Ehemaliger Apple Retail Chef Ron Johnson als JC Penny CEO gefeuert, Rückkehr zu Apple?

| 8:36 Uhr | 5 Kommentare

Im Juni 2011 wurde bekannt, dass der damalige Apple Retail Chef Ron Johnson das Unternehmen verlassen wird, um als CEO bei JC Penny anzuheuern. Im November 2011 wurde er offiziell bei Apple verabschiedet und die Suche nach einem neuen Retail-Chef begann. Apple wurde mit John Browett fündig. Dieser blieb jedoch nur für ein kurzes Gastspiel bei Apple und die Suche nach einem neuen Retail Chef begann von vorne.  Anfang dieses Jahres spekulierte AllThingsD bereits über die Nachfolge.

ron_johnson

Währenddessen zeigte sich, dass Ron Johnson bei JC Penny nicht wirklich erfolgreich war. So baute der ehemalige Apple SVP das Unternehmen um und präsentierte ein schlechtes Quartalsergebnis. Wie über Nacht bekannt wurde, wurde Ron Johnson als CEO bei JC Penny gefeuert. Nicht wenige (sowohl Apple intern als auch extern) wünschen sich die Rückkehr zu Apple. Er war definitiv der Apple Retail Pioneer und machte die Ladengeschäfte zu dem, was sie mittlerweile sind. (via)

Kategorie: Apple

Tags:

5 Kommentare

  • FloGo

    Ich befürchte, Johnson ist bei Apple mittlerweile verbrannt. Heutzutage zählt bei Managern in solchen Spitzenpositionen nur eines: Erfolg. Den hatte er leider in letzter Zeit offensichtlich nicht und Apple ist nicht dafür bekannt, „Looser“ anzuheuern… Persönlich tut es mir leid für ihn, denn das Shop-Konzept bei Apple ist wirklich hervorragend – lediglich in letzter Zeit hat es Dank der Nachfolger von Johnson einige Kratzer abbekommen (schlechtere Behandlung der Mitarbeiter hinsichtlich Arbeitszeit, zurückgenommene Entlassungen etc.)

    09. Apr 2013 | 9:32 Uhr | Kommentieren
  • B7fk

    „Heutzutage“??
    Das war schon immer so und wird auch so bleiben. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Wer sich auf die faule Haut legen will -> H4

    09. Apr 2013 | 10:13 Uhr | Kommentieren
  • FloGo

    Heutzutage = Er hat offensichtlich „falsche“ Entscheidungen getroffen, also solche, die dem Betriebsergebnis und dem SHV geschadet haben – früher war die Betrachtungsweise durchaus eine andere: Da wurde ein Geschäftsführer tendenziell langfristiger beurteilt, als heute. Ich bedauere das – das wollte ich zum Ausdruck bringen 😉

    09. Apr 2013 | 11:15 Uhr | Kommentieren
    • B7fk

      Flo, in solchen Positionen gab es noch viel Spielraum. Denk nur an Ford und Lee Iacocca …. ein Fehler und weg war er … dann zu Chrysler. Oder Daniel Goudevert ….

      Letztendlich spielt der Mann ja nicht mit seinem eigenen Geld, sondern das, anderer Leute …. da kann es schon was auf die Finger geben.

      Wenn Du Deinem Chef 1 Mio verbrennst, bist Du auch schneller draussen, als Du gucken kannst 🙂

      09. Apr 2013 | 11:37 Uhr | Kommentieren
      • Andre

        … schön, wenn es so wäre… ich kenne noch genügend (deutsche) Vorstände, die täglich reichlich Geld verbrennen und immer noch – zumindest nach aussen – gelobt werden…
        Aber die Denke sollte – auch erfolgsbezogen – wieder längerfristig werden, sonst geht’s nur noch mit „hire and fire“ den Bach hinab.

        09. Apr 2013 | 13:03 Uhr | Kommentieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

iPhone X bestellen

Hier informieren

iPhone X bei der Telekom
iPhone X bei Vodafone
iPhone X bei o2

JETZT: iPhone X bestellen