Europäische Kommission untersucht Apples iPhone-Verkaufspraktiken

| 15:40 Uhr | 1 Kommentar

Wie die Financial Times berichtet, untersucht die Europäische Kommission gerade Apples iPhone-Verkaufspraktiken, um sicher zu stellen, dass Apple nicht mit unlauteren Mittel versucht, Mitbewerber aus dem Markt zu verdrängen.

Obwohl noch kein Verfahren eingeleitet wurde, wurden trotzdem Fragebögen an mehrere europäische Netzbetreiber verschickt, die darüber Auskunft geben sollen, ob Apple den Netzbetreibern gewisse Konditionen aufzwingt, die gegen das Gesetz verstoßen. Die Fragebögen bestehen aus neun Seiten und enthalten z.B. die Frage, ob Apple den Netzbetreibern eine Mindestanzahl an verkauften iPhones vorschreibt oder ob Apple verlangt, niemals schlechtere Verkaufsbedingungen als andere Hardware-Hersteller zu bekommen.

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Diese Fragebögen sollen außerdem darüber Auskunft geben, ob Apple im iPhone 5 gewisse technische Einschränkungen verwendet, um die Kompatibilität mit 4G Netzwerken einzuschränken. Wenn solche Praktiken bestätigt werden sollten, könnte das eine Verletzung des Kartellrechts bedeuten, so die Financial Times.

Wie die New York Times schon im März dieses Jahres berichtete, haben einige europäische Netzbetreiber einige Details ihrer Verträge mit Apple an die Europäische Kommission weitergereicht. Damals sagte ein Sprecher der Kommission, dass die Kommission im Falle von wettbewerbsfeindlichen Praktiken von Seiten Apples, die den Konsumenten schaden würden, eingreifen würde. (via)

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • MarioWario

    Ist schon komisch, da wird ein Hardwarehersteller kritisiert wobei doch die Telefongesellschaften mit den dubiosen Bundles begonnen haben (ist ja heute noch so das ein 300 EURO teueres Phone in Verträgen 500 EURO kostet). Die Problematik ist leicht lösbar: Keine Subventionierung erlauben und die Vertragslaufzeiten auf maximal ein Jahr begrenzen. Ich denke selbst eine Blogger-Website wie Macerkopf bekommt einen Cut von diesen ‚Deals‘, da wäre es schon ungewöhnlich das Apple leer ausgeht.

    27. Mai 2013 | 17:24 Uhr | Kommentieren

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