Apples Indien-Chef verlässt das Unternehmen

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Laut einem Bericht der Economic Times verlässt Apples Chef der indischen Geschäfte das Unternehmen mit „sofortiger Wirkung“. Sanjay Kaul war in den letzten anderthalb Jahren für Apple in Indien verantwortlich und kann auf gemischte Ergebnisse zurückblicken.

Indien-Chef wechselt die Branche

Sanjay Kaul zeichnete sich für den indischen Markt bei Apple verantwortlich. Die zähe Arbeit mit der indischen Regierung und die niedrigste Wachstumsrate seit fünf Jahren stellt kein Wunschszenario für Apple dar. Da hilft es auch nicht weiter, dass Apple aufgrund einer Importsteuererhöhung die Preise anpassen musste. Lediglich das in Indien montierte iPhone SE ist nicht betroffen. Dies setzt Apple weiter unter Druck, besonders da viele Konkurrenten bereits in dem Land produzieren und größtenteils von der Steuererhöhung nicht betroffen sind.

Es ist somit kein einfacher Job, das Indien-Geschäft zu leiten. Ob dies nun der Grund war, weshalb sich Kaul von Apple getrennt hatte oder ob die Trennung sogar von Apple ausging, ist derzeit nicht bekannt. Apple kommentierte die Abreise seines indischen Managers bisher noch nicht, auch Kaul hat sich zu den jüngsten Ereignissen noch nicht geäußert.

Andere Quellen behaupten, dass Kaul ein Unternehmen gründen wird, das möglicherweise nicht mit der Mobilfunkbranche in Verbindung steht, in der er jahrelang gearbeitet hat. Während seiner Zeit bei Apple fungierte Kaul in Indien von April 2011 bis Mai 2016 als Leiter des iPhone-Verkaufs, bis er befördert wurde, um die breiteren Bemühungen des Unternehmens in Indien zu leiten.

Indien-Plan bleibt bestehen

Wer Kauls Nachfolge antreten wird, ist noch nicht bekannt. Apple scheint jedoch bereits die nächste Indien-Offensive zu planen. So gab es bereits vermehrt Gerüchte, bezüglich einer erweiterten iPhone-Produktion in dem Land. Auch Indiens Regierung möchte auf das iPhone-Geschäft nicht verzichten und signalisierte, dass man Apple bei seiner Expansion unterstützen wird.

Kategorie: Apple

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