Test: iPhone 6S

| 20:44 Uhr | 1 Kommentar

iPhone 6S und iPhone 6S Plus im Test. Anfang September hat Apple mit dem iPhone 6S und iPhone 6S Plus die neue iPhone-Generation vorgestellt und somit den Nachfolger vom iPhone 6 und iPhone 6 Plus präsentiert. Der Hersteller aus Cupertino setzt weiterhin auf ein 4,7 Zoll bzw. 5,5 Zoll Display bei seinen Geräten. Rein optisch hat sich nicht viel verändert, dafür hat Apple die Geräte im Gehäuseinneren deutlich aufgewertet. Auch wenn Apple die neuen iPhone-Modelle als „S“ Modell deklariert, sind wir der Meinung, dass diese mehr als ein Zwischenupdate zwischen dem iPhone 6 und iPhone 7 darstellen.

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iPhone 6S Test

Mit unserem iPhone 6 (Plus) Test im vergangenen Jahr sind wir intensiv auf die neuen Modelle eingegangen, haben über Vorzüge und Nachteile gesprochen und natürlich auch die Displaygröße thematisiert. In diesem Jahr und beim iPhone 6S bzw. iPhone 6S Plus möchten wir primär auf die Verbesserungen eingehen, die Apple den Geräten spendiert hat. Als Highlights des iPhone 6S empfinden wir eindeutig das neue und druckempfindliche 3D Touch Display, das verbesserte Kamerasystem, die Leistungssteigerung sowie die Möglichkeit Siri mit dem Hotword „Hey Siri“ nutzen zu können, ohne dass das Gerät mit dem Stromnetz verbunden ist. Allerdings hält die neue iPhone Generation noch weitere Verbesserungen bereit auf die wir in unserem iPhone 6S Testbericht eingehen werden.

Design

Apple setzt beim iPhone 6S und iPhone 6S Plus auf das Design der Vorgängerversion. Das heißt, dass ein 4,7 bzw. 5,5 Zoll Display ein flaches Design, abgerundete Kanten, Powerbutton an der Seite etc. zum Einsatz kommen. Dem ein oder anderen Anwender gefallen die Querstreifen und die herausstehen Linse nicht. Wir haben weder mit den Querstreifen noch mit der Kameralinse ein Problem. Das iPhone steckt in der Hülle, so dass diese beiden Designelemente nicht wirklich zum Tragen kommen. Aber auch ohne iPhone 6S Case stört uns beispielsweise die Kameralinse nicht.

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Eine Neuerung gibt es beim Design bzw. der Farbauswahl, die Apple zur Verfügung stellt. Die letzten beiden iPhone-Generationen konntet ihr in den Farben silber, spacegrau und gold bestellen. Beim iPhone 6S kommt die Farbe roségold hinzu. Wir finden es gut, dass Apple eine weitere Farbe anbietet und so für ein wenig Abwechslung sorgt. Eure Rückmeldungen zeigen, dass diese Farbe nicht nur beim weiblichen Publikum gut ankommt.

Der vollständigkeitshalber muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass das iPhone 6S 0,2mm höher, 0,1mm breiter und 0,2mm dicker geworden ist. Beim iPhone 6S Plus sind es 0,1mm höher, 0,1mm breiter und 0,2mm dicker. Gleichzeitig sind die Geräte 20g (iPhone 6S Plus) bzw. 14g (iPhone 6S) schwerer geworden. Dies ist in erster Linie dem neuen druckempfindlichen Display geschuldet. Ganz ehrlich? Die minimal größeren Abmessungen sowie die Gewichtszunahme merkt man nicht.

