iPhone 5G: Qualcomm will weiterhin mit Apple zusammenarbeiten

| 21:45 Uhr | 2 Kommentare

Wie Qualcomm Präsident Cristiano Amon am Freitag verkündete, will der Chip-Hersteller Apple mit 5G-Modems versorgen, falls der iPhone-Hersteller tatsächlich Probleme mit Intels 5G-Technologie bekommen sollte.

Qualcomm wartet auf Apple

Es ist ein ständiges hin und her. Nachdem Qualcomm bereits vor Monaten beteuert hatte, dass man kurz vor einer Einigung im Rechtsstreit mit Apple stehen würde, gibt der Chip-Hersteller nun an, dass man bereit ist, die Geschäftsbeziehungen wieder aufzunehmen. Aus der schnellen Einigung im Rechtsstreit wurde bekanntlich nichts und laut den letzten Meldungen, schien auch eine Zusammenarbeit nicht möglich zu sein.

Nun macht es den Anschein, dass Cristiano Amon die Friedenspfeife anwärmt. Zumindest deutet Qualcomms Präsident an, dass man zu Gesprächen bereit ist. So gibt Amon gegenüber Axios zu verstehen:

„Wir sind immer noch in San Diego, sie haben unsere Telefonnummer. Wenn sie anrufen, unterstützen wir sie.“

Bei der Gelegenheit gab die Führungskraft zu verstehen, dass man mit der 5G-Technik nicht zu lange warten sollte. Je länger jedes Unternehmen wartet, um ein 5G-Gerät auf den Markt zu bringen, desto schwieriger wird es, mit der Konkurrenz mitzuhalten, erklärt Amon. Das war natürlich ein Stich gegen Apples 5G-Fahrplan. Während Samsungs erstes 5G-Smartphone kurz vor der Markteinführung steht, wartet man bei Apple aller Voraussicht bis 2020. So heißt es, dass Apples derzeitiger Modem-Lieferant Intel größere Probleme haben soll, Entwicklungsfristen für das geplante 5G-Modem einzuhalten.

Zusammenarbeit mit Auflagen?

Qualcomm hat hingegen bereits 5G-Modems im Angebot, auf die Apple jedoch verzichten möchte bzw. musste. Dies zeigte zumindest Anfang des Jahres ein Ausschnitt aus dem E-Mail-Verkehr zwischen Apple COO Jeff Williams und Qualcomm CEO Steve Mollenkopf. Demnach war Qualcomm nur unter bestimmten Auflagen bereit mit Apple Geschäfte zu machen. Diese waren jedoch aus Apples Sicht derart unvorteilhaft, so dass der iPhone-Hersteller abdankte. (via AppleInsider)

Kategorie: Apple

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2 Kommentare

  • spi

    Solange kein vernünftiger Modem-Chip in iPhones verbaut wird, werde ich auch keines mehr kaufen – mal völlig unabhängig von 5G. Was soll ich Premium-Preise für ein in dieser Hinsicht drittklassiges Mobilfunk-Produkt ausgeben? Qualcomm ist erste Wahl. Das ganze Theater doch nur, weil Apple allen Vertragspartnern seine Preisvorstellungen aufdrücken will, aber umgekehrt vom Endverbraucher immer mehr verlangt. Und Bock auf Samsung-OLED-Displays mit PWM habe ich auch nicht. Macs mit ihren ganzen Macken und Einschränkungen kommen auch nicht mehr in Frage.

    06. Apr 2019 | 11:06 Uhr | Kommentieren
  • Holpino

    Tim Cook wir vor Ehrfurcht erstarren.

    06. Apr 2019 | 18:37 Uhr | Kommentieren

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