US-Bildungsmarkt: Mehr Chromebooks als iPads verkauft

| 17:15 Uhr | 3 Kommentare

Die Analysten von IDC berichten, dass im vergangenen Quartal erstmals mehr Chromebooks im US-Bildungsmarkt verkauft wurden als iPads. Google soll 715.000 Geräte ausgeliefert haben, während Apple 702.000 iPads an den Bildungssektor verkaufen konnte. Der Grund dürfte unter anderem im Anschaffungspreis liegen, denn das Chromebook kostet mit seinen 199 Dollar nur die Hälfte des iPads.

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Sollten die Zahlen stimmen, so konnte Google erstmals mehr Chromebooks im us-amerikanischen Bildungsmarkt verkaufen als Apple iPads. Der Bildungsmarkt stellt für alle Hardware-Hersteller ein bedeutendes Segment dar, da Schüler und Studenten die nächste Generation an Komsumenten darstellen. Windows-Geräte dominierten lange Zeit den Bildungsmarkt, das iPad und das Chromebook kratzen allerdings an dieser Dominanz.

Sowohl Samsung, HP, Dell und Acer stellen Chromebooks her und bewerben diese im Bildungsbereich. Niedrige Anschaffungspreise, eine einfache Geräteverwaltung, sowie die Tastatur werden als Pluspunkte herangezogen. Demgegenüber stehen iPads mit einem höheren Anschaffungspreis. Allerdings hat Apple mit dem iPad Air 2 und iPad mini 3 vor Kurzem neue Geräte voregstellt und gleichzeitig die Vorgängerversionen im Preis gesenkt.

While the iPad’s touchscreen makes it a versatile device, the Chromebook’s integrated keyboard is also a factor in its appeal. “As the average age of the student grows the need for a keyboard becomes very important,” said Ms Singh.

Addiert man iOS und OS X im Bildungssenktor so kommt Apple auf einen Marktanteil von 30,9 Prozent, Chrome blickt auf 27,2 Prozent, Windows verbucht 39,5 Prozent und Android kommt auf 2,3 Prozent. Blickt man nur auf die Tablets, so liegt das iPad meilenweit vor der Konkurrenz, so IDC. 75.000 spezielle iPad Bildungs-Apps und iTunes U Inhalte tragen dazu bei. Laut Tim Cook konnte Apple seit 2010 mehr als 13 Millionen iPads in den Bildungssektor verkaufen.

Kategorie: iPad

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3 Kommentare

  • garrisson

    Mehr als ein webbrowser ist das chromebook ja wohl nicht….

    01. Dez 2014 | 18:45 Uhr | Kommentieren
  • Eddi

    Das find ich einigermaßen verantwortungslos solche Geräte zu kaufen, mehr als „Netzrecherche“ und Office geht an den Dingern nicht, imho sollte man in der schule mehr lehren und vor allem an gängigen Produkten (Windows, Office)… in vielen Jobs wird nach Office Kenntnissen gefragt, wer ausschließlich Zuhause seine Hausaufgaben in Office macht hat ungefähr 0 Kenntnisse, ein Jahr richtiges Office kann man Kindern ruhig mal beibringen, Word bzw. die Grundfunktionen der Textverarbeitung braucht man immer, Excel ist super hilfreich im Alltag und in vielen Jobs und wie man eine richtige Präsentation hält sollten zumindest Abiturienten auch wissen.

    Auf Chromebooks funktioniert das so ungefähr gar nicht. Ein iPad ist aber auch nicht wirklich besser…

    02. Dez 2014 | 10:48 Uhr | Kommentieren
    • Walli

      Stimmt irgendwie schon aber dann alles hinten und vorne nicht so richtig.
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      1. Mit dem Chromebook kann man genauso Office-Aufgaben durchführen – nur eben mit der Google-Web-Software. Textverarbeitung kann man damit aber eben genauso gut lernen.
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      2. Mit dem iPad geht das sogar noch besser, da man hier sehr viele Office-Dienste nutzen kann – Pages, Word, GoogleDocs, etc.! Da ist man sogar breiter aufgestellt als mit einem Chromebook.
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      3. Ich denke mal, das was du meinst sind speziellere Funktionen wie z.B. Makros. Die reine Textverarbeitung muss ein Abiturient schon können und sollte auch vorausgesetzt werden. Für die spezielleren Funktionen fehlt jedoch bisher einfach die Anwendung bzw. der Lehrplan im schulischen Umfeld. Da muss sich erst grundlegend was im Bildungsplan ändern damit man auf diesem Bereich ein höheres Level anstreben kann.
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      4. Der meiner Meinung nach wichtigste Punkt. Textverarbeitung/Office-Aufgaben sind doch nur ein marginal kleiner Teil, für was iPads/Chromebooks in Schulen verwendet werden sollen. Digitale Schulbücher, Speziell zugeschnittene Lernsoftware als Ergänzung zum Unterricht, Schulsoftware zur besseren Organisation und Abhalten der Schulstunden sind der Kern der Diskussion. Schüler können so mit dem Lehrer besser agieren und selbst recherchieren. Die Darstellung von Inhalten kann besser organisiert werden als es einige überforderte Lehrer je können werden. Klar stellt sich immer die Frage, was am Ende besser ist. Letztendlich müssen auch Lehrer dafür entsprechend geschult werden. Aber das, was mit dem iPad/Chromebooks möglich ist geht über die reine Textverarbeitung um Längen hinaus.

      02. Dez 2014 | 11:41 Uhr | Kommentieren

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