Qualcomm wehrt sich gegen Vorwurf des Ideen-Diebstahls

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Apples jüngster Gerichtsstreit mit Qualcomm wird derzeit in San Diego ausgefochten. Während der Chip-Hersteller immer noch versucht mit Patentklagen ein Verkaufsstopp des iPhones in den USA zu erwirken, dreht Apple den Spieß um. So behauptet Cupertino, dass Qualcomm eine der beanstandeten Technologien einem Apple-Ingenieur gestohlen habe. Nun verteidigt sich Qualcomm und gibt an, dass der Mitarbeiter keinen Beitrag zur patentierten Technologie geleistet haben soll.

Qualcomm hat angeblich Patent-Idee gestohlen

Wie festgefahren der aktuelle Rechtsstreit zwischen Apple und Qualcomm tatsächlich ist, zeigt die derzeitige Situation vor Gericht. Während Qualcomms Rechtsbeistand zugibt, dass man in den Streitigkeiten keine Fortschritte macht („Wir haben einen Streit und wir können ihn nicht lösen.“), arbeitet Apple daran, dass Qualcomm nur noch mit stumpfen Waffen kämpft.

Indem Apple nun ein Qualcomm-Patent anzweifelt, könnten die Argumente der Patent-Klage an Zugkraft verlieren. Laut einer Aussage von Apple wurde die Idee für eines der beanstandeten Patente von dem ehemaligen Apple-Ingenieur Arjuna Siva entwickelt, der die Technologie mit den Kollegen bei Qualcomm in einer E-Mail-Korrespondenz diskutierte. Stephen Haenichen, Director of Engineer bei Qualcomm, versucht dieser Taktik nun entgegenzuwirken und behauptet, dass Siva „überhaupt nichts“ zu dem diskutierten Patent beigetragen hat.

Laut CNET will Apple mit dem Siva-Argument beweisen, dass Qualcomm bei der Anmeldung seiner Patente „überstürzt und leichtsinnig“ vorgeht. Qualcomm zahlt 1.500 US-Dollar an seine Mitarbeiter für die Einreichung eines Patents und weitere 1.500 US-Dollar, wenn das Patent erteilt wird, was ein weiterer Punkt ist, den Apple angesprochen hat, um Qualcomms Behandlung von Patenten zu demonstrieren. Siva wird später in der Woche aussagen, um mehr über seine Rolle bei der Zusammenarbeit mit Qualcomm offenzulegen.

Kategorie: Apple

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