Windows 10: Microsoft gibt Ausblick auf neues Betriebssystem

| 21:25 Uhr | 15 Kommentare

Windows 10 vorgestellt. Mitte des Monats verteilte Microsoft Einladungen für ein Special-Event am heutigen Abend. „Join us to hear about what´s next for Windows ant the enterprise“ hieß das Motto und nicht nur wir gingen davon aus, dass das nächste Windows den Namen „Windows 9“ tragen wird. Winodws 8 bzw. Windows 8.1 ist die aktuelle Version und beim kommenden Betriebssystem aus Redmond setzt man voll und ganz auf die „10“.

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Windows 10 vorgestellt

Mit Windows 8 hatte Microsoft kein glückliches Händchen. Irgendwie kann das System die Masse nicht überzeugen und verbreitet sich nur schleppend. Kurzum wird man in Redmond die Entwicklung des nächsten Microsoft-Betriebssystems forciert haben.

Am heutigen Abend hat Microsoft nun einen Ausblick auf Windows 10 gegeben. In diesem Zusammenhang wurden vor allem wichtige Neuerungen für Unternehmenskunden vorgestellt: Windows 10 kommt mit einer erhöhten Sicherheit und erweiterten Funktionen für die IT-Verwaltung. Die Technical Preview von Windows 10 ist ab morgen, den 1. Oktober 2014, gegen 18 Uhr verfügbar und richtet sich dabei primär an Unternehmenskunden.

Windows 10 passt sich zukünftig an das jeweilige Gerät an, das Nutzer verwenden – von der Xbox bis zu PCs, Smartphones und Tablets. Damit ermöglicht Windows 10 eine konsistente Nutzererfahrung auf allen Windows Devices. Windows 10 läuft zukünftig auf einer noch nie dagewesenen Bandbreite an Geräten, vom „Internet der Dinge“ bis hin zu unternehmenseigenen Rechenzentren weltweit. Microsoft bietet Anwendern mit der nächsten Windows Generation zudem eine konvergente App-Plattform für Entwickler mit einem einheitlichen App-Store. Das macht es Entwicklern leicht, zukünftig nur eine einzige Applikation für die verschiedenen Gerätetypen zu schreiben und zu veröffentlichen.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

  • Ein Windows für alle Geräte. Die nächste Windows Generation bietet ein einheitliches, kompatibles und vertrautes Nutzererlebnis auf allen Devices der Produktfamilie – vom PC, über Tablets und Smartphones, bis hin zur Xbox.
  • Neue Potentiale für Entwickler. Entwickler erstellen für Windows 10 zukünftig nur noch eine Anwendung für die Nutzung auf allen Windows Geräten. Die App läuft universell auf mehreren Devices – unabhängig der Art der App, ob LOB oder beispielsweise eine Gaming-App.

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  • Erweitertes Startmenü. Im neuen Windows kommt das bekannte Startmenü zurück und damit die Möglichkeit, direkt auf wichtige Elemente zuzugreifen. Mit einem Klick gelangt der Anwender zu den Funktionen und Dokumenten, die am häufigsten genutzt werden. Zudem wird es im Startmenü einen neuen Bereich geben, in dem Nutzer direkt auf favorisierte Apps, Programme, Kontakte und Webseiten zugreifen können.
  • Apps im Fenstermodus. Apps aus dem Windows Store öffnen sich in der neuen Windows Version wie Desktop Programme. Sie lassen sich in der Größe flexibel ändern und können wie von Programmfenstern gewohnt hin- und hergeschoben werden. Zudem werden die Apps eine Titelleiste haben zum direkten Schließen, Minimieren und Maximieren.
  • Verbesserungen in der Snap Funktion. Mit der neuen Snap Funktion lassen sich zukünftig bis zu vier Apps gleichzeitig auf dem Bildschirm anordnen.
  • Neue Funktion an der Task-Bar. Ein neuer Button ermöglicht einen schnellen Überblick und einen leichten Wechsel zwischen allen offenen Apps und Dateien.
  • Multiple Desktops. Im neuen Windows kann einfach zwischen spezifischen Desktops – für die Arbeit oder den privaten Einsatz – gewechselt werden. So behält man bei der Nutzung mehrerer Apps zukünftig einen besseren Überblick.

