iMac Pro: Mehr Leistung und Sicherheit dank T2-Chip

| 20:33 Uhr | 0 Kommentare

Der iMac Pro ist der schnellste Mac, den wir bisher kaufen konnten. Dabei schwärmen die Experten nicht etwa über die leistungsstarke Intel Xeon CPU oder der Radeon Pro Vega 56 GPU. Vielmehr hat es der T2 System-Management-Controller den Profis angetan. Dieser sorgt für einen reibungslosen Ablauf des Gesamtsystems und bringt zudem einige Sicherheitsfunktionen mit sich.

T2: Einer für alle

iFixit und Macworld hatten die Gelegenheit mit einem iMac Pro auf Tuchfühlung zu gehen. Dabei stellten sie fest, dass Apple nicht zu viel versprochen hatte, als man von dem schnellsten Mac aller Zeiten sprach. Man könnte nun vermuten, dass Apple nur eine konsequente Weiterentwicklung mit einer gehörigen Portion Power abliefert. Nach einer genauen Inspektion stellten die Experten jedoch fest, dass Apple einige Ausreißer von den gewohnten Pfaden unternommen hat. So gelang es Apple mit dem T2-Chip das System effizienter zu gestalten. Der T2 ist der Nachfolger des T1, welcher sich im MacBook Pro mit Touch Bar beispielsweise um die Verwaltung der Fingerabdruckdaten des Benutzers kümmert.

Dem T2 wird im neuen Profi-Mac einiges abverlangt. Die meisten Macs arbeiten mit speziellen Controller-Chips für verschiedene Aufgaben. So gibt es Chips für die Audio-, System- oder auch Festplatten-Verwaltung. Hier kommt der T2 ins Spiel. Der System-Management-Controller übernimmt zahlreiche Aufgaben im iMac Pro. Beispielsweise kümmert er sich um das Powermanagement, die Verschlüsselung der Datenströme der SSDs, die Steuerung der Display-Hintergrundbeleuchtung oder auch die Schnittstellen und Stromversorgung angeschlossener Geräte.

Mehr Leistung und Sicherheit

In der Praxis macht sich das durch eine höhere Leistungsfähigkeit einzelner System-Komponenten bemerkbar. Bei der Gelegenheit kann Apple auch gleich das Referenzdesign des Boards entrümpeln, was ein effizienteres Design ermöglicht. Weiterhin kommt Apple seinem Ziel, unabhängig von den externen Chipentwicklern zu werden, wieder einen Schritt näher.

Doch nicht nur die Leistung profitiert von dem T2. Eine wesentliche Aufgabe ist die erhöhte Sicherheit, die mit dem Chip gewährleistet werden kann. Bereits nach dem Einschalten des Macs übernimmt er die verantwortungsvolle Aufgabe Zertifikate zu überprüfen und das System vor Manipulationen zu schützen.

Rätselhafter Apple-Chip im iMac Pro

Neben dem T2 hat jedoch auch ein weiterer Neuankömmling im Mac Einzug gehalten. Zunächst ging man davon aus, dass es sich hierbei um einen A10 Fusion Chip handeln würde, den wir bereits aus dem iPhone 7 kennen. Nach einem genaueren Blick, kann iFixit diese Theorie jedoch ausschließen – Der Chip sei einfach zu klein, um genug Platz für die Architektur des Apple A10 zu bieten. Wahrscheinlicher sei es, dass der zweite Chip die Arbeit des T2 unterstützt. Dies würde jedoch Apples Aussage widersprechen, dass der T2 alleine die Verwaltung übernimmt. Somit bleibt den Hardware-Experten noch ein Geheimnis im iMac Pro, welches es zu erforschen gilt.

Kategorie: Mac

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