3D Touch Display

In unseren Augen stellt das neue 3D Touch Display die größte Verbesserungen des iPhone 6S dar. Einen Artgenossen kennen wir beispielsweise von der Apple Watch. Dort verbaut Apple ein Force Touch Display. Dieses erkennt zwei unterschiedliche Eingaben. Tap und Drücken. Das 3D Touch Display beim iPhone 6S wurde weiterentwickelt und erkennt drei unterschiedlich Eingaben. Neben einem Tap und einem Drücken wird auch ein tiefes Drücken erkannt. Dies bietet verschiedene Funktionen, auf die wir eingehen möchten.

An diversen Stellen in iOS 9 ist die Nutzung des 3D Touch Displays möglich. Los geht es mit den sogenannten Quick Actions. Ihr klickt fester auf ein App-Icon und erhaltet einen Schnellzugriff auf die meist genutzten Funktionen der App. Klickt ihr so z.B. auf Safari, so erhaltet ihr die Optionen „Leseliste anzeigen“, „Lesezeichen anzeigen“, „Neuer privater Tab“ und „Neuer Tab“. Doch dies ist noch längst nicht alles. Mit „Peek“ und „Pop“, so bezeichnet Apple die Funktion, könnt ihr euch Mails, Links, Orte etc. in der Vorschau angucken. Einfach leicht auf eine Mail, einen Link etc. drücken. Möchtet ihr nicht nur die Vorschau sehen, sondern das gesamte Elemente, so drückt etwas fester und schon wird dieses in seiner Gesamtheit sichtbar.

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Drückt ihr auf ein Profilfoto eines Freundes in Nachrichten oder sonst wo in iOS 9, so erhaltet ihr alle gespeicherten Informationen zu diesem Kontakt.

Ziemlich gut gelöst ist es auch, wie ihr die Tastatur in ein Trackpad verwandeln könnt, um den Curser zu versetzen. Einfach feste in die Tastatur hineindrücken und schon könnt ihr den Curser schnell versetzen, um beispielsweise einen Schreibfehler zu korrigieren. 3D Touch klappt auch beispielsweise in der Notizen-App, je fester ihr drückt, umso starker und dicker wird eine gezeichnete Linie.

Mit 3D Touch könnt ihr auch das Multitasking in iOS 9 auf dem iPhone 6S aktivieren. Dazu müsst ihr auf die linke Seite des Displays drücken und schon öffnet sich die Multitasking-Ansicht. Dieses Features finden wir ein wenig tricky. Man muss schon ziemlich weit links drücken um die Multitasking-Ansicht zu öffnen. Insbesondere, wenn man eine Hülle nutzt, ist der Spielraum sehr knapp.

Als Positiv empfinden wir, dass bereits zahlreiche Entwickler 3D Touch in ihren Apps integriert haben, so dass beispielsweise Quick Action genutzt werden können. Bei der ein oder anderen App haben wir in diesem Zusammenhang festgestellt, dass die App nach dem Update einmal geöffnet werden muss, bis Quick Actions zur Verfügung standen.

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Alles in allem kann uns 3D Touch auf dem iPhone 6S voll und ganz überzeugen. Es bereichert die Bedienung und daran werden wir in den kommenden Jahren sicherlich noch viel Spaß haben.

Leistung

Im vergangenen Jahr beim iPhone 6 und iPhone 6 Plus dachten wir, dass der A8 Chip in Kombination mit dem M8 Motion Coprozessor und 1GB Arbeitsspeicher schnell unterwegs ist. Für ein Smartphone aus dem Jahr 2014 trifft dies sicherlich auch zu. In diesem Jahr zeigt Apple mit dem A9-Chip sowie dem M9 Motion Coprozessor und 2GB Arbeitsspeicher, dass es noch einmal schneller geht.

Dem neuen iPhone 6S merkt man an allen Ecken und Kanten die gesteigerte Leistung an. Alles wirkt nochmal flüssiger. Das Gerät startet schneller, Apps werden schneller geöffnet, die Kamera ist schneller einsatzbereit und Spiele wirken harmonischer.

