intel Prozessor wird wohl ein i3 DualCore mit HD2500 Grafik sein. Da lässt sich gut mit arbeiten. Aber spielen wird sicher kein Genuss.
    Diese Magnesiumlegierung isoliert sicher gut. Aber wer weiss, wie heiss das Gerät unter Vollast wird. Der Prozessor muss ja gekühlt werden. Es müssten also wie beim iPad MiniSpiele oder ältere Titel überarbeitet raus gebracht werden. Dann ist der Vorteil des vollwertigen OS gegenüber iOS wieder dahin.
    Es stellt sich auch noch die Frage, wie gut sich ein Desktop Office auf einem 10,6 Zoll Widescreen Display bedienen lässt. Das ist auf den heutigen NetBooks ja schon recht mühsam. Das gleiche denke ich auch über das MacBook Air 11″. 13″ wäre für mich die Mindestanforderung.

    19. Jun 2012 | 12:17 Uhr | Kommentieren
    • DAMerrick

      Soll das jetzt einen Laptop ersetzen oder ein Gamernotebook?
      Du hörst dich an als wärst du dir nicht ganz sicher wozu ein Notebook überhaupt gedacht ist. Und was haben angepasste Spiele mit der „Vollwertigkeit“ eines Betriebssystems zu tun?

      19. Jun 2012 | 15:57 Uhr | Kommentieren
      • Chris

        Du hast anscheinend meinen Text nicht verstanden.
        iOS (mobiles OS) vs Win8 (vollwertiges OS)… Der Vorteil eines vollwertigen OS ist doch, dass man Desktopprogramme und auch Spiele ausführen kann. Reicht die Leistung nicht, bringt auch das vollwertige OS nichts. Zumal MS Office etc. nicht für Tablets konzipiert sind.
        Ein Notebook ist für den Office-Bereich konzipiert. Nur verstehe ich nicht, warum du meinst, ich wäre mir da nicht sicher? Denn von Notebooks habe ich in keinem Satz gesprochen.
        Ein Laptop ist als mobiler Desktopersatz gedacht, mit dem man auch auf annehmbarem Niveau Spiele laufen lassen kann (siehe MacBook Pro).

        19. Jun 2012 | 16:33 Uhr | Kommentieren
        • DAMerrick

          Spiele gehen auch unter iOS. Sogar vollwertige Spiele.
          Da würde ich jetzt keinen Unterschied machen.

          Und ob man Desktopprogramme braucht damit ein System als „vollwertig“ gelten darf, bezweifele ich. Wenn MS sein Office mit den 30% wichtigste Funktionen auf das iPad bringt – warum sollte man damit zum Beispiel nicht arbeiten können? Auch ohne Desktop.

          Laptop und Notebook ist das Gleiche. Es gibt dort keine Unterscheidung. Es gibt einen Unterschied zwischen Netbook und Notebook. Aber nicht zwischen Notebook und Laptop.
          Aber okay, wenn du dir für dich persönlich definiert hast was Laptop, Notebook, Tablet und Netbook sind, ist das was anderes.

          19. Jun 2012 | 18:36 Uhr | Kommentieren
  • Tristanx

    Das Konzept von MS gefällt mir sehr gut, auch was sie auf der E3 vorgestellt haben. Wenn sie es schaffen das PC, Tablet, Smartphone und XBox(Kinec) nahtlos im verbund funktionieren wäre das super und würde auch das Cloudkonzept von Apple toppen. Vorallem das sie im Moment noch Devices von anderen Herstellern unterstützen. Da wird sogar das interessant.

    LG
    Tris

    19. Jun 2012 | 13:06 Uhr | Kommentieren
  • Tristanx

    *Da wird sogar das Patphone interessant.

    19. Jun 2012 | 13:08 Uhr | Kommentieren
  • Thomas

    ich glaube, dass Microsoft gute Chancen hat, einen ernsthaften Konkurrent für das iPad zu stellen. Wenn tatsächlich freie Zugänglichkeit an das Dateisystem und vielfältige Anschlussmöglichkeiten gewährleistet sind und dazu die Qualität stimmt, könnte MS der Coup gelingen.

    19. Jun 2012 | 18:14 Uhr | Kommentieren
    • Chris

      Ich glaube auch, dass MS damit ein ernst zu nehmendes Tablet gelungen ist. Aber ich sehe im Surface und dem iPad immer noch ein riesen Unterschied. Das iPad ist zum Spass haben für zwischen durch. Zum lesen, Minispiele usw. Das MS Surface wird wohl eher auf die ausgerichtet sein, die ein Tablet für die Uni etc wollen, wo das iPad ja sowieso nicht das geeignetste Tablet ist. Aber für zu Hause zwischen durch, kann ich mir ein Windows Tablet bei mir nicht vorstellen. Die wichtigen Fragen stehen halt noch offen… Akkulaufzeit, Standby Zeit, WakeUp Zeit und der Preis.
      Würde es z.B. wie mein Win8 RP Gaming-PC mit SATA3 256GB SSD zum Aufwachen 6 sek brauchen, wäre das für mich ein K.O. Kriterium für ein Tablet.

