Apps für Kinder: Dies sollte man beachten

| 6:41 Uhr | 0 Kommentare

Wer Apps für seine Kinder sucht, bewegt sich immer auch in dem Zwiespalt zwischen Spiel und Unterhaltung einerseits und dem Ziel nach Bildung andererseits. Erwachsene können Apps durchaus auch zu Lernzwecken für die Kleinen einsetzen, das Angebot ist groß – beinahe viel zu groß, könnte man meinen.

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Welche Apps sich für die eigenen Kinder eignen, lässt sich nicht allgemein sagen, es ist vielmehr eine Frage des Alters und der Interessen des Kindes. Am Besten trifft man eine kleine Vorauswahl und probiert die Apps zusammen mit dem Kind einfach einmal aus. So stellt sich schnell heraus, mit was das Kind etwas anfangen kann und welche App vielleicht ungeeignet ist.

Was man bei der Auswahl beachten sollte

Manche Apps fürs iPhone oder iPad klingen vielversprechend, bieten aber inhaltlich nicht das, was der Titel verspricht. Man muss also schon genauer hinsehen: Zunächst in die Produktbeschreibung und dann das Programm vielleicht selbst einmal ausprobieren. Wie bei jedem Vertrag steht auch im App-Download- oder Kaufvertrag im Kleingedruckten häufig das Entscheidende. Ist die Vorauswahl getroffen, liegen die meisten Apps in einer kostenlosen Testversion vor und bieten somit die Möglichkeit, vor dem Kauf das Angebot unverbindlich zu überprüfen. Familie.de hat sich beispielsweise ein paar Apps genauer angeguckt.

In den Apps lauern auch gewisse Risiken: Manche erlauben Verbindungen nach außen, zu anderen Teilnehmern in Multiplayer-fähigen Spielen beispielsweise. Eine Vielzahl von Apps verfügt auch über eingebaute Schnittstellen zu sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter, für die aber eine gesonderte Registrierung per Email-Adresse und Namen erforderlich ist. Hier muss man entscheiden, ob das eigene Kind alt genug ist, sich mit Fremden über das Internet auszutauschen.

Womit verdient der jeweilige App-Anbieter sein Geld?

Vergewissern sollte man sich auch nach dem Geschäftsmodell der jeweiligen App. Nicht nur die kostenpflichtigen Programme enthalten Werbung. Die Entwickler versuchen oftmals trickreich Werbemaßnahmen unterzubringen, die sich nicht gleich zu Beginn dem Nutzer aufdrängen, sondern erst im Verlauf erscheinen. In dieser Hinsicht ist es sinnvoll, das Kind im Umgang mit der App vor allem am Anfang nicht allein zu lassen, sondern ihm schrittweise beizubringen, Werbung erst einmal zu erkennen und dann die nötige Distanz zu gewinnen.

Beim Kauf ist dann nicht nur der reine Kaufpreis, der Grundpreis sozusagen, entscheidend, sondern auch die Optionen zu In-App-Käufen, die bei vorgeblich kostenlosen Apps oder Apps in einer Lite-Version häufig auftreten. Dabei gilt es abzuwägen, ob der Preisvorteil ein echter Vorteil ist oder ob es nicht vielleicht sinnvoller ist, ein wenig Geld zu investieren, um unangebrachte Werbung von vornherein auszuschließen.

Fazit

Je mehr das Kind lernt, mit dem Smartphone sinnvoll umzugehen, umso besser ist es auf die Zukunft vorbereitet. Deshalb ist es besonders im jungen Alter ratsam, das eigene Kind mit Technik und Internet nicht allein zu lassen. Wer eine kluge Vorauswahl an Apps trifft, hat bereits den ersten Schritt getan.
Wer sich nun völlig im Regen stehen sieht, kann auf den Rat unabhängiger und kinderfreundlicher Tester zurückgreifen, wie es etwa im Portal von myToys unter Apps für Kinder zu finden ist. MyToys weist aus, nach welchen Kriterien die Apps ausgewählt wurden. Bei diesen von A bis Z getesteten Programmen geht man dem Risiko aus dem Weg.

Kategorie: App Store

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