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Besonders deutlich haben wie die Leistungsverbesserungen in zwei Situationen festgestellt. Mit Peek könnt ihr per 3D Touch die Vorschau für Bilder, Links, Mails, Standorte etc. nutzen. Drück ihr etwas tiefer ins Display und nutzt „Pop“ so wird aus der Vorschau die eigentliche Ansicht. Dies funktioniert nahezu in Echtzeit. Guckt ihr euch einen Link in der Vorschau an und drückt fester, so ist blitzschnell Safari und die zugehörige Webseite geöffnet.

Die zweite Situation, bei der der Leistungszuwachs und insbesondere die 2GB Arbeitsspeicher zum Tragen kommen, ist die, bei der ihr in Safari viele unterschiedliche Tabs öffnet. Mit den 2GB ist es möglich, dass Apple die Tabs im Hintergrund geöffnet hält und im Cache abspeichert. So könnt ihr schneller zwischen Tabs wechseln, ohne dass einzelne Webseiten nachgeladen werden müssen.

Beim iPhone 6S setzt Apple auch auf einen sogenannten Motion Coprozessor. Der M9 Chip ist beim iPhone 6S direkt in den A9 Chip integriert. Beim iPhone 6 war dies noch anders, da war der M8 ein separater Chip.

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Die Neuerung des M9 ist, dass ihr das Hotword „Hey Siri“ nutzen könnt, ohne dass euer iOS-Gerät mit dem Stromnetz verbunden sein muss. Haben wir in den letzten Tagen bereits regelmäßig genutzt. Dies stellt in unseren Augen einen echten Mehrwert dar. Die Zeit, in der das Gerat am Stromnetz hing, ist bei uns sehr gering und nicht immer sitzt man neben der Stromquelle. Wenn das iPhone 6S jedoch auf dem Schreibtisch liegt und man am Mac arbeitet, kann so mal eben ein Sprachkommando erteilt werden. Ihr lernt den Umgang mit Siri in jedem Fall intensiver kennen. In diesem Zusammenhang gilt zu erwähnen, dass Apple mit iOS 9 (betrifft auch andere iOS-Geräte) die Hey Siri Konfiguration geändert hat. Während der Ersteinrichtung erlernt Siri eure Stimme und sollte anschließend auch nur noch auf eure Sprache reagieren. In unserem Test klappte dies in 9 von 10 Fällen. Nur einmal wurde auf eine fremde Stimme reagiert. Gut möglich, dass Siri eure Stimme während der Nutzung weiter erlernt und die Hey Siri Konfiguration anpasst.

Kamera

Das Kamerasystem ist der dritte große Bereich, den Apple aufgewertet hat. Sprechen wir zunächst über die rückwärtige iSight Kamera. Der Hersteller aus Cupertino verbaut eine 12MP Kamera mit 1,22 µm Pixeln. Zuvor und bei den vergangenen iPhone-Generationen setzte Apple auf 8MP. Apple bietet ein optimiertes lokales Tone Mapping, eine verbesserte Rauschunterdrückung und Panoramabilder mit 63-Megapixel.

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Auf eine Verbesserung möchten wir separat zu sprechen kommen. Stichwort „Live Photos“. Dieses Feature führt Apple mit dem iPhone 6S ein. Mit Live Photos nehmt ihr kurz vor und kurz nach dem Foto ein Video mit Audio auf. Live Photos sind eine Kombination aus JPG und MOV. Das Videomaterial ist insgesamt 3 Sekunden lang und besteht aus 45 Frames (15 Frames pro Sekunde). Standardmäßig haben wir Live Photos deaktiviert. Hin- und wieder nutzen wir das Feature. Es ist sicherlich kein „must-have“, allerdings bringt es Spaß Live Photos zu nutzen.

