7 Vorschläge für iOS 12: Was könnte Apple besser machen?

| 16:04 Uhr | 1 Kommentar

Gerüchten zufolge wird iOS 12, welches aller Voraussicht auf der WWDC am 4. Juni angekündigt wird, einen geringeren Umfang haben. So heißt es, dass sich Apple auf eine verbesserte Sicherheit und Zuverlässigkeit konzentrieren will. Dennoch gehört zur Vorfreude auch eine Wunschliste, die Tom’s Guide in einem ausführlichen Bericht präsentiert. Dabei sind einige Features auf der Liste, die wir dieses Jahr durchaus gerne sehen würden, wie beispielsweise ein Always-on Sperrbildschirm oder eine AR-Darstellung für die Karten-App.

Always-on für das iPhone X

Das iPhone X verfügt über einen OLED-Bildschirm und einen leistungsfähigen Akku, so dass es für Apple an der Zeit ist, die aktuelle Uhrzeit und möglicherweise einige andere grundlegende Informationen auf dem Bildschirm anzuzeigen, wenn der Bildschirm normalerweise aus wäre. Dank dem OLED-Display würde eine entsprechende permanente Darstellung auf einem schwarzen Hintergrund nur sehr wenig Energie verbrauchen. Das Einbrennen der Elemente könnte hierbei mit einer wechselnden Darstellung verhindert werden.

Verbesserter „Nicht stören“-Modus

Hier wünschen sich die Kollegen eine Möglichkeit die Benachrichtigungen besser auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden zu können. Weiterhin wäre eine automatische Erkennung des Zustands wünschenswert, ähnlich wie es bei der Funktion „Beim Fahren nicht stören“ umgesetzt wurde. Wenn wir beispielsweise einschlafen, könnte das iPhone oder die Apple Watch dies erfassen und einen entsprechenden Modus aktivieren.

Verbesserte Mitteilungszentrale

Es wird Zeit, dass Apple die Mitteilungszentrale aufräumt. Derzeit herrscht hier doch ein recht großes Durcheinander. Mit Gruppierungen und mehr Möglichkeiten die Liste zu filtern, würde Apple für mehr Übersicht sorgen. Dabei könnte auch 3D Touch helfen, um die Nutzung der Mitteilungszentrale effektiver zu gestalten. Bei der Gelegenheit, könnte Apple auch die Benachrichtigungseinstellungen überarbeiten und auch hier mehr Möglichkeiten bieten, damit man das System besser auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden kann. Vielleicht ein wenig wie Android, wie der Artikel anmerkt, jedoch bitte mit Apples Handschrift.

Ein Redesign für das Kontrollzentrum

Die Platzierung des Kontrollzentrums beim iPhone X wirkt wie eine Notlösung. So wäre es doch schön, wenn Apple das Kontrollzentrum und die Mitteilungszentrale in einer einzigen Pull-Down-Oberfläche zusammenfassen würde.

Mehr Spaß mit Fotos

Die Fotos-App ist funktional, lässt bis auf einige wenige Ausnahmen den typischen Apple-Charme jedoch vermissen. Es fehlen die Funktionen, die Spaß machen. Womöglich sollte Apple den Ansatz von der „Rückblicke“-Funktion weiter ausbauen und uns öfter mit Highlights aus unserer Bibliothek überraschen. Vielleicht könnte Apple auch eine neue App in iOS 12 integrieren, die sich speziell den beliebten Filter-Möglichkeiten widmet. Mit der Clips-App hat Apple ja bereits bewiesen, dass man bestimmte Funktionen gut auslagern kann.

Clips
Clips
Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos

Mehr Workflows

Mit Workflow hat Apple ein Automatisierungs-Tool für iOS im Angebot. Die App kann sehr praktisch sein, hinkt seinem Potential jedoch stark hinterher. Es wäre erfreulich, wenn Apple ein robustes Scripting und mehr Automatisierungs-Möglichkeiten mit iOS 12 einführen würde.

Workflow
Workflow
Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos

Augmented Reality in der Karten-App

Wir haben schon viele beeindruckende AR-Anwendungen gesehen. Doch ein praktischer Nutzen ist nur selten erkennbar. Ein perfekter Kandidat, der von der erweiterten Realität profitieren würde, wäre die Karten-App. Und damit meine wir keine Pokémon, die uns auf einmal anspringen, sondern eine verbesserte Orientierungshilfe. So könnte die AR-Darstellung uns besser leiten und markante Objekte in der Umgebung anzeigen. Apple müsste sich jedoch beeilen, wenn man als Vorreiter dieser Funktionen gelten will. Google hat bereits seine Pläne für eine AR-Maps-Umsetzung veröffentlicht.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Thorsten

    Workflow sollte auch in deutscher Sprache sein

    24. Mai 2018 | 8:18 Uhr | Kommentieren

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