Auch an die Sicherheit hat Microsoft bei Windows 10 gedacht. Der integrierte Identifikationsschutz ermöglicht ein einfaches Anmelden am Gerät, bei Apps oder auf Webseiten. Eine zweifache Prüfung basierend auf dem Prinzip einer Smartcard ist bereits in der Plattform integriert. Der eingebaute Malware-Schutz für Apps erlaubt Firmenkunden, die Nutzung von bestimmten Applikationen im Unternehmenseinsatz freizugeben und auf vertrauenswürdige Applikationen zu beschränken. Zudem gibt es Verbessertungen für den Schutz vor Datenverlust.

Wir blicken gespannt in Richtung Windows 10.

Kategorie: Apple

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15 Kommentare

  • Kevin E.

    ist einfach too much.. zu viele Eindrücke auf einmal, die auf dem Benutzer einwirken.. Der gute alte Mac ist immer noch das Beste!

    30. Sep 2014 | 21:40 Uhr | Kommentieren
  • Sebi

    WinOS „X“ 😉

    Da wurde ja mal wieder offensichtlich auf Apple geschielt .. wollten wohl auch mit der 10.x weitermachen *hrhr*

    30. Sep 2014 | 21:53 Uhr | Kommentieren
  • Michi

    Also nix neues ? Laut gerüchten ? Ist es ja für w8 nutzer gratis dann kann mans ja mal probieren

    30. Sep 2014 | 22:08 Uhr | Kommentieren
  • Tim

    die Neuerungen sind eine billige Kopie von spotlight und verschiedene Fenster die man wechseln kann und noch son Feature wo ich den Namen nicht kenn ich nenn es mal „cmd + Tab – Feature“ (natürlich auch kopiert)

    30. Sep 2014 | 22:11 Uhr | Kommentieren
    • Eddi

      Was ist bei Microsoft denn wie Spotlight? Das Startmenü mit der Suchfunktion gibt es seit Vista (2006), dass es jetzt auch noch im Web sucht ist eine Sinnvolle Ergänzung, aber um zu gucken wer da von wem geklaut hat müsste man wissen seit wann es Spotlight in der Form gibt.

      cmd + Tab gibt es bei Windows mindestens seit XP (2001) und heißt da Alt + Tab. Jedenfalls sieht es genau so aus wenn ich aufm MacBook cmd + Tab benutze.

      Also gerade die beiden Sachen gibt es eben bei WIndows auch seit nicht weniger als 8 Jahren, keine Ahnung wie lange du kein Windows mehr benutzt hast 😉

      30. Sep 2014 | 23:33 Uhr | Kommentieren
  • Elv

    Wichtigste Neuerung: „Es gibt wieder Fenster, die man in Größe ändern und verschieben kann!“

    30. Sep 2014 | 22:51 Uhr | Kommentieren
  • Eddi

    Wenn man sich die Unterschiede zu Win7 anguckt müsste man meinen, da würden keine 2 Versionen dazwischen liegen… Naja, MS hat mich verprellt, es wird zwar noch gezwungenermaßen benutzt, aber der Workflow (für Notebooks) ist mit OSX einfach besser. Mit Linux wär er vllt noch besser, aber dafür muss man erstmal stundenlang einrichten und sich einarbeiten. Mal gucken was MS aus der Sache mit dem selben Kernel für Smartphone und PC macht… Das hat so viel Potenzial, aber so einfache Sachen ála Handoff sind ja immer noch nicht möglich, man könnte mit Windows so wunderbar Plattformübergreifend arbeiten, wenn das ganze nur mal Programmiert werden würde…

    30. Sep 2014 | 23:27 Uhr | Kommentieren
  • Resomax

    Das ist MS-Logik: nach 8 kommt die 10! Eat this MS X, ähh OS X!

    01. Okt 2014 | 5:12 Uhr | Kommentieren
  • Walli

    So ganz begreife ich noch nicht warum man denn alle Leute immer mit dem Startmenü arbeiten wollen. Da baut Microsoft jetzt auch eine sinnvolle Suche ein und alle schreien nach dem Startmenü. Auf meinem Mac habe ich das Dock ständig ausgeblendet und arbeite nur mit Spotlight. Geht viel schneller als wenn ich mich erst durch Unterordner und Icons suchen muss bis ich das gewünschte Programm oder die gewünschte Datei haben kann. Bei Yosemite soll es ja noch besser funktionieren und auch optisch mehr her machen. Warum sich aber die ganzen Windows User nicht damit anfreunden können erschließt sich mir nicht.

