iPad und MacBook Air für Netbook-Untergang mitverantwortlich

| 19:15 Uhr | 13 Kommentare

Netbooks sind laut Apple Mitbegründer Steve Jobs langsam, habe schlechten Displays und nutzen Windows. Diese Meinung hielt viele Kunden einige Jahre nicht davon ab, Netbooks zu kaufen. Egal ob bei Saturn, Media Markt oder beim Discounter, für weniger als 300 Euro erhielt man ein Netbook, mit dem man mehr oder weniger arbeiten konnte. Wir selbst haben uns vor einigen Jahren ein Bild von Netbooks gemacht, nach zwei Wochen Testphase lautete das eindeutige Urteil „durchgefallen“. Alleine das Scrollen mit dem Webbrowser war eine Katastrophe.

Nachdem die Netbooks schnell einen Höhenflug erlebt haben, geht es seit einiger Zeit rasant nach unten. Fünf Jahre lang lebte das Netbook, nun ist der Untergang besiegelt. Acer und Asus haben bekannt gegeben, dass sie die Netbook-Herstellung zum 01. Januar dieses Jahres eingestellt haben.

Mehrere Gründe werden in dem Artikel von The Guardian genannt, die mitverantwortlich für den Netbook-Untergang sind. Neben den Ultrabooks wie z.B. dem 11″ MacBook Air und dem 13″ MacBook Air wird ganz eindeutig das iPad (und andere Tablets) genannt.

Im Januar 2010 wurde das iPad vorgestellt, dieses landete im April 2010 in den Verkaufsregalen. Wenige Monate später kündeten andere Hersteller ihr Tablet an. Schnell wurden Tablets wie das iPad zum Liebling der Computerindustrie und Netbooks sahen nur noch alt aus. Der Erfolg des iPad begann in den USA und gleichzeitig sanken die Netbook-Verkäufe. iPad- und Tablet-Verkäufe werden in den kommenden Jahren weiter steigen und Netbooks-Verkäufe gegen Null sinken.

Kategorie: Mac

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13 Kommentare

  • Thomas

    Ich glaube, es war eher ein „Höhenflug“ statt „Höhenpflug“, den die Netbooks erlebt haben…

    04. Jan 2013 | 19:43 Uhr | Kommentieren
  • Iphone 5

    Öhm, frage: was ist denn ein macbook air? Dochnnur ein dünnes netbook, oder? Wie will ich netbook anders als „kleines Notebook“ definieren?

    04. Jan 2013 | 20:12 Uhr | Kommentieren
    • Mettigel

      ganz klar NEIN!
      Netbook = Intel Atom Prozessor; niedrige Displayauflösung
      MacBook Air = Intel Core i5 Prozessor; potenterer Grafikchip; viel höhere Displayauflösung

      04. Jan 2013 | 20:34 Uhr | Kommentieren
      • AppleFreak96

        Wie nennt man das bitte ein Air Macbook? Sub Notebook? oder ein APPLE-Netbook? Airbook? NetbookAir? iNetbook?

        hm

        04. Jan 2013 | 21:39 Uhr | Kommentieren
        • Verus Votum

          Subnotebook.
          netbooks haben maximal 10“. Das Air hat 11“.

          Keine Sorge, schon vor dem Air gab es gleich dünne Notebooks. Und auch andre Hersteller bieten „Airs“ an.

          05. Jan 2013 | 23:08 Uhr | Kommentieren
  • didda

    Man darf auch nicht übersehen, dass Intel daran auch einen großen Anteil zu schultern hat, schließlich haben sie nach ihrem stark geförderten Netbook Programm viel Geld in das neue Ultrabook Programm gesteckt. Und das haben sie sicherlich nicht gemacht, weil sie der Meinung waren, dass Benutzer Mehr Power brauchen…

    04. Jan 2013 | 21:47 Uhr | Kommentieren
  • Deoxys101

    Ein MacBook Air ist kein Netbook. Es ist lediglich ein kleineres MacBook Pro mit der gleichen Leistung, doch es ist sehr schmal und dünn.

    04. Jan 2013 | 23:05 Uhr | Kommentieren
  • MarioWario

    MacBook Air ist kein Netbook (erheblich schneller, eher Mittelklasse Performance (Geekbench von 6.000-7.000 ggü. 2.000)).

    Netbooks hatten teilweise sehr hohe Auflösungen. Das Macbook Air ist schon der Begründer der MacBook Air/intel Ultrabook – Klasse.

    Intel war neben Microsoft für das Scheitern der Netbooks mitverantwortlch: Windows 7PE-Schrott, HDD- und RAM-Grenzen und keine 64bit-CPU.

    Gut war an den Netbooks: 100% Computer und kompakter als ein MB Air (passte in große Hosentaschen od. Rucksäcke). Das iPad wird ja aufgrund der lahmen Preisgestaltung schon langsam von Android beiseite gekickt (gut ist da nur Xcode im Vergleich zu Eclipse).

    05. Jan 2013 | 4:25 Uhr | Kommentieren
    • TabletMan

      Du verwechselst ja alles. Xcode hat z.b. nichts mit dem iPad zu tun, das gab es schon sehr lange davor. Weiterhin kommt derzeit (kann sich ändern klar!) kein anderes Tablet auch nur in die nähe der iPad Verkäufe. Auch hier verwechselst Du das bestimmt mit dem Smartphone Bereich. Eine Preisgestaltung kann z.b. niemals lahm sein. Weiterhin wird kein Hersteller etwas am Preis ändern solange es sich von alleine verkauft.

      05. Jan 2013 | 17:58 Uhr | Kommentieren
  • Timon

    @MarioWario
    Das iPad wird alles andere als beiseite geschickt, es dominiert den Tabletmart völlig.
    Android ist doch nur Schrott…

    05. Jan 2013 | 11:57 Uhr | Kommentieren
  • Das Wirtshaus im Spessart

    Ein Netbook ist ein Laptop mit Minimalausstattung, hat Windows oder Linux und kostet ca. 300 Euro.

    So etwas kann man nicht Apple Produkten vergleichen. Apple hat nix für 300 Euro im Angebot, selbst ein iPod touch ist teurer!

    Also ist der ganze Artikel ein Vergleich von Äpfel und Birnen!

    05. Jan 2013 | 18:00 Uhr | Kommentieren
    • Verus Votum

      Ein Netbook ist ein Klappcomputer unter 11“, ursprünglich für reine Webapplikationen entwickelt.

      Der Preis dominiert zwar, es gibt und gab aber auch Netbooks für 800€. Und nur weil Apple keins herstellt, heisst das nicht, dass das Betriebssystem ein Kriterium für Netbooks sind.

      05. Jan 2013 | 23:12 Uhr | Kommentieren
      • iSven

        Wer hat sich denn ein Netbook für 800€ geleistet??? Viel Geld für wenig Produkt? Welcher Hersteller hat ein solches Netbook denn angeboten?

        06. Jan 2013 | 11:33 Uhr | Kommentieren

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