Tim Cook trifft sich mit Chinas Minister für Marktregulierung

| 18:22 Uhr | 0 Kommentare

Apple CEO Tim Cook hat sich am Donnerstag mit dem chinesischen Minister für Marktregulierung in China getroffen, um über eine Reihe von wirtschaftlichen Themen zu sprechen. Wie Reuters berichtet, gehörten dazu auch die wachsenden Investitionen des Unternehmens in der Region.

Investitionen, Verbraucherrechte und Imagepflege

Cooks Treffen mit der Hauptmarktaufsicht Xiao Yaqing wurde bereits im Vorfeld von der chinesischen Regierung angekündigt. Nun stellt die Regierung eine „Zusammenfassung“ des Treffens zur Verfügung. Konkrete Informationen zum Inhalt des Gesprächs gibt es jedoch leider nicht.

Cook und Xiao sollen eine breite Palette von Themen, darunter die Ausweitung von Investitionen und Entwicklungen in China sowie Verbraucherrechte und Fragen der Unternehmensverantwortung, diskutiert haben. Aufgrund des Handelsstreits zwischen den USA und China wurde das Verhältnis zwischen dem Land und der Firma zuletzt strapaziert, weswegen das Treffen sicherlich auch der Imagepflege gedient hat.

Apple ist bei der Herstellung und Zusammenstellung seines Produktkatalogs stark auf Partner in China angewiesen. Neben den Produktionsanlagen erstreckt sich Apples Interesse in China auch auf den großen Verbrauchermarkt des Landes. Im letzten Quartal erwirtschaftete die Region Großchina 9,2 Milliarden US-Dollar für Apple, was 17 Prozent des gesamten Nettoumsatzes des Unternehmens entspricht.

Nachdem der Erfolg für Apple in China lange ausgeblieben war, wendet sich nun anscheinend langsam das Blatt. Analysten vermelden derzeit, dass die iPhone Verkäufe in dem Land stark zugenommen haben. So stieg die Nachfrage in China vergangenen Monat um 230 Prozent, verglichen mit 110 Prozent Wachstum im September 2018. Während insbesondere das iPhone 7 in dem Land beliebt ist, konnte auch der iPhone 11 Start überzeugen. So soll die iPhone 11 Pro Nachfrage in China höher ausfallen als in den USA.

Kategorie: Apple

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