„macOS Monterey“: Konzept für macOS 12 zeigt neue Apps und mehr

| 7:11 Uhr | 2 Kommentare

Es gibt so viele große und kleine Verbesserungsmöglichkeiten für Apple in macOS. Dementsprechend umfangreich sind die Ideensammlungen von Designern, die ihre eigene Version von Apples Desktop-Betriebssystem gestalten. Eine solche Sammlung an Ideen hat Parker Ortolani in Form seiner Wunsch-Version von macOS 12 vorgestellt, die er „macOS Monterey“ nennt.

Fotocredit: Parker Ortolani / 9to5Mac

Konzept zeigt macOS 12

Der Name „macOS Monterey“ stammt tatsächlich aus Apples Marken-Fundus. So meldete Apple damals die Wortmarke für „macOS Monterey“ an, als sich das Unternehmen auch die Marke „Big Sur“ gesichert hatte. Was das gezeigte „macOS Monterey“ bietet, basiert jedoch auf Wünschen, Vermutungen sowie Gerüchten und kommt nicht aus Apples Entwicklungsabteilung. Die tatsächliche Version von macOS 12 werden wir voraussichtlich im Sommer auf der WWDC 2021 sehen.

In erster Linie nahm sich Ortolani „Big Sur“ vor und verbesserte die Aspekte, die ihn stören und fügte neue Funktionen hinzu. Die Wunschliste ist lang. Dafür sorgen vor allem eine Vielzahl neuer Apps, die macOS vielseitiger gestalten sollen.

Unter anderem soll „Memoji Studio“ nach 16 Jahren Photo Booth in Rente schicken. Hier könnten sich Nutzer unter anderem ihre eigenen Avatare kreieren und diese automatisch mit dem iPhone sowie iPad synchronisieren. Ebenfalls neu für macOS wäre die Wallet-App. Apples virtuelle Brieftasche ist bisher auf iOS verfügbar und wird schon länger für das iPad sowie Mac erwartet. Interessant ist die Idee, die Genius Bar vom Apple Store auf den Mac zu holen. Mit Hilfe der App könnten sich Kunden über eventuelle Lösungen bei einem Software- oder Hardware-Problem informieren. Eine Videokonferenz mit dem Apple-Support soll ebenfalls möglich sein.

TestFlight, Apples Plattform zum Testen von Apps, gibt es nicht für macOS. Eine Wetter-App, Kurzbefehle oder Fitness+ sucht man ebenfalls vergebens. Alles Kandidaten, die Ortolani gerne auf dem Mac sehen würde. Weitere Ideen hat der Designer in seinem umfassenden Konzept verarbeitet und auf 9to5Mac vorgestellt.

Kategorie: Mac

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2 Kommentare

  • Andreas Uhlig

    Ich sehe aktuell den größten Handlungsbedarf bei Mail, Kalender und vor allem bei Kontakte. Mail und Kalender sind ja von der Leistung und den Features okay, aber insgesamt nicht mehr zeitgemäß. Und Kontakte ist irgendwie ganz schlimm. Ich würde mir wünschen, dass ich ich zB bei Mail und Kontakte Tabs hatte für unterschiedliche Accounts (geschäftlich und privat beispielsweise). Auch wäre es schön, wenn es bei Kontakte nicht nur Gruppen gäbe, sondern auch schöne Ansichten nach Firmen und Familien (auf Basis der „zugehörigen Kontakte“).
    Was auch nice wäre: bei meinem IONOS Mail habe ich ein Portal, wo ich auf einen Blick Mail Summary, Geburtstage, Termine und Aufgaben sehe. Was wäre falsch daran, wenn Mail, Kalender, Kontakte, Erinnerungen noch mehr zusammenrücken würden?
    Nice wäre auch, wenn ich grundsätzlich bei der Installation von App/Software sagen könnte: „für alle Nutzer“ oder „nur für mich installieren“. Damit könnte man einfachst steuern, welcher Nutzer welche Software hat (bsp. Privat und Geschäftlich, wenn man das besser trennen möchte).
    Und jetzt – Hallo Tim Cook und Apple Team: bitte spendiert doch iWork endlich eine Database! Bento war ein sehr guter Ansatz. Klar: es gibt FileMaker, aber hier ist es für den Normal-User ein Drama, Kalender- und Kontakte-Integration hinzubekommen. Außerdem fehlt mir bei FileMaker die Möglichkeit der Synchronisation über iCloud. Ideal wäre FileMaker in den Editionen Personal, Professional und Enterprise.
    Ja, klar … es gibt TapForms und viel gelobte Nimox … aber ganz ehrlich: die haben nicht die Finesse einer Apple App … Nimox: das gestalten einer GUI ist einfach ein Albtraum … TapForms ist da schon etwas besser und easier … aber alles noch weit weg von einem Apple Standard, wenn ich mit zB Numbers anschaue …
    Und überhaupt iWork … wieso unterstützt selbst FileMaker nur Excel? Warum achtet/drängt man nicht darauf, dass Apps auch die Formate von Pages, Numbers und Keynote unterstützen. So schlecht sind die Apps doch wirklich nicht, oder? Apple – take pride in iWork!
    Apple Health …. bitte auch auf macOS , so dass man hier schön Berichte für den Srzt ziehen kann und eine persönliche Krankenakte anlegen kann (vllt. sogar mit Interface für die ePA und der Möglichkeit Bilder – Röntgen, MRT, etc. – zu speichern und zu betrachten).
    … und wenn wird dann noch in Deutschland News und Fitness bekommen würden, dann wäre mein Glück vollkommen!

    05. Feb 2021 | 10:03 Uhr | Kommentieren
  • Duke

    Und vor allem wäre wichtig…iTunes reloaded.
    Wegen dem Entfall von iTunes habe ich schon das Update auf Catalina ausgelassen, von Big Sur ganz zu schweigen.
    Mir ist unbegreiflich, warum man die beste App für die Sammlung und Verwaltung von Mediendateien einfach verschwinden läßt. Ich lege nun wirklich absolut keinen Wert darauf, für jede Art von Medien eine eigene App starten zu müssen.

    07. Feb 2021 | 7:28 Uhr | Kommentieren

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