    01. Okt 2014 | 11:37 Uhr | Kommentieren
    • Eddi

      Es geht ja gar nicht um das Menü ansich… Zu XP Zeiten hat man zwar so wie du dir das vorstellst, man hat sich durchgeklickt oder mit Windowstaste+P(rogramme)+Z(ubehör)+R(echner)+Eingabe z.B. den Taschenrechner gestartet. Aber seit Vista benutze ich das Startmenü eigentlich nur noch für das kleine Suchfeld, das halt genau wie Spotlight ist, Windowstaste+calc+Eingabe und schon startet der Taschenrechner. Und mit dem „wir wollen das Startmenü zurück“ ist halt Hauptsächlich dieses Suchfeld gemeint. In Windows 8 wird halt gleich das gesamte Bild verdeckt und es ist schwieriger zwischen Programmen/Einstellungen/Dateien zu wechseln im Suchfeld. Also stell dir vor das neue Spotlight würde wie die App Übersicht (kenne den Namen gerade nicht) das komplette Bild überdecken, das nervt schon etwas.

      01. Okt 2014 | 14:25 Uhr | Kommentieren
  • David

    Adding a Desktop? Kennen wir Mac user das nicht schon von OS X? Exposé und Spaces… Super Inuvationen Microsoft! Naja, immerhin ist Windows 10 (X) besser als Windows 8 oder 8.1 😛

    01. Okt 2014 | 13:46 Uhr | Kommentieren
    • Walli

      Und ich dachte immer solche Sprüche wie „Wir haben das schon sooooo lange“ kommen nur aus dem Android Lager. Man sollte vielleicht mal schauen seit wann diverse Linux Distributionen mehrere Desktops, Exposes und Spaces unterstützen. Apple hat das Prinzip mit Sicherheit nicht erfunden sondern wie MS jetzt als sinnvoll eingeschätzt und integriert.

      Und was heißt eigentlich Innovation? Mcrosofts Philosophie ist es nicht super innovativ zu sein sondern ein funktionierendes Betriebssystem und funktionierende Büroanwendungen für Rechner verschiedenster Art bereit zu stellen. Hauptaugenmerk ist dabei der Arbeitsworkflow und die Nutzungsmöglichkeit einer Vielzahl von Programmen. XBox oder WindowsPhones sind Versuche weitere Standbeine aufzubauen, jedoch nicht Microsofts Kerngeschäft. In wie weit Windows oder Office einen optimalen Workflow bieten sei mal dahingestellt und soll jeder für sich selbst beurteilen. Jedoch wird es von Unternehmen und Privatanwendern in der breiten Masse getragen und genutzt. Haben scheinbar über viele Jahre vieles richtig gemacht, auch ohne große Innovation.

      Boah wie mich diese „Ich hab Apple und deswegen ist alles was ich hab besser als deins“-Mentalität annervt. Soll doch jeder kaufen und nutzen was er will. Am Ende entscheiden die Geschäftszahlen was Erfolg hat und was nicht. Mein Macbook werde ich mit Sicherheit nicht eintauschen wollen, jedoch muss ich seine tollen Funktionen nicht jedem unter die Nase reiben.

      01. Okt 2014 | 13:56 Uhr | Kommentieren
    • Eddi

      Finde das bei Windows aber ganz sinnvoll, dass sich mehrere Vollbild Apps in einem neuen Desktop gleichmäßig anordnen lassen. Bei OSX gibt es entweder einen neuen Desktop auf dem man sich die Fenster rumschieben kann wie man will, oder ein Programm im Vollbild, aber eben nicht 2 Programme die sich gleichmäßig die Hälfte vom Bildschirm teilen. Aber ich nehme an, dass OSX trotzdem noch den besseren Workflow hat, aber Microsoft holt wieder auf und das find ich super, ich lasse mich auch gerne wieder von MS überzeugen wenn die es wirklich wieder besser machen als Apple 🙂 Das schlimmste ist, wenn man sich in seiner Meinung festfrisst und sich mit dem schlechteren System abfindet.

      Werde Windows 10 auf jeden Fall auch in Bootcamp ausprobieren wenns die öffentliche Beta gibt (find ich gut dass die sowas wie Apple machen)

      01. Okt 2014 | 14:32 Uhr | Kommentieren
  • Ray

    Es erst mit Windows 8 verkacken und dann alles, was in Windows 7 schon ewig so ist, als brandneu verkaufen 😀 Das ist Microsoft 😉

    01. Okt 2014 | 16:07 Uhr | Kommentieren
  • chris

    Na dann viel Erfolg mit dem Super Betriebssystem…Meiner Meinung nach gehören Kacheln ins Klo, was wiederum dann zum OS passt….

    01. Okt 2014 | 16:18 Uhr | Kommentieren

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