iPhones 2018: Intel liefert 70 Prozent der LTE-Chips – Qualcomm 30 Prozent

| 19:33 Uhr | 0 Kommentare

Da die Beziehung zu Qualcomm weiter angespannt ist, strebt Apple danach, auf die LTE-Chips des Herstellers komplett zu verzichten. Somit sollte Intel einspringen und in Zukunft alle Modem-Chips liefern. Ein neuer Bericht von Fast Company besagt jedoch, dass Apple vorerst nicht in der Lage sein wird, Qualcomm dem Rücken zuzukehren.

Apple kann noch nicht auf Qualcomm verzichten

Apple hatte erstmals Intel-Chips in das iPhone 7 integriert und sich von Qualcomm als alleinigem Lieferanten verabschiedet. Seit Anfang 2017 sind Apple und Qualcomm in einen erbitterten Rechtsstreit verwickelt, der dazu geführt hat, dass Apple eine Alternative zu den Qualcomm-Chips anstrebt.

Laut einer ungenannten Quelle wird Apple einen Großteil der diesjährigen Modem-Chips von Intel beziehen. So soll der Chip-Hersteller 70 Prozent der LTE-Chips liefern, die für das kommende 2018er iPhone-Lineup benötigt werden. KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo hatte zuvor vermutet, dass Intel im Jahr 2018 Apples einziger Lieferant für LTE-Modems sein könnte. Für die restlichen 30 Prozent wird Apple jedoch vorerst weiterhin an Qualcomm gebunden sein, da Intel Berichten zufolge bei der Herstellung vor einigen Hindernissen steht.

Zum jetzigen Zeitpunkt erwartet Intel nicht die geplante Ausbeute an Modemchips, wobei etwas mehr als die Hälfte der produzierten Chips in der gewünschten Qualität gefertigt werden können. Die Intel-Ingenieure sind jedoch zuversichtlich, dass die Ausbeute in den Sommermonaten gesteigert werden kann. Es besteht für Apple somit noch Hoffnung, dass die Herstellung weiter auf Intel ausgelagert werden kann.

Kategorie: Apple

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