iCloud: Apple verschärft Schutzmechanismen zur Erhöhung der Sicherheit

| 10:15 Uhr | 7 Kommentare

Wie wir Anfang August berichteten, wurde der iCloud-Account des Journalisten Mat Honan von einem Hacker geknackt, obwohl ein sicheres Passwort verwendet wurde. Es stellte sich dann allerdings heraus, dass der Kriminelle beim Apple-Support angerufen und sich als Mat Honan ausgegeben hat, um an das Passwort zu kommen. Somit konnte der Hacker auf den iCloud-Account sowie auf das Gmail-, Twitter und Amazon-Konto des Journalisten zugreifen. Im Zuge des Bekanntwerdens dieses Vorfalls wurde bei Apple vorübergehend diese Methode der Übermittlung des Kennworts mithilfe eines Telefongesprächs gestoppt. Fortan müssen Kunden, die diese Variante in Anspruch nehmen, zwei richtige Antworten abgeben, die unter anderem detaillierte Informationen zur angegebenen Kreditkarte erfordern. Somit soll sichergestellt werden, dass es sich um den rechtmäßigen Inhaber der Accounts handelt.

Derzeit rufen allerdings eine Menge von Apple-Kunden beim Support an, die ein Backup ihrer Daten auf das iPhone 5 aufspielen wollen und sich nicht mehr an das Passwort ihres iCloud-Accounts erinnern können. Ein Mitarbeiter des Service-Teams von Apple berichtete den Kollegen von MacRumors nun, dass viele Kunden die neuen Sicherheitsfragen nicht beantworten können. Demnach sind den Apple-Mitarbeitern die Hände gebunden, denn Passwörter werden ohne die korrekten Antworten nicht mehr herausgegeben.

Wir begrüßen die Sicherheitsmaßnahmen seitens Apple. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, um die fremde Übernahme eines iCloud-Kontos zu minimieren. Nach wie vor solltet ihr die Sicherheitsfragen des Apple Supports beantworten können, um im Fall X an eure Daten zu gelangen.

Kategorie: Apple

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7 Kommentare

  • Jerrie

    Was ist so schwierig daran, sich ein paar passwörter zu merken, die man sich auch noch selbst aussucht?!

    26. Sep 2012 | 10:43 Uhr | Kommentieren
    • Zornigel

      Wenn man nur 2-3 Passwörter hat ist das ja okay, aber bei mir sind es min. 15 verschiedene, da sieht die Sache etwas anders aus.

      26. Sep 2012 | 14:55 Uhr | Kommentieren
      • Isch

        Aber 15 Passwörter ist doch auch kein Problem, ich persönlich merke mir aktuell 17.

        26. Sep 2012 | 17:22 Uhr | Kommentieren
        • Jan

          Ja zwischen 15 und 17 sind natürlich Welten. (Ich konnte den Captcha ohne Spotlight ausrechnen).

          26. Sep 2012 | 20:45 Uhr | Kommentieren
  • Stefan

    Ja das oberscheiss iTunes lässt mich die bescheuerten Sicherheitsfragen nicht vergeben. Da kommt immer dass die sitzung abgelaufen sei und jetzt kann ich weder was kaufen noch was installieren. Apple wird immer mieser

    26. Sep 2012 | 21:51 Uhr | Kommentieren
  • Patrick

    …gehts noch? Diese Fragen sind das totale Sicherheitsloxh wenn man sie richtig beantwortet und wenn man das nicht macht wird man sie evtl. vergessen, den Zettel verlieren oder sonst was. Totaler Mist!

    13. Okt 2012 | 0:14 Uhr | Kommentieren
  • Martin

    Die sind mich als Kunden los. Das soll Sicherheit sein? Dilettanten, typisch Amis, Sicherheit über solche Fragen zu definieren. Und denen soll ich was in einer Cloude anvertrauen? Der Laden ist ohenhin überbewertet, iTunes ist der größte Schrott, den ich in den letzten Jahren gesehen habe.

    Meine Kunden würden gerne das iPad für mobile Lagerbestandsabfragen mit Scannersoftware einsetzen, soll der EDV-Leiter jetzt für einen Download den Mädchennamen seiner Mutter in Netzt stellen?

    21. Okt 2012 | 22:34 Uhr | Kommentieren

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