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Gleichzeitig ermöglicht die neue iPhone 6S Kamera die Aufnahme von 4K-Videos mit 3849 x 2160 Pixel bei 30fps. Beim iPhone 6 waren „nur“ Full-HD Videos möglich. Damit könnt ihr höherauflösende Videos aufnehmen und auf YouTube und Co. teilen. Apple hat bereits iMovie für iOS und iMovie für OS X aktualisiert, um die Bearbeitung von 4K-Videos zu ermöglichen.

Sprechen wir über die Verbesserungen bei der Frontkamera. Auch diese hat Apple aufgewertet und bietet fortan eine 5MP anstatt 1,2MP Kamera. Da wir regelmäßig FaceTime nutzen und auch schon mit dem iPhone 6S Videotelefonate geführt haben, wird schnell deutlich, dass Apple die Kameraqualität der FaceTime-Frontkamera deutlich verbessern konnte. Dies ist insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen erkennbar. Da holt die neue Kamera deutlich mehr heraus.

Eine weitere Neuerung bei der Frontkamera ist der sogenannte Retina Flash. Apple spendiert der FaceTime Kamera einen Blitz. Beim Retina Flash handelt es sich jedoch nicht um einen klassischen Blitz. Vielmehr nutzt Apple das Display, um als Blitz zu fungieren. Wenn ihr ein Selfie macht, erkennt ein Vorblitz die Lichtverhältnisse in eurer Umgebung. Anschließend passt sich der True Tone Flash auf dem Display dem Umgebungslicht an. Hinter dem Retina Flash steht ein neuer Display-Chip, den Apple speziell für diese Aufgabe entwickelt hat. Beim Blitzen wird das Display dreimal heller als normal.

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Wir haben ein paar Probe-Selfies im „mehr oder weniger“ Dunkeln geschossen. Der Unterschied zur iPhone 6 Frontkamera ohne Blitz ist immens. Allerdings dürft ihr nicht erwarten, dass ihr bei schlechten Lichtverhältnissen das perfekte Selfie schießt.

Apple hat das Kamera im Vergleich zum iPhone 6 punktuell verbessert und aufgewertet. Das alleine stellt sicherlich kein Kaufargument für das iPhone 6S dar. In das Gesamtgefüge der Verbesserungen passt es allerdings sehr gut rein.

Touch ID 2.0

Beim iPhone 5S hat Apple erstmals den Touch ID Fingerabdrucksensor verbaut. Zwei Jahre später erleben wir nun Touch ID 2.0. Rein äußerlich gibt es keinen Unterschied zum neuen Touch ID Fingerabdrucksensor. Beim ersten Benutzen spürt man direkt den Unterschied. Touch ID 2.0 ist schnell, verdammt schnell. Touch ID 1.0 war keineswegs langsam und im täglich Gebrauch ein angenehmer Begleiter, bei der zweiten Generation zündet Apple den Turbo. Kaum klickt man auf den Homebutton, schon entsperrt das Gerät. Unseres Erachtens ist die erhöhte Geschwindigkeit schon grenzwertig.

Wir haben in der Vergangenheit immer mal wieder auf den Homebutton geklickt, um das Display zu aktivieren und nach der Uhrzeit oder neuen Benachrichtigungen Ausschau zu halten. Touch ID ist so schnell, dass das Gerät direkt entsperrt wird, ohne das man die Chance hat, die verpassten Benachrichtigungen anzusehen. Wollt ihr wirklich nur kurz die Uhrzeit oder die verpassten Benachrichtigungen checken, so nehmt einen Finger, der nicht für Touch ID hinterlegt ist oder klickt wirklich nur ganz kurz auf den Homebutton. Alternativ könnt ihr auch den Powerbutton anklicken, um das Display anzuschalten.

Für alle anderen Dinge ist der schnellere und präzisere Fingerabdrucksensor absolut überzeugend. Nur kurz den Finger auf den Sensor auflegen und schon wird dieser erkannt, um beispielsweise Käufe im App Store zu tätigen.

