Keine Hintertür im iPhone: Apple reagiert auf erneute Anschuldigungen des FBI

| 18:33 Uhr | 1 Kommentar

FBI-Direktor Christopher Wray und Generalstaatsanwalt William Barr kritisierten Apple dafür, dass das Unternehmen „effektiv keine Hilfe“ bei der Freischaltung der iPhones des Schützen hinter dem Angriff auf den Marineflughafen in Pensacola, Florida, geleistet hatte. Bei dem Anschlag im Dezember vergangenen Jahres wurden acht Menschen getötet. Apple erklärte nun, dass die Anschuldigungen „falsche Behauptungen“ und eine „Ausrede“ des Justizministeriums seien, um die Verschlüsselung von Mobiltelefonen und den Datenschutz zu schwächen.

„Ausrede zur Schwächung des Datenschutzes“

Das FBI und Apple sind wieder auf Konfrontationskurs. Mal wieder ist der Stein des Anstoßes ein gesperrtes iPhone. Zuletzt sollte Apple einen Zugriff auf das iPhone des Schützen hinter dem Angriff auf den Marineflughafen in Pensacola ermöglichen. Nachdem sich Apple weiterhin weigert eine Hintertür in seine Software einzubauen, konnte das FBI mit einer GrayKey-Box auf das besagte iPhone zugreifen. Nun haben die Strafverfolger erste Einblicke in die so zutage geförderten Erkenntnisse gewährt. So habe der Täter langjährige Kontakte zu Al Qaida gehabt, heißt es unter anderem in einer öffentlichen Erklärung.

Die neuen Erkenntnisse nutzen FBI-Direktor Christopher Wray und Generalstaatsanwalt William Barr um Apple erneut vorzuwerfen, dass das Unternehmen in dem Fall nicht hilfreich war. Diese Behauptung wollte Apple nicht unkommentiert auf sich sitzen lassen und wies die Vorwürfe kategorisch zurück. So habe man sogar auf die ersten Anfragen des FBI wenige Stunden nach dem Anschlag im Dezember reagiert. Dabei unterstützt Apple die Strafverfolgungsbehörden noch heute bei der Ermittlung. Unter anderem habe man iCloud-Backups, Account-Informationen und Transaktionsinformationen für mehrere Accounts zur Verfügung gestellt. In einem Statement erklärt Apple weiterhin:

„In diesem und vielen tausend anderen Fällen arbeiten wir nach wie vor rund um die Uhr mit dem FBI und anderen Ermittlern zusammen, die für die Sicherheit der US-Bürger sorgen und Kriminelle vor Gericht bringen. Als stolzes amerikanisches Unternehmen betrachten wir die Unterstützung der wichtigen Arbeit der Strafverfolgungsbehörden als unsere Verantwortung. Die falschen Behauptungen, die über unser Unternehmen aufgestellt wurden, sind ein Vorwand, um die Verschlüsselung und andere Sicherheitsmaßnahmen zu schwächen, die Millionen von Benutzern und unsere nationale Sicherheit schützen.“

(via MacRumors)

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Gast

    Hierbei geht es doch nicht um die paar iPhones die das FBI gern geöffnet hätte.
    Die wolle analle ran , einmal Zugang und die Behörden mit 3 Buchstaben
    dehen alle durch.
    Bitte Apple , lasst euch nicht darauf ein…..und die Blonde Fummeltante ist
    ja bald Geschichte , hoffentlich..

    19. Mai 2020 | 20:22 Uhr | Kommentieren

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