WhatsApp: Update bringt neue Datenschutzeinstellungen

| 20:13 Uhr | 16 Kommentare

Ende Januar deutete es sich bereits an, dass das nächste WhatsApp Update neue Privatssphäre-Einstellungen mit sich bringen wird. Vor wenigen Minuten haben die WhatsApp-Entwickler das jüngste WhatsApp-Update im App Store freigegeben.

whatsapp2118

Ab sofort können Anwender WhatsApp in Programmversion 2.11.8 herunterladen. In den Release-Notes heißt es

  • Neue Hintergründe
  • Neue Datenschutz-Einstellungen (Einstellungen > Account > Datenschutz)
  • Bugfixes

Die neuen Datenschutz-Einstellungen findet ihr unter Einstellungen -> Account -> Datenschutz. Dort könnt ihr festlegen, wer „zuletzt online“, euer Profilbild und euren Status einsehen darf. Zur Auswahl stehen Jeder, Meine Kontakte und Niemand. Zudem sind in dieser Kategorie die blockierten Kontakte aufgeführt. Die neuen Hintergründe findet ihr unter Einstellungen -> Chat-Einstellungen -> Chat-Hintergrund – > Hintergründe.

WhatsApp ist 24,9MB groß und verlangt nach iOS 4.3 oder neuer.

Update 20:28 Uhr: Thematisch passend hat sich WhatsApp-Gründer Jan Koum im WhatsApp Blog ausgiebig zum Thema Datenschutz geäußert. Seit der Übernahme durch Facebook sei das Thema Datenschutz hochgekocht. Koum machte deutlich, dass WhatsApp kein Interesse an euren persönlichen Daten hat. Bei der Registrierung müssen Anwender lediglich ihre Mobilfunknummer hergeben.

Das höchste Ziel des Unternehmen sei es nach wie vor Menschen zu vernetzen, dieses werde auch nach der Übernahme durch Facebook weiterhin der Fall sein. Seit der Übernahme durch Facebook sei soviel falsches hinsichtlich persönlicher Daten und Privatssphäre kolportiert worden.

Er selbst sei in der Ukraine geboren und wisse was Überwachung bedeutet. Das Beachten der Privatsspähre sei in der DNA von WhatsApp verankert. Er verdeutlichte, dass Anwender weder ihr Geburtsdatum, ihre E-Mail Adresse, Postanschrift etc. zur Registrierung bei WhatsApp angeben müssen. Zudem werden keine Interessen, Geodaten etc. gespeichert.

Auch die Partnerschaft mit Facebook habe daran nichts geändert, sonst wäre man den Deal nicht eingegangen. Die WhatsApp-Prinzipien werden sich nicht ändern. Die Vorwürfe, die WhatsApp entgegen gebracht werden, seien einfach falsch.

Jeder muss selbst wissen, ob er sich für WhatsApp, Threema, Line, Telegram oder was auch immer entscheidet. Wird finden die Reaktionen, die WhatsApp nach der Facebook-Übernahme entgegen gebracht werden, nicht ganz fair. Wir wollen hier weder für WhatsApp Partei ergreifen, noch für andere Messenger „werben“, ein wenig mehr Respekt und konstruktive Kritik ist sicherlich angebracht. Wir haben schon ein paar wirklich „überzogende, beledigende und falsche“ Aussegen in den letzten Wochen im Internet gelesen.

Kategorie: App Store

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16 Kommentare

  • Maxi

    Auch das Appsymbol ist verdunkelt und somit an iOS 7.1 angepasst…

    17. Mrz 2014 | 20:51 Uhr | Kommentieren
  • Semi

    super datenschutz super update
    der datenschutz geht jetzt von bürger zu bürger und nicht generell von den eigentlichen Spionen