Taptic Engine

Auf einen „normalen“ Vibrationsalarm hat Apple seit dem Original-iPhone gesetzt. Mit dem iPhone 6S wechselt der Hersteller zur sogenannten „Taptic Engine“. Diese kam erstmals bei der Apple Watch zum Einsatz. Solltet ihr eine Apple Watch euer eigen nennen, so werdet ihr bereits die Vorzüge der Taptic Engine kennen gelernt haben.

Der ursprüngliche Vibrationsalarm diente in erster Linie zum Vibrieren, wenn ein Anruf reinkam oder eine SMS empfangen wurde. Die Taptic Engine vibriert nich nur bei eingehenden Anrufen und SMS, sondern gibt euch Rückmeldungen in Echtzeit. Nutzt ihr beispielsweise Quick Actions und drückt auf ein App-Icon, so gibt euch die Taptic Engine die passende Rückmeldung. Sollte Quick Action nicht verfügbar sein, erhaltet ihr eine andere Vibration. Diese lässt euch spüren, dass die Funktion nicht zur Verfügung steht.

Auch könnt ihr z.B. bei den Klingel- und SMS-Tönen die Vibration einstellen, dass dass es im Takt zum eingestellten Klingel-Ton bzw. SMS-Ton vibriert. So könnt ihr das Ganze noch weiter individualisieren.

Die neue Taptic Engine wirkt dezenter, wenn sie „vibriert“, gleichzeitig ist sie jedoch nach wie vor so stark, die Vibration gut zu übermitteln.

Sonstiges

Zudem hat Apple dem iPhone 6S weitere Verbesserungen spendiert. So verbaut der Hersteller einen neuen WLAN-Chip, der bis zu 866MBit/s ermöglicht. Der neue LTE-Chip bietet die Unterstützung von insgesamt 23 LTE-Frequenzbändern und eine Geschwindigkeit von 300MBit/s. Ihr könnt somit in mehr Ländern denn je LTE nutzen. Auch seid ihr schneller denn je mit LTE unterwegs. Hier gibt es allerdings zu bedenken, dass nicht nur euer Handy diese Geschwindigkeit unterstützen muss, sondern auch der Mobilfunkmast, mit dem ihr verbunden seid. Euer Tarif muss die Geschwindigkeit ebenso unterstützen. o2 bietet derzeit maximal 50MBit/s an, bei Vodafone sind es maximal 225MBit/s und bei der Telekom könnt ihr in den höheren MagentaMobil Tarifen bis zu 300MBit/s nutzen.

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Auch bei Bluetooth hat Apple nachgelegt und verbaut nun einen Bluetooth 4.2 Chip. Dieser bietet im Vergleich zur Vorgängerversion eine schnellere und sichere Verbindung, die größere Datenpakete übertragen kann. Neben dem iPhone 6S muss natürlich auch der Zubehörartikel den Bluetooth 4.2 Standard unterstützen.

Zubehör

Wie eingangs erwähnt, hat Apple das iPhone 6S und iPhone 6S Plus im Vergleich zur Vorgänger-Generation in den Ausmaßen minimal angepasst. Die iPhone Cases, die Apple für das iPhone 6 angeboten hat, sind auch mit dem iPhone 6S kompatibel. Im Rahmen der iPhone 6S / 6S Plus Vorstellung, hat der Hersteller die Farbauswahl der Silikon Cases und Leder Cases angepasst. Hier findet ihr die iPhone 6S (Plus) Cases.

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Darüberhinaus hat Apple passend zur Farbe des neuen iPhone auch das iPhone Lightning Dock (hier im Apple Online Store) in den Farben Silber, Gold, Spacegrau und Roségold vorgestellt. Unser spacegraues iPhone 6S Plus steht im spacegrauen iPhone Lightning Dock und macht sich auf dem Schreibtisch sehr gut.

