Foxconn: Chip-Knappheit wird sich bis in die zweite Hälfte des Jahres 2022 hinziehen

| 15:33 Uhr | 0 Kommentare

Der wichtigste iPhone-Zulieferer Foxconn geht davon aus, dass die anhaltende Chip-Knappheit noch bis in die zweite Hälfte des nächsten Jahres andauern wird. Damit dürften Apple und andere Tech-Unternehmen noch länger Schwierigkeiten haben, mit der Verbrauchernachfrage Schritt zu halten.

Foxconn warnt vor weiteren Lieferengpässen

Apple hat schon seit mehreren Quartalen mit dem Chip-Mangel zu kämpfen, aber erst seit dem letzten Quartal wirkt er sich deutlich auf das Geschäft aus. Die Verknappung bestimmter Komponenten und Produktionsbeschränkungen im Zusammenhang mit der anhaltenden Gesundheitskrise haben die Verfügbarkeit von iPhone, iPad, Apple Watch und Mac beeinträchtigt. Apple gab an, dass die Engpässe das Unternehmen im vergangenen Quartal 6 Milliarden US-Dollar gekostet haben. Zudem erwartet Apple, dass die Auswirkungen in der Weihnachtssaison noch größer sein werden.

Bisher hat Foxconn die globalen Engpässe noch relativ gut kompensieren können und konnte sogar ein Wachstum im vergangenen Quartal verbuchen. Die Prognose für die nächsten Monate sehen jedoch nicht so optimistisch aus. Die Erlöse in der Schlüsselsparte könnten von Oktober bis Dezember mehr als 15 Prozent fallen, hieß es im aktuellen Geschäftsbericht.

Foxconn ist Apples größter Zulieferer für das iPhone, und obwohl einige Berichte darauf hindeuten, dass sich die Liefersituation verbessert, ist sie in vielen Ländern noch weit davon entfernt, völlig normal zu sein. Angesichts des nahenden Weihnachtsgeschäfts empfiehlt Apple den Kunden, ihre Bestellungen frühzeitig aufzugeben, um sicherzustellen, dass sie die Geräte rechtzeitig für die Feiertage erhalten.

(via The Wall Street Journal)

Kategorie: Apple

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