Telekom: 5G-Abdeckung jetzt bei 90 Prozent

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Mit großen Schritten bewegen wir uns auf das Jahresende zu. Die Deutsche Telekom resümiert und blickt auf die vergangenen 12 Monate zurück. So wurde mit 1,2 Millionen neuen Anschlüssen die Schlagzahl beim Glasfaser-Ausbau verdoppelt. 63.000 5G-Antennen versorgen mittlerweile 90 Prozent der Menschen im Land.

Fotocredit: Deutsche Telekom

Ausbau im Mobilfunk

Die Deutsche Telekom hat den Ausbau ihres 5G-Netzes im abgelaufenen Jahr konsequent weitergeführt. 74 Millionen Menschen in Deutschland können das 5G-Netz mittlerweile nutzen. Dies entspricht einer Abdeckung von 90 Prozent.

Auf dem ultraschnellen 3,6 Gigahertz-Band ist 5G jetzt in mehr als 140 Städten verfügbar. Über 3.500 Antennen an fast 1.200 Standorten bringen Highspeed-5G zu immer mehr Menschen. Die Telekom hat außerdem alle Antennen im 3,6 Gigahertz-Band technisch für 5G Standalone aufgerüstet. Sie sind parallel sowohl an das bereits bestehende Kernnetz, sowie an das neue 5G Standalone Kernnetz angebunden. Diese Technologie bildet die nächste Stufe von 5G. Sie ermöglicht eine minimale Reaktionszeit von unter 10 Millisekunden und Innovationen wie Network Slicing. Kürzlich hatten wir darüber berichtet, dass die Telekom telefonieren über 5G testet.

Auch beim Ausbau des LTE-Netzes geht es vorwärts. Mittlerweile deckt 4G 99 Prozent aller haushalte ab. Mit 3G ist Ende Juni 2021 eine alte Technologie in den Ruhestand gegangen. Die frei gewordenen Frequenzen setzt die Telekom nun für die wesentlich leistungsfähigeren Technologien 4G und 5G ein.

Ausbau Festnetz

Allein in diesem Jahr verlegte die Telekom bundesweit mehr als 70.000 Kilometer Glasfaser. Insgesamt umfasst das Glasfaser-Netz der Telekom damit mehr als 650.000 Kilometer. Mit dem Ausbau in 2021 können nun insgesamt mehr als drei Millionen Haushalte einen Glasfaseranschluss buchen. Bis 2024 will die Telekom insgesamt zehn Millionen Haushalte mit Glasfaser anbinden. Ein Anschluss mit bis zu 100 MBit/s ist aktuell für 34,4 Millionen Haushalte verfügbar.

Eine besonderes Herausforderung stellt die Jahrhundertflut in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen dar. Das Festnetz wurde häufig so schwer zerstört, dass ein Neuausbau notwendig ist. In stark betroffenen Ortsteilen setzt die Telekom dabei direkt auf FTTH. Erste Kunden in Schleiden in der Eifel erhielten ihren Glasfaseranschluss bereits in diesem Jahr. Auch in anderen Kommunen ist der Spatenstich erfolgt. 2022 wird die Telekom in den Hochwassergebieten insgesamt rund 40.000 Haushalte und Unternehmen direkt mit Glasfaser anschließen. Im Jahr darauf sollen allein in den betroffenen NRW-Kommunen weitere 25.000 FTTH-Anschlüsse hinzukommen.

Kategorie: Apple

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