macOS kümmert sich bereits um Intel-Bug – weiterer Patch in Arbeit

| 8:45 Uhr | 1 Kommentar

Am gestrigen Tag wurde bekannt, dass alle aktuellen Intel CPUs aufgrund eines Design-Fehlers von einer Sicherheitslücke betoffen sind, die es ermöglichen, dass Angreifer auf den Kernel zuzugreifen. Auf diese Art und Weise ist es grundsätzlich möglich, sensible Daten abzugreifen. macOS, Linux und Windows sind betroffen. Wie sich nun zeigt, hat sich Apple bereits mit der Sicherheitslücke beschäftigt und diese teilweise geschlossen. Ein weiterer Patch ist in Arbeit.

macOS 10.13.2 schließt Intel-Bug bereits teilweise

Die aktuelle Versionsnummer des Apple Betriebssystems lautet 10.13.2. Genau mit dieser Version hat Apple bereits Maßnahmen ergriffen, um die nun bekannt gewordene Intel-Sicherheitslücke zu schließen. Appleinsider konnte aus mehreren Quellen in Erfahrung bringen, dass Apple mit macOS 10.13.2 einen großen Teil der Lücke geschlossen hat. Linux und Microsoft arbeiten noch an dem Problem.

Selbiges weiß Alex Ionescu zu berichten. Der Entwickler gibt an, dass Apple mit macOS 10.13.2, welches Anfang Dezember freigegeben wurde, bereits einen ersten Fix für das Problem veröffentlicht hat. Weitere Maßnahmen und um die Lücke schlussendlich zu schließen, wird Apple mit macOS 10.3.3 nachreichen, welches aktuell in der Beta-Phase steckt.

Spannend bleibt, inwiefern es mit den Bugfixes für die Intel-Lücke auch Performance-Einbußen geben wird. Gestern hieß es, dass es durch die Software-Bugfixes zu einer Leistungsminderung kommen könnte. Aktuell wurden keine Leistungseinbußen bei macOS 10.13.3 festgestellt. Von daher sind wir guter Dinge, dass sich die Verringerung der Leistung nich so stark auswirkt, wie ursprünglich angenommen.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Guardian

    Bin der Meinung das seit gestrigen Einspiel von Version 10.13.3 Beta (17D29a) der Speed zugelegt hat, mein iMac 27 Zoll Mitte 2011
    mit 3,4 GHz i7 auf SSD wie 1 TB Sata läuft hervorragend. Das ich noch nicht die SATA in APFS konvertieren kann finde ich bedauerlich. Apple möge gas geben.

    04. Jan 2018 | 17:30 Uhr | Kommentieren

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