Foxconn und Pegatron erwägen iPhone-Produktion in Mexiko

| 7:17 Uhr | 1 Kommentar

Apple lässt das iPhone derzeit vorwiegend in China produzieren. Auch in Indien gibt es iPhone-Produktionsstätten. Diese sollen kurz- bis mittelfristig ausgebaut werden. Um noch unabhängiger aufgestellt zu sein, könnte Apple zukünftig auch in Mexiko produzieren lassen.

Foxconn und Pegatron diskutieren über iPhone-Produktion in Mexiko

Einem aktuellen Bericht zufolge erwägen Apples Fertigungspartner Foxconn und Pegatron die Möglichkeit, neue Fabriken in Mexiko zu eröffnen. Dies könnte ein weiterer Versuch von Apple sein, seine Lieferkette weiter von China weg zu diversifizieren.

Apples Lieferkette basiert weitgehend auf der Produktion in und um China. Zahlreiche Lieferanten arbeitet in unmittelbarer Nähe der Fertigungspartner, um Apple-Produkte effizient zu konstruieren. Durch den anhaltenden Handelskrieg zwischen den USA und China ist Apple daran interessiert, seine Produktionsstätten und Zulieferer möglichst breit aufzustellen. Auch die COVID-19 Pandemie dürfte dazu beitragen, dass es Apples erklärtes Ziel ist, weniger abhängig von einem bestimmten Land zu sein.

Reuters berichtet, dass Foxconn und Pegatron über den Bau neuer Fabriken in Mexiko nachdenken. Insider berichten, dass dies direkt auf globale Großereignisse zurückzuführen sei. Diese Probleme hätten mit der Diversifizierung der Lieferkette vermieden werden können.

Bis Ende dieses Jahres möchte Foxconn entscheiden, ob es eine weitere Fabrik in Mexiko baut. Aktuell betreibt das Unternehmen mehrere Anlagen in Mexiko, die unter anderem Fernseher und Server produzieren.

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Gast

    Gut das sie die iPhones dann nicht über eine Mauer in die USA werfen müssen.

    25. Aug 2020 | 9:33 Uhr | Kommentieren

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