Craig Federighi spricht über Catalyst, Swift UI, iPadOS und eine Reise in die 90er

| 16:59 Uhr | 0 Kommentare

In der neuesten Episode des AppStories-Podcasts setzte sich MacStories mit Apples Software-Chef Craig Federighi zusammen, um die Ankündigungen der WWDC 2019 zu besprechen, darunter Project Catalyst, SwiftUI und iPadOS. Dabei erklärt er auch, dass Apple für ein besseres iPadOS sogar bereit war, zurück in die 90er Jahre zu reisen.

Project Catalyst

Project Catalyst wird es Entwicklern wesentlich erleichtern, iPad-Apps auf den Mac zu portieren. In vielen Fällen ist das Hinzufügen einer MacOS-Unterstützung so einfach wie das Öffnen eines Xcode-Projekts und das Anklicken eines Kontrollkästchens, obwohl Apple Entwickler ermutigt, ihre Apps zu optimieren, um ein „echtes Mac-Erlebnis“ zu bieten.

Federighi glaubt, dass Project Catalyst es vielen Entwicklern ermöglichen wird, ihre iPad-Apps auf den Mac zu bringen, da Apple die Brücke zwischen seinem UIKit-Framework für iOS-Apps und seinem AppKit-Framework für Mac-Apps geschlagen hat:

„UIKit und AppKit waren immer diese beiden getrennten Welten und je nachdem, was ein Entwickler tat, konnte er Apps bauen, in denen irgendwie berücksichtigt wurde, dass sie viel plattformübergreifenden Code teilten, aber es musste immer der zusätzliche Schritt gemacht werden, Leute im Team zu haben, die AppKit kannten, dazu noch Leute für das UIKit. […] Und viele Entwickler haben sich für den einen oder anderen Weg entschieden und nicht für beide, denn das war eine echte Anstrengung, das Fachwissen zu bekommen und die Investition zu tätigen.“

SwiftUI

Das neue SwiftUI-Framework von Apple erlaubt es Entwicklern, leicht verständlichen deklarativen Code zu verwenden, um voll funktionsfähige Benutzeroberflächen zu erstellen. Wie Federighi erklärt, ermöglicht das neue Werkzeug bessere Ideen zu entwickeln und diese auszuführen:

„SwiftUI wird die Entwicklung der Benutzeroberfläche für viele Menschen zugänglicher machen, die sich ihr vielleicht noch nie näherten und das ist spannend, denn wir sehen wie gut das bei Swift und Swift Playgrounds funktioniert. […] Aber selbst für die erfahrensten Entwickler, denen nun ein Werkzeug zur Verfügung steht, das so eindrucksvoll und interaktiv ist, bedeutet SwiftUI, dass sie bessere Dinge bauen können, dass sie bessere Ideen ausprobieren werden, was letztendlich zu besseren Apps führen wird.“

iPadOS

Mit Blick auf die neue iPadOS-Plattform sagte Federighi, dass das iPad im Laufe der Jahre „zu etwas ganz anderem als ein Smartphone geworden ist“ und dementsprechend ein Betriebssystem verdient hat, das eine „besondere Erfahrung“ bietet:

„Dinge wie Drag and Drop, Split View, Slide Over, Apple Pencil … das sind Dinge, die wirklich eine andere Art der Arbeit mit dem Gerät definieren. Wenn ich an meinem iPad arbeite, habe ich nicht das Gefühl, an einem großen Smartphone zu arbeiten. […] iPadOS ist zu einer besonderen Erfahrung geworden. Wir haben uns hier im Laufe der Zeit stetig weiterentwickelt. Nach der Arbeit, die wir in diesem Jahr geleistet haben, hatten wir das Gefühl, dass wir uns an einem Punkt befinden, an dem dies wirklich eine besondere Sache ist.“

Zum Abschluss machte sich Federighi mit einem Augenzwinkern über die neu hinzugefügte Unterstützung für externe Speicher wie USB-Laufwerke und SD-Karten lustig:

„Externe Laufwerke. Wir sind bereit, die 90er Jahre zu berücksichtigen und den ganzen Weg zurückzugehen. Weißt du, die Leute benutzen sie immer noch manchmal. Ich selber bin ein AirDrop-Fan, aber ich verstehe, dass es noch andere Einsatzmöglichkeiten gibt … wir wissen bei Fotografen, dass die Möglichkeit, ihre Fotos direkt in eine App wie Lightroom zu importieren, sehr wichtig ist.“

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