Smart Speaker: Sprachassistenten werden immer öfter für komplexe Aufgaben genutzt

| 7:07 Uhr | 1 Kommentar

Smart Speaker erobern langsam die Haushalte. Wurden die intelligenten Lautsprecher anfangs größtenteils nur für das Hören von Musik genutzt, so zeigt eine neue Umfrage von Adobe Analytics, dass die Nutzer langsam mit Siri und Co. warm werden.

Smart Speaker werden vielseitiger genutzt

Laut einer Umfrage unter 1.000 US-Erwachsenen besitzen derzeit 32 Prozent der Verbraucher einen Smart Speaker und fast die Hälfte will bis Ende des Jahres einen kaufen. Dabei nahm die Nutzung der Sprachassistenten der Systeme in den letzten 12 Monaten deutlich zu.

CNET berichtet, dass die beliebtesten Aktivitäten Musik (70 Prozent), Wetterberichte (64 Prozent) sowie Alarme und Erinnerungen (46 Prozent) waren. Andere beliebte Anwendungen sind:

  • lustige Fragen stellen (53 Prozent)
  • allgemeine Informationen (47 Prozent)
  • Nachrichten (46 Prozent)
  • Richtungsanweisungen (34 Prozent)
  • Kalendereinträge (32 Prozent)
  • Sportergebnisse (30 Prozent)
  • Verkehrsinformationen (27 Prozent)

Jenseits von den recht simplen Aufgabenstellungen zeigt die Umfrage, dass komplexere Fragen in den letzten Monaten deutlich zugenommen haben. Hierzu gehören beispielsweise die Bedienung von Smart-Home-Geräten, Spiele oder auch Online-Bestellungen, was Amazon freuen wird.

76 Prozent der Smart-Speaker-Besitzer sagen, dass sie den digitalen Assistenten im Laufe des letzten Jahres immer öfter genutzt haben. 38 Prozent der Nutzer, denen ein Sprachassistent nur über ein Smartphone oder im Auto zur Seite steht, vermelden ebenfalls eine verstärkte Nutzung.

Die Daten deuten eine strahlende Zukunft für Smart Speaker an, da Sprachassistenten immer beliebter werden. Dabei geben die intelligenten Lautsprecher die beste Gelegenheit mit den KIs zu interagieren. Aus diesem Grund arbeiten Apple, Google und Amazon mit Hochdruck an der Weiterentwicklung der Systeme. Hierfür hat Apple intensiv aufgerüstet. Alleine im letzten Jahr kaufte das Unternehmen eine ganze Reihe von KI-Startups, darunter RealFace für 2 Millionen US-Dollar, Lattice für 200 Millionen US-Dollar und SensoMotoric Instruments sowie Regaind für nicht bekannte Summen.

1 Kommentare

  • Instinct23

    Wohl nicht mit Siri, Siri ist ein Sprachassistent mit Behinderung
    Und das sage ich als Apple Fan

    12. Sep 2018 | 10:53 Uhr | Kommentieren

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