Apple-Zulieferer BOE hat Probleme bei der iPhone-Display-Produktion in Folge der Chip-Knappheit

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Am Donnerstag berichteten Quellen gegenüber TheElec, dass der anhaltende Mangel an Silizium-Chips BOEs OLED-Display-Produktion in den Monaten Februar und März 2022 beeinträchtigen wird. Der in China ansässige Display-Hersteller hofft, dass man mit Samsung mithalten kann und in Zukunft LTPO-Panels für Apple liefern darf.

Produktionsprobleme bei BOE

LX Semicon, BOEs Lieferant für Display-Treiber-ICs, wird seine Priorität auf die Belieferung von LG Display verlagern, da die Produktionskapazität des Lieferanten gesunken ist. Infolgedessen wird erwartet, dass BOE seine Produktionskapazität aufgrund des Engpasses auf insgesamt zwei bis drei Millionen Einheiten für alle Kunden senken wird.

TheElec behauptet, dass Apple bei dem Display-Hersteller 10 Millionen OLED-Panels bestellt hat. Wenn dies zutreffend ist, wäre es der erste OLED-Vertrag von BOE mit Apple. Es wurde zwar schon länger vermutet, dass das chinesische Unternehmen in Zukunft OLED-Displays für Apple produzieren wird, bisher wurde dies jedoch nicht bestätigt.

Sollte die genannte Bestellmenge stimmen, handelt es sich wahrscheinlich um einen Probelauf, um festzustellen, ob der Zulieferer Displays in gleichbleibender Qualität in großen Mengen liefern kann. Kürzlich wurde berichtet, dass BOE ein Werk vorbereitet, das für die Produktion von Displays für ein künftiges iPhone verwendet werden soll.

Nach erfolglosen Versuchen des chinesischen Herstellers im Jahr 2020, Displays für die iPhone 12 Serie zu liefern, trat BOE Anfang dieses Jahres Apples Liste von Display-Zulieferern bei. Vorerst kümmert sich BOE um die Panels für das 6,1 Zoll Basismodell. Apples Displays für das iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max, die eine fortschrittlichere Technologie erfordern, werden von Samsung hergestellt.

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