Spectre: Neue Methode umgeht bekannte Schutzmechanismen – macOS nicht betroffen

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Spectre und Meltdown treiben weiter ihr Unwesen. Nachdem man vor gut eineinhalb Jahre die Prozessorschwachstellen über die Betriebssysteme gepatcht hatte, zeigt sich nun eine neue Spectre-artige Sicherheitslücke, die neue Seitenkanalangriffe auf eine Vielzahl von Prozessoren ermöglicht. Die gute Nachricht vorweg: macOS ist nicht betroffen. Nutzer von Bootcamp wird das neuste Windows-Sicherheitsupdate jedoch dringend empfohlen.

macOS nicht betroffen

Die neue Sicherheitslücke betrifft neuere Intel-Prozessoren und Windows, da sie über einen Prozess des Microsoft-Betriebssystems genutzt werden kann. Hierbei umgeht der sogenannte SwapGS-Angriff alle bisherigen bekannten Schutzmechanismen, die nach Spectre und Meltdown im Frühjahr 2018 implementiert wurden. Die notwendigen Patches wurden von Microsoft jedoch gerade veröffentlicht. Auch wenn macOS nicht betroffen ist, so sollten Mac-Nutzer, die Windows auf ihrem System ausführen, Vorkehrungen treffen.

Die Schwachstelle wurde von dem Sicherheitssoftware-Entwickler Bitdefender bereits vor einem Jahr entdeckt. Wie Tom’s Guide berichtet, wurde die Entdeckung von Intel zunächst nicht ernst genommen. Nun hat man jedoch den Hersteller und Microsoft mobilisiert und in Zusammenarbeit die Lücke geschlossen, weswegen Bitdefender die Informationen auf der Black Hat Sicherheitskonferenz veröffentlicht hat.

Kategorie: Mac

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