Apple konnte bereits zahlreiche Publisher für „Apple News Abo“ gewinnen

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Im kommenden Monat wird Apple am 25. März zur Keynote nach Cupertino laden. Allgemein wird damit gerechnet, dass der Hersteller neben einem Video-Streaming-Dienst auch ein Zeitschriften-Abo präsentieren wird. Für vermutlich 9,99 Dollar werden Kunden Zugriff auf Magazine und Zeitungen erhalten. Auch wenn die letzten Deals noch ausgehandelt werden müssen, konnte Apple schon zahlreiche Publisher von dem Konzept überzeugen.

Apple News Abo: Zahlreiche Publisher bereits an Bord

In den letzten Tagen wurde bereits „wild“ über die neuen Apple Services spekuliert. Unter anderem berichtete das Wall Street Journal, dass sich Apple nach wie vor in Verhandlungen mit Publishern befindet und zum Beispiel die New York Times und die Washington Post noch nicht überzeugen konnte. Die Rede war von einer Umsatzteilung von 50:50 zwischen Apple und den Verlagshäusern.

Nach wie vor erachten wir diese 50 Prozent für verdammt hoch und können nicht einschätzen, ob diese Zahl tatsächlich stimmt. Recode greift das Thema nun auf und spricht ebenso von 50/50. 50 Prozent würde Apple kassieren und die restlichen 50 Prozent werden unter den Publishern verteilt. Die Verteilung richtet sich unter anderem danach, wie viel Zeit Nutzer in den jeweiligen Zeitungen und Zeitschriften verbringen. Im App Store gehen 70 Prozent an die Entwickler und 30 Prozent an Apple. Bei Apple Music fließen über 70 Prozent an die Künstler, so dass die 50/50 schon recht happgig klingen.

Recode bringt nun jedoch ein wenig Licht ins Dunkel. Es heißt, dass sehr viele Magazine mit den 50/50 einverstanden sind und bei Apple News mitmachen. Sie sind davon überzeugt, dass Apple viele Millionen Kunden ansprechen kann, mitzumachen. Dies würde wiederum einen insgesamt großen Umsatz bringen.

Viele Publisher sind glücklich. Sie rechnen damit, dass Apple viele Nutzer überzeugen kann, die den Service nutzen. Sie haben lieber einen kleinen Prozentsatz von einem hohen Umsatz als andersherum.

Unterm Strich, so ein Manager, komme es nicht auf den Prozentsatz an, sondern was am Ende des Tages für die Verlage übrigen bleibt. Viele Online Magazinen fällt es schwer, ihre Inhalte zu monetarisieren. Genau hier setzt Apple an. Zwar gibt es Publisher, die Inhalte hinter einer sogenannten Paywall anbieten, dies ist jedoch die Ausnahme. Recode weiß zu berichten, dass diejenigen, die bei Texture an Bord waren bereits Erfahrung mit der Umsatzteilung haben. Texture wurde im vergangenen Jahr von Apple übernommen und bot zum monatlichen Pauschalpreis den Zugriff auf zahlreiche Magazine an.

Apple verspricht Publishern, dass man Apple News massiv bewerben wird, und der Service das Potential besitzt, viele Millionen Nutzer zu überzeugen. Apple Music startete beispielsweise im Jahr 2015 und blickt mittlerweile auf über 50 Millionen Abonnenten. Ein Zeitschriften-Abo wird vermutlich nicht ganz so viele Kunden überzeugen, allerdings dürften auch hierbei ein paar Millionen Nutzer angesprochen werden. Spannend bleibt, ob Apple den Service zunächst nur in den USA oder direkt international einführt.

Kategorie: Apple

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