Nokia Blutdruckmessgerät BPM+: großer Armumfang führt zu ungenauen Messwerten

| 21:59 Uhr | 1 Kommentar

Mit der Übernahme von Withings hat sich Nokia keinen Gefallen getan. Mittlerweile hat der Withings-Mitbegründer Eric Carreell „sein“ Unternehmen von Nokia zurückgekauft. Ein Haufen Arbeit liegt vor Carrell. Wie Nokia bzw. Withings nun bekannt gibt, kann ein großer Armumfang zu ungenauen Messwerten beim Blutdruckmessgerät BPM+ (hier unser Test) führen.

Nokia Blutdruckmessgerät BPM+: großer Armumfang führt zu ungenauen Messwerten

Durch die Withings-Übernahme durch Nokia hatten wir uns eigentlich den nächsten Schritt erhofft. Allerdings hat es Nokia irgendwie „versemmelt“. Die Withings-App ist gewöhnungsbedürftig. die Body Cardio Waage wurde um die Pulswellengeschwindigkeitsmessung beschnitten, da Nokia zu der Auffassung gelangt war, dass diese Funktion ein andere Art der behördlichen Zulassung benötigt und nun gibt es negative Schlagzeilen zum Blutdruckmessgerät BPM+.

Unter anderem informiert Nokia / Withings wie folgt

Nach einer Qualitätskontrolle des Nokia BPM+ haben wir festgestellt, dass das Produkt nicht die entsprechenden Teststandards für Genauigkeit erfüllt. Dies betrifft Nutzer, deren Armumfang mehr als 35 cm beträgt. Sollte dies auf Sie zutreffen, sind die Blutdruckmessungen möglicherweise nicht akkurat.

[…]

Wir versichern Ihnen, dass die Messungen für Armumfänge von 35 cm oder weniger die Teststandards erfüllen. Bitte achten Sie jedoch darauf, Ihre blutdruckregulierende Medikation nicht selbstständig aufgrund dieser Messungen zu verändern, ohne vorab Ihren Arzt zu konsultieren.

Immerhin gibt es auf Wunsch Geld zurück. Weiter Information gibt es hier.

Vor wenigen Wochen gab Withings-Mitbegründer Eric Carreell bekannt, dass er sein Unternehmen zurückgekauft hat. Es ist zu hoffen, dass Withings wieder in ruhigeres Fahrwasser gerät und dieses Mal wirklich den nächsten Schritt gehen kann.

Kategorie: Apple

1 Kommentare

  • Nicolai S.

    Messungen per elektronischem Gerät, das nicht gerade 2000k kostet ist erfahrungsgemäß immer ungenau.
    Wer genaue Blutdruckmessergebnisse möchte muss klassisch per Stethoskop messen.

    20. Jun 2018 | 0:05 Uhr | Kommentieren

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