Fazit

Wir halten das iPhone 6S im Vergleich zum iPhone 6 für ein großes Update. Apple ist es gelungen, die Geräte noch einmal kräftig aufzuwerten. Es reicht nicht mehr aus, jedes Jahr einen neuen Prozessor zu verbauen und eine neue Farbe anzubieten. Kunden wollen mehr und erwarten mehr. Und genau diesem Wunsch ist Apple gerecht geworden. 3D Touch, A9/M9, das neue Kamerasystem sowie die vielen kleinen Verbesserungen machen das iPhone 6S zu einem großen Update.

Für echte Apple Fans ist das iPhone 6S ein „Muss“. Jedes Jahr steht ein neues iPhone auf der Agenda und mit dem iPhone 6S bietet Apple zahlreiche Argumente für den Kauf. Nutzt ihr ein iPhone 5S oder älter? Dann können wir euch nur zum iPhone 6S oder iPhone 6S Plus raten. Der Sprung ist riesig und die neue Generation bietet einen „Quantensprung“ im Vergleich zu älteren Modellen. Besitzer eines iPhone 6 (Plus) können sicherlich noch ein Jahr auf das iPhone 7 warten.

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Scheut ihr euch vor der Displaygröße von 4,7 Zoll bzw. 5,5 Zoll? Wir haben am Anfang auch gedacht, dass diese Displaygröße deutlich zu groß ist. Es ist allerdings erstaunlich, wie schnell man sich an das größere Display gewöhnt. Schon nach kurzer Zeit kommen einem 3,5 Zoll oder 4 Zoll ziemlich klein vor. Wenn ihr die Mögilchkeit habt, so testet im Geschäft einfach mal das iPhone 6S oder iPhone 6S Plus mit seinen 4,7 Zoll bzw. 5,5 Zoll aus.

Stichwort Akkulaufzeit: Beim normalen Gebrauch und ohne mit der Stoppuhr neben dem Gerät gesessen zu haben, konnten wir im Vergleich zum iPhone 6 keine Unterschiede bei der Akkulaufzeit feststellen. Unser Testgerät, ein iPhone 6S Plus, hält knapp zwei Tage durch. Wir sind zufrieden. Mehr geht immer. Wir verstehen den Wunsch zahlreicher Anwender nach einer längeren Akkulaufzeit. Von daher fragen wir uns, warum Apple das Gerät nicht einfach 1mm oder 2mm dicker konzipiert, die Akku-Kapazität erhöht und mehr aus aus der Akkulaufzeit rauskitzelt.

Preis & Verfügbarkeit

iPhone 6S und iPhone 6S Plus lassen sich seit dem 12. September bestellen. Der tatsächliche Marktstart fand am 25. September an. Seitdem ist das iPhone 6S mit Vertrag und iPhone 6S ohne Vertrag verfügbar. In diesem Jahr hat es Apple geschafft, die anfängliche Lieferzeit niedriger zu halten als in den letzten Jahren. Viele Modelle sind nahezu sofort lieferbar. Auch die iPhone 6S Verfügbarkeit über die Telekom, o2 und Vodafone ist besser als in den Jahren zuvor. Apple verlangt für das iPhone 6S 739 Euro (16GB), 849 Euro (64GB) bzw. 959 Euro (128GB).

Für das iPhone 6S Plus werden 849 Euro (16GB), 959 Euro (64GB) bzw. 1069 Euro (128GB fällig) Die Preise des iPhone 6S (Plus) mit Vertragsbindung richtet sich nach dem Provider und dem gewählten Tarif.

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Schnösi

    Danke für den Testbericht!

    Kann Eure Meinung nicht teilen. Ich arbeite berufsbedingt mit 2 Smartphones. Trotz täglicher Verwendung kann ich mich auch nach nun fast einem Jahr nicht an 4,7 Zoll gewöhnen. Das ist schlichtweg für viele Nutzer zu groß. Bin immer froh, zu meinem iPhone 4s greifen zu können. Hoffe, dass Apple bald mal wieder ein 3,5 