Apple reserviert Transportkapazitäten vor iPhone-Einführung, bringt Konkurrenten in Bedrängnis

| 12:46 Uhr | 0 Kommentare

Apple bereitet sich mit aller Kraft auf die herannahende iPhone-Markteinführung vor. Nach einem Bericht von TechCrunch belegt der Konzern die Kapazitäten von Transportunternehmen so stark, dass andere Smartphone-Hersteller, die auf die gleichen Ressourcen setzen, mit Verzögerungen kämpfen müssen.

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iPhone 6 Rendering

Für das vierte Quartal seien Transportunternehmen wie FedEx und UPS nahezu ausgebucht, so viel nehmen das iPhone und andere Apple-Geräte in Anspruch. Apple setzt damit seine marktbeherrschende Stellung ein, um sich eine bevorzugte Behandlung zu sichern und eine pünktliche Auslieferung der begehrten Geräte zu garantieren.

Laut eines Branchenexperten ist das bei Apple schon Tradition: Bereits Steve Jobs sei in den 90er Jahren so vorgegangen, dass er im Vorfeld neuer Produkteinführungen die Kapazitäten der Frachtunternehmen reserviert hat und dafür auch den nötigen Preis zu zahlen bereit war.

Die aktuelle Nachfrage scheint diese progressive Strategie Apples zu rechtfertigen. Der Analyst Ben Bajarin von Creative Strategies schätzt die Verkaufszahlen im ersten Quartal nach der iPhone-Einführung auf über 60 Millionen Stück – 60 Millionen, die bis Jahresende 2014 in die Verkaufsstellen geliefert werden müssen.

Damit könnten sich Apple und Samsung recht nahe kommen, was die Summe der voraussichtlichen Smartphoneverkäufe anbelangt. Bei Samsung waren es im letzten Quartal 78 Millionen ausgelieferte Smartphones. Wenn Apple nun alle Lieferkapazitäten reserviert hat, wird es, so Bajarin, für Samsung schwierig, seine neuen Galaxy-Modelle in ausreichendem Umfang verfügbar zu halten.

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