Apple lässt wichtige iPhone-Komponenten in Indien fertigen

| 15:36 Uhr | 0 Kommentare

Apples wichtigster iPhone-Hersteller in Indien wird seine Produktion in dem Land bald ausweiten. So berichtet Reuters, dass Wistron in einer seiner indischen Fabriken Leiterplatten (PCBs) für das iPhone herstellen wird. Ziel ist es, hohe Importzölle zu vermeiden.

Wistron wird PCBs für Apple in Indien fertigen

In jedem Land hat Apple mit unterschiedlichen Herausforderungen zu kämpfen. In Indien hat die Regierung ausländischen Unternehmen verschiedene Einschränkungen auferlegt, um inländische Unternehmen zu fördern. Indien legt beispielsweise großen Wert auf eine inländische Produktion, was sich unter anderem in hohen Importzöllen widerspiegelt.

Apple befindet sich seit einiger Zeit mit der indischen Regierung im Austausch und sucht nach Möglichkeiten, in dem Land verstärkt Fuß zu fassen. Ein Weg führt über Apples Fertigungspartner. Wistron betreibt mittlerweile drei Werke in Indien und hat sich hierbei als wichtigster Partner in dem Land herausgestellt. Nachdem bereits einige iPhone-Modelle von Wistron in Indien gefertigt werden, sollen nun auch die iPhone-PCBs in einer der bereits vorhandenen Fabriken gefertigt werden. Diese Maßnahme soll die Produktionskosten deutlich senken, da somit der kostspielige Importzoll entfällt. Immerhin machen die PCBs etwa die Hälfte der Produktionskosten aus.

Die Produktion soll in April aufgenommen werden. Der Zeitpunkt ist kein Zufall. So hat die indische Regierung angekündigt, im April die Importsteuer für PCBs von zuvor 10 Prozent auf 20 Prozent zu erhöhen.

Kategorie: iPhone

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