    18. Mrz 2014 | 0:01 Uhr | Kommentieren
  • Breitbandopfer

    Zitat: „Jeder muss selbst wissen, ob er sich für WhatsApp, Threema, Line, Wird finden die Reaktionen, die WhatsApp nach der Facebook-Übernahme entgegen gebracht werden, nicht ganz fair. Wir wollen hier weder für WhatsApp Partei ergreifen, noch für andere Messenger “werben”, ein wenig mehr Respekt und konstruktive Kritik ist sicherlich angebracht. Wir haben schon ein paar wirklich “überzogende, beledigende und falsche” Aussegen in den letzten Wochen im Internet gelesen.“
    Zitat Ende

    Völliger Quatsch was ihr da schreibt ! Gerade in Zeiten von Snowden und Assange kann man sich gar nicht gut genug schützen.
    Wie kann man um Gottes Willen als IT Blog so einen Unsinn schreiben ?
    Dieses „Dann sollen sie meine unwichtigen Nachrichten halt mitlesen“-Argument hängt mir zum Hals raus.
    Leider ist die Materie zu vielschichtig und nicht einfach zu erklären, weshalb mehr Datenschutz Not tut.
    Ich hab auch kein Bock hier Romane zu schrieben, aber befasst euch mal mit den Anfängen der Raterfahndung bei der Entführung von Hans Martin Schleyer.
    Da wirds einem schlecht in unserem so demokratischen Staat.
    Bitte lest die Kolumne von Sascha Lobo im Spiegel Online.

    Unfassbar !

    Wer schriebt den diese Artikel hier ? Ein pubertierender 13 Jähriger …ich greg mich gar nicht mehr ein !

    18. Mrz 2014 | 8:25 Uhr | Kommentieren
    • Tina

      Warum greifst Du den Autor an? Er hat doch recht. Es sich sicherlich ein sehr schwieriges Thema, was Datenschutz angeht. Es wurde doch lediglich gesagt, dass die Kritik gegenüber WhatsApp konstruktiv und nicht beleidigend uns ausfallend sein soll.

      18. Mrz 2014 | 8:49 Uhr | Kommentieren
      • Breitbandopfer

        Hallo Tina
        Ich hab keine Lust darauf einzugehen weil schon viel geschrieben wurde bis dahin.
        Kein bürger soll sich aber irgendwann einmal beschweren, dass man ihn nicht gewarnt hätte.

        Der Text hier ist eine absolute Verharmlosung einer der grössten Gefahren überhaupt (im Gesamtkontext zu sehen)
        Das ein so realitv mächtiges Medium wie Macerkopf, ein absolut verantwortungsloses Tool offensichtlich verharmlost, dreht jedem einigermassen erfahrenen Informatiker den Magen um !
        Aber offensichtlich will die Menschheit in so eine Falle laufen, ansonsten wäre der Aufschrei hier grösser.
        Und nein, ich glaube nicht an Verschwörungstheorien.

        18. Mrz 2014 | 9:32 Uhr | Kommentieren
        • Macerkopf

          Hallo, wir wollen weder verharmlosen noch Stimmung gegen WhatsApp machen. Jeder muss selbst entscheiden, ob er auf WhatsApp oder einen sonstigen Messenger setzt. Seit der WhatsApp-Übernahme durch Facebook nutzen leider viele Anwender nur noch ihre „Fäkalsprache“ und Beleidigungen.

          18. Mrz 2014 | 9:58 Uhr | Kommentieren
          • Breitbandopfer

            Bzgl. Fäkalsprache sind wir einer Meinung.
            Aber wer zieht eine Grenze zu Beleidigungen und Argumenten ?
            Das Thema Datenschutz ist um so wichtiger als zuvor ! Somit kann man nun mal die Diskussion um Whats App und sowie so Facebook nicht als „unfair“ bezeichnen.
            Wenn schon denn schon ist Facebook ist nicht fair sie mit den Daten, der grösstenteils unwissender Leute macht bzw. gemacht werden kann.
            Als Informatiker sehe ich uns in der Pflicht, diese Entwicklung kritisch zu hinterfragen !

            18. Mrz 2014 | 10:25 Uhr |
    • simplewishes

      Gegen Verfolgungswahn und Verschwörungstheorien einfach mal den Therapeuten des Vertrauens aufsuchen und lange Zeit behandeln lassen……ach ich Dummerchen….mit dem Vertrauen klappt ja leider nicht…..

