iOS 15, macOS Monterey und Co.: Apple legt verstärkten Fokus auch Datenschutz, Privatsphäre und Sicherheit

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Kurz nach der finalen Freigabe von iOS 15, iPadOS 15, tvOS 15 und watchOS 8 und wenige Wochen vor der Freigabe von macOS Monterey (hier erwarten wir die finale Version im Oktober) möchten wir noch einmal verschiedene neue Funktionen zu den Themen Datenschutz, Privatsphäre und Sicherheit beleuchten.

Apple legt verstärkten Fokus auch Datenschutz, Privatsphäre und Sicherheit

Viele Anwender blicken bei der Freigabe einer neuen iOS-, iPadOS und macOS-Version in erster Linie auf die sichtbaren neuen Funktionen. So macht iOS 15 beispielsweise FaceTime Anrufe natürlicher und führt SharePlay für gemeinsame Erlebnisse ein (SharePlay erschein im weiteren Verlauf des Jahres als iOS 15.x Update). Es hilft Nutzern mit neuen Verwaltungsmöglichkeiten für Mitteilungen, sich besser konzentrieren und fokussieren zu können und macht Fotos und Suche intelligenter, um schnell auf Informationen zuzugreifen. Apple Karten bringt neue Möglichkeiten, die Welt zu erkunden. Die Wetter App wurde mit mehr grafischen Anzeigen von Wetterdaten neu gestaltet. Wallet unterstützt jetzt Hausschlüssel und Ausweisdokumente. Das Surfen im Web mit Safari ist mit einer neuen Tableiste und Tabgruppen noch einfacher.

Anwender werden nach der Installation des Update innerhalb kurzer Zeit viele neue Funktionen feststellen und kennenlernen. Doch hat Apple hat auch an vielen Funktionen unter der Haube gearbeitet, die weder auf den ersten noch zweiten Blick auffallen.

In der Mail App verhindert der E-Mail-Datenschutz, dass Absender mithilfe unsichtbarer Pixel Informationen über sammeln können. Mit dem neuen Feature könnt ihr verhindern, dass Absender erfahren, wann ihr eine E-Mail öffnet. Außerdem maskiert es eure IP-Adresse, damit sie nicht mit anderen Onlineaktivitäten verknüpft oder zur Bestimmung eures Standorts verwendet werden kann.

Mit iOS 15 und Co. führt Apple auch einen Datenschutzbericht für Apps ein. Auch hier gilt zu beachten, dass diese Funktion ebenfalls mit einem iOS 15.x Update nachgereicht wird. Seht euch in einem Bereich in den Ein­stellungen an, wie oft Apps in den letzten 7 Tagen auf euren Standort, eure Fotos, die Kamera, das Mikrofon und euren Kontakte zugegriffen habt. Ihr erfahrt außerdem, welche Apps andere Domains kontaktiert haben und wann der letzte Kontakt war.Anfang dieses Jahres war bereits eine Datenschutzampel im App Store gestartet.

Eine weitere Verbesserung liegt darin, dass Audiomaterial von Siri-Anfragen auf dem Gerät verarbeitet werden. On-Device Spracherkennung verarbeitet das Audiomaterial von Benutzeranfragen standardmäßig direkt auf dem jeweiligen iPhone oder iPad. Dadurch wird eines der größten Datenschutzbedenken für Sprachassistenten ausgeräumt, nämlich die unerwünschte Audioaufnahme. Zudem hat Apple weitere Anfragen direkt auf das Gerät verlagert – Dinge wie das Starten von Apps, das Einstellen von Timern und Weckern, das Ändern von Einstellungen oder das Steuern von Musik können so auch ohne Internetverbindung erledigt werden.

Mit iCloud+ hat Apple zudem den Internetdatenschutz verbessert. iCloud+ bringt mit neuen einzigartigen Features wie iCloud Private Relay (so etwas wie ein VPN-Service), E-Mail-Adresse verbergen und erweitertem HomeKit Secure Video Support. Mit E-Mail-Adresse verbergen, erweitert Apple beispielsweise die Funktionen „Mit Apple anmelden“. Ihr könnt einzigartige, zufällige E-Mail-Adressen teilen, die an euren persönlichen Posteingang weitergeleitet werden, wann immer ihre eure persönliche E-Mail-Adresse für sich behalten möchtet. An dieser Stelle sei jedoch erwähnt, dass iCloud Private Relay zunächst als Beta startet.

Die Auflistung der verschiedenen Neuerungen zeigt, dass es nicht nur Sinn macht, ein Update zu installieren, um von den „klassischen“ neuen Funktionen zu profitieren, auch unter der Haube verbergen sich allerhand Neuerungen, die eure Sicherheit, Privatsphäre und den Datenschutz im Auge haben.

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