      19. Jun 2012 | 18:34 Uhr | Kommentieren
      • DAMerrick

        Inzwischen ist es eher so:
        Kauft man sich ein Notebook oder ein Tablet?
        Dass das iPad jetzt nur zum Spielen gedacht ist, würde ich nicht so stehen lassen. Klar, Photoshopper werden mit dem iPad nicht glücklich. Aber 70% der arbeitenden Menschen würden mit der Leistung des iPad glücklich werden.

        Ich denke es wird so:
        Android die Billigtablets beim Discounter.
        Windows Surface im Unternehmen und für die, die meinen nur mit Desktop und Dateisystem arbeitet man wirklich.
        iPad für alle die Qualität schätzen & als Oberklasse.

        19. Jun 2012 | 18:39 Uhr | Kommentieren
  • Name

    Die FTD liefert ein paar wichtige Infos mehr:

    1. Das Pro Tablett von Mikrosoft soll um die 1000 $ kosten.
    2. Das Tablett ist auch von Microsoft konzipiert, genauso wie das iPad von Apple, allerdings wird es irgendwo in Asien gefertigt.
    3. Es ist noch nicht bekannt / entschieden ob es eine mobile Internetverbindung haben soll, also per UMST / LTE gesurft werden kann.
    4. Es ist nichts anderes als eine Reaktion auf Apple und auch als direkter Angriff zu verstehen.

    Ich bin mir nicht so sicher ob dieser „Angriff“ gelingen soll. Es gab das Windows Phone und den Zune-Player, aber erfolgreich waren die nicht. Mir scheint, Microsoft kopiert Apple einfach und hofft dann durch die Imitation erfolgreich zu sein.

    Warum soll ich mir ein Tablett für 1000 $ / € kaufen, wenn ich dafür nen guten bis sehr guten Laptop bekomme?

    Ein iPad kostet ca 500 € und macht Ultra Spaß mit dem Display, macht das MS-Tablet das auch?

    19. Jun 2012 | 20:00 Uhr | Kommentieren
    • Chris

      1000$ und nichtmal sicher ob es 3G/LTE kann… sollte es keine (mindestens) 3G Variante mit 64GB Speicher, i3 1,6GHz und 2GB RAM für diese 1000$ geben, ist es keine Konkurrenz. Dafür lege ich lieber noch 200 drauf und kaufe ein MacBook Air 13″.
      Zu 2.: Apple lässt auch in Asien und Brazilien fertigen.

      19. Jun 2012 | 23:05 Uhr | Kommentieren
  • Name

    Ja, aber es wird auch billigere geben. Hier der Auszug aus der FTD:
    „Eine professionelle Version namens Windows 8 Pro, die drei Monate später eingeführt wird, enthält einen Intel-Chip, wie er in traditionellen PCs üblich ist. Das Gerät wiegt 900 Gramm, ist 13,5 Millimeter dünn und soll ab etwa 1000 Dollar kosten.“

    Die anderen Versionen können nicht so viel kosten, sonst kauft sie ja keiner.
    Wenns viel billiger ist als das iPad, bringt das bestimmt was, aber sonst würd ich es nicht kaufen. (ich bekenne mich aber auch als apple-fan und mir gefallen die ipads so gut, das ich sowieso nur so eins kaufen würde)

    20. Jun 2012 | 0:03 Uhr | Kommentieren
  • Name

    Ja, aber es wird auch billigere geben. Hier der Auszug aus der FTD:
    „Eine professionelle Version namens Windows 8 Pro, die drei Monate später eingeführt wird, enthält einen Intel-Chip, wie er in traditionellen PCs üblich ist. Das Gerät wiegt 900 Gramm, ist 13,5 Millimeter dünn und soll ab etwa 1000 Dollar kosten.“

    Die anderen Versionen können nicht so viel kosten, sonst kauft sie ja keiner.
    Wenns viel billiger ist als das iPad, bringt das bestimmt was, aber sonst würd ich es nicht kaufen. (ich bekenne mich aber auch als apple-fan und mir gefallen die ipads so gut, das ich sowieso nur so eins kaufen würde)

    20. Jun 2012 | 0:03 Uhr | Kommentieren
  • Name

    Ja, aber es wird auch billigere geben. Hier der Auszug:
    „Eine professionelle Version namens Windows 8 Pro, die drei Monate später eingeführt wird, enthält einen Intel-Chip, wie er in traditionellen PCs üblich ist. Das Gerät wiegt 900 Gramm, ist 13,5 Millimeter dünn und soll ab etwa 1000 Dollar kosten.“

    Die anderen Versionen können nicht so viel kosten, sonst kauft sie ja keiner.
    Wenns viel billiger ist als das iPad, bringt das bestimmt was, aber sonst würd ich es nicht kaufen. (ich bekenne mich aber auch als apple-fan und mir gefallen die ipads so gut, das ich sowieso nur so eins kaufen würde)

    20. Jun 2012 | 0:05 Uhr | Kommentieren

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