      23. Aug 2014 | 18:02 Uhr | Kommentieren
  • blubb

    so ein stuss!
    ich wüsste jetzt schon gern was daran genau unfair sein soll?!
    bin da eher der meinung es ist unfair den kunden so zu verarschen.
    facebook zahlt doch nicht einfach so pro account über 40$ nur weil ihnen gerade danach war, natürlich sind die auf die daten aus!

    18. Mrz 2014 | 9:00 Uhr | Kommentieren
    • Andy

      Nach dem hier jetzt schon so viel getextet wurde kann ich auch meinen Senf dazugeben.
      1. Wenn man wissen will was hier von whatsapp wo hin gesendet wird sollte man erst einmal den Traffic von whatsapp auswerten.
      2. Facebook ist jetzt ein Aktionär getriebenes Unternehmen und muss Gewinne einfahren und den Aktionären Ausschüttungen bieten sonst sind die Weg.
      Und jetzt noch sehr wichtige Punkte:
      – Datenschutz ist in Deutschland mehr als verschlafen worden. Hier ist dringend Aufklärung zu betreiben!
      – Firmen sollten deutlich schreiben was Sie mit welchen Daten machen!
      – Wir als online Gemeinschaft sollten doch sachliche mit allem im Netz umgehen und persönliche Angiffe vermeiden auch wen einen etwas Aufregt. Solche Sätze wie: „Wer schreibt den diesen Atikel … “ kann man sich sparen.

      Zu guter Letzt sollte jeder selber überlegen was man von sich Preis gibt.
      Wir leben in einer Gesellschaft wo Bürger alle Daten von sich preisgeben für ein paar Paybackpunkte und jeden Mist gepostet wird wie: „heute habe ich zum frühstück XXX gegessen – lol“

      18. Mrz 2014 | 11:25 Uhr | Kommentieren
      • Breitbandopfer

        Gut geschrieben….teilweise
        Anmerken möchte ich noch, dass sich die breite Masse gar nicht bewusst ist, was sie überhaupt preisgibt und was jetzt oder vielleicht erst später damit angerichtet werden kann.

        18. Mrz 2014 | 11:58 Uhr | Kommentieren
  • Ira

    Ich sage nur, wenn etwas gratis ist, dann bist du die Ware. Und da das neue Update keine end zu end Verschlüsselung bringt, ist das wohl auch so geblieben.

    18. Mrz 2014 | 11:06 Uhr | Kommentieren
  • iCke

    ich finde es ziemlich frech – vor allem angesichts der eigentlichen *inhaltlichen* Kritik – diese paar „Anzeigeoptionen“ jetzt groß als „Datenschutzverbesserungen“ zu verkaufen. Und alle Newsportale bauen das in ihre Schlagzeile ein und fluten das Netz mit „positiven“ Schlagzeilen zum Thema WhatsApp und Datenschutz. So funktioniert Marketing und alle machen mit. Die eigentlichen Änderungen sind eine Farce und sollten nicht ansatzweise mit dem Wort „Datenschutz“ in einem artiel auftauchen.

    18. Mrz 2014 | 11:41 Uhr | Kommentieren
    • Breitbandopfer

      Thumbs up ! 😉

      18. Mrz 2014 | 11:59 Uhr | Kommentieren
    • Peter

      DOPPEL-Plus! Ja so ist es leider! Nur weil WA etwas an Einstellungen anpasst, heisst es nicht, dass es besser wird. Aber gut, alle schreiben drüber

      18. Mrz 2014 | 17:42 Uhr | Kommentieren
  • bartosch

    Datenschutz hin oder her…
    Whatsapp wird niemals eine sichere App sein. Ich nutze mittlerweile eine komplett andere App. Enjoystr ist kostenlos und viel viel sicherer und stabiler als Whatsapp.

    24. Mrz 2014 | 0:06 Uhr | Kommentieren

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