LG G Watch R und Samsung Gear S vorgestellt

| 10:46 Uhr | 4 Kommentare

Rund um die IFA 2014 in Berlin, die in der kommenden Wochen starten wird, werden wir zahlreiche neue „Wearables“ erleben. Nachdem am gestrigen Abend Hinweise aufgetaucht sind, dass Apple am 09. September nicht nur das iPhone 6 sondern auch ein tragbares Gerät (iWatch?) vorstellen wird, melden sich LG und Samsung in der Nacht zu heute zu Wort und kündigen neue Produkte an. Wir gucken über den berühmten Tellerrand und sagen euch, was uns aus Korea erwartet.

LG G Watch R

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Bereits vor ein paar Tagen haben wir euch auf einen Teaser zur LG G Watch R aufmerksam gemacht. Nun meldet sich LG erneut zu Wort und kündigt per Pressemittteilung eine neue SmartWatch an. Während die aktuelle LG G Watch viereckig ist, schickt LG mit der LG G Watch R ein rundes Modell ins Rennen.

Bei seiner neuen „intelligenten“ Uhr setzt der Hersteller unter anderem auf einen 1,2GHZ Qualcomm Snapdragon 400 Chip, ein 1,3“ P-OLED Display mit einer Auflösung von 320×320 Pixel, 512MB Arbeitsspeicher sowie 4GB Speicher und verschiedene Sensoren (Gyro, Beschleunigungsensor, Kompass, Barometer sowie Herzfrequenzmesser). Die LG G Watch R ist IP67 staub- sowie wassergeschützt und setzt auf Android Wear. Der Rahmen der Uhr ist aus Edelstahl, das Armband aus Kalbsleder. Der Akku wird mit 410mAh angegeben.

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Im vierten Quartal will LG die LG G Watch R auf den Markt bringen. Zum Preis gibt es noch keien Angaben.

Samsung Gear S

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Nicht nur LG kündigt eine neue Smartwatch zur IFA an, auch Samsung lässt sich nicht lumpen. Und so hat der Hersteller aus Südkorea per Pressemitteilung seine Samsung Gear S vorgestellt. Innerhalb eines Jahres stellt Samsung nun zum x-ten mal eine Smartwatch vor, um Fuß im noch rech jungen Markt für „Wearables“ zu fassen. Als Highlight der neuen Gear S stellt Samsung das verbaute 3G in den Mittelpunkt. Ihr könnt das Gerät somit unabhängig vom einer Verbindung zum Smartphone mit einer SIM-Karte betreiben, um beispielsweise Mails abzurufen.

Samsung setzt auf ein gebogenes 2“ AMOLED Display (360 x 480 Pixel), einen 1,0GHz Dual-Core Prozessor, 512MB Arbeitsspeicher, 4GB Speicher, WiFi 802.11n, GPS, Bluetooth 4.1, USB 2.0, verschiedene Sensoren (Beschleunigungssensor, Gyro, Kompass, Herzfrequenzmessgerät, Umgebunglichtsensor, UV-Lich-Sensor sowie Barometer. Zudem ist Samsung Gear S IP67 staub- und wassergeschützt. Interessanterweise läuft nicht etwa Android Wear sondern Samsung eigenes OS Tizen auf der Smartwatch. Ein weiterer Vorstoß seitens Samsung sich ein Stück weit von Google zu lösen. Der Akku wird mit 300mAh angegeben.

Ab Anfang Oktober soll Gear S in die Verkaufsregale gelangen. Zum Preis hat sich Samsung bisher nicht geäußert.

4 Kommentare

  • Gast

    Na ja……
    vom Hocker hat mich das
    nun wirklich nicht.
    Warten wir mal auf Apple.
    Wenn die jetzt so in Panik
    geraten sollte die iWatch
    bald erhältlich sein.

    28. Aug 2014 | 12:51 Uhr | Kommentieren
  • Save Wish

    „Ihr könnt das Gerät somit unabhängig vom einer Verbindung zum Smartphone mit einer SIM-Karte betreiben, um beispielsweise Mails abzurufen.“
    Ähm, ja, ich will mir meine Mails auf meiner Uhr anschauen. Da empfehle ich folgendes:
    https://www.macerkopf.de/2014/06/01/video-das-inoffizielle-iwatch-produktvideo-comedy/

    28. Aug 2014 | 13:47 Uhr | Kommentieren
  • Walli

    Anscheinend haben Samsung und LG etwas aus den ersten Gehversuchen gelernt. Die Smartwatch von LG fällt im Vergleich zu herkömmlichen Uhren nicht sonderlich auf, was aber keineswegs ein Nachteil ist. Vielleicht ist gerade das eines der Kaufargumente. Selbst die Samsung Uhr hat im Vergleich zu den Vorgängern meiner Meinung nach einen Sprung gemacht.
    .
    Was mich an dieser Ganzen Geschichte stört ist aber allgemein die Einstellung zur Produktentwicklung einiger Unternehmen. Das was bspw. Samsung in den letzten beiden Versionen gemacht hat war mit Blick auf den aktuellen Sprung schon zum Haare raufen. Einfach nur was schnell auf den Markt geschmissen um Erster zu sein und vielleicht dadurch ein erstes Monopol aufzubauen. Erst ein quadratisches Display, dann eine langgezogen Querausrichtung, bei der ich mich heute noch nach einer möglichen Ergonomie frage. Mir scheinen die bisherigen Konzepte und Entwicklungen sehr ideenlos, so als wartet man Vergeblich auf den großen Pappa, der einen an die Hand nimmt (soll jetzt nicht als Apple-Pushing gemeint sein). Auch die Release-Zyklen scheinen mir immer kürzer zu werden, was eigentlich auch totaler Quatsch ist und wahrscheinlich den schlechten Verkaufsergebnissen geschuldet ist. Aber damit macht sich doch ein Unternehmen auch nicht glaubwürdiger.

    28. Aug 2014 | 14:40 Uhr | Kommentieren
  • Eddi

    IP67 ist ein schlechter Witz. Bei Smartphones mag das ja in Ordnung sein, da gibt man sich ja auch Mühe die Elektrik zu schützen und holt es nicht zwangsweise bei Starkregen o.ä.. raus. Aber IP67 bei einer Uhr ist etwa wie „Wasserdicht bis 30m“, klingt vielleicht ganz toll, aber ein doller Strahl (Wasserhahn, Dusche) reicht aus damit Wasser reinkommt. Selbst 5atm (50m unter Wasser) sind noch nicht 100% Alltagstauglich und wer damit schwimmen will sollte eine kaufen die bis 20atm dicht ist, Was bei einer Smartwatch eig auch möglich sein sollte, Daten bekommen sie über Funk und damit das ganze keine Anschlüsse braucht kann man sie einfach Drahtlos laden und schon hat man alle Voraussetzungen. Ich hoffe ja, dass Apple die Uhr mit Saphirglas und min 5atm (lieber 10 oder 20) richtig Alltagstauglich macht, am liebsten natürlich noch mit Titangehäuse, auch wenn das etwas teurer wird 😀

    28. Aug 2014 | 16:33 Uhr | Kommentieren

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