Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik fordert länger Updates für Smartphones

| 16:54 Uhr | 1 Kommentar

Smartphones sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Dabei spielt das Thema „Sicherheit“ eine immer größer werdende Rolle. Als Diskussionsgrundlage hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nun einen neuen Anforderungskatalog zur Entwicklung von Sicherheitsanforderungen für Smartphones veröffentlicht.

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik fordert länger Updates für Smartphones

Habt ihr euch schon einmal die Frage gestellt, welche Sicherheitskriterien ein Smartphone grundsätzlich erfüllen sollte? Als Diskussionsgrundlage dient ein neuer Anforderungskatalog zur Entwicklung von Sicherheitsanforderungen für Smartphones, den das BSI nun veröffentlich that.

Mit den 10-Seiten des Dokuments deckt das Bundesamt verschiedene Themenfelder ab. Dabei geht es unter anderem über die Aktualität des Betriebssystems, den Schutz vor unbefugtem Zugriff auf Endgeräte, auf den Datenschutz und mehr.

„Smartphones haben sich in den letzten Jahren zur Schaltzentrale entwickelt, über die wir immer mehr Alltagsvorgänge steuern und abwickeln. Unsichere Smartphones können somit sehr schnell sehr reale negative Auswirkungen haben. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten sich darauf verlassen können, dass ein Smartphone bereits beim Kauf eine Grundausstattung an IT-Sicherheit enthält, so dass sie die Möglichkeiten der Digitalisierung möglichst reibungslos nutzen können. Hersteller und OEM sind daher aufgerufen, die Geräte so sicher zu machen wie möglich, und zwar von Anfang an und über eine gewisse Nutzungsdauer hinweg. Unser Anforderungskatalog ist ein Wegweiser zu mehr Security-by-Design und Security-by-Default“”, betont BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Der Anforderungskatalog steht in Deutsch und Englisch auf der Webseite des BSI zum kostenlosen Download zur Verfügung. Hier ein kleiner Auszug der Forderungen

  • Neugeräte müssen mit dem letzten (neusten) Betriebssystem, das zum Zeitpunkt der Geräteveröffentlichung verfügbar ist, ausgestattet sein. Steht zum Zeitpunkt der Geräteinbetriebnahme ein neueres Betriebssystem zur Verfügung, muss dieses zur Installation angeboten werden.
  • Geräte müssen über die Dauer von 5 Jahren nach Geräteveröffentlichung mit Sicherheits-Updates versorgt werden. Aus der Gerätebeschreibung muss klar ersichtlich sein, ab wann ein Gerät aus der Versorgung mit Sicherheits-Updates herausfällt.
  • Die Sicherheits-Updates müssen alle bekannt gewordenen Sicherheitslücken sämtlicher Softwarekomponenten (Treiber, Betriebssystem sowie customisierte Softwareschicht und vorinstallierte Apps) schließen. Dies muss in einem Bulletin vollständig und transparent dargelegt werden.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Ballroom

    Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen 😉

    Ganz einfache Kiste!

    25. Feb 2020 | 17:55 Uhr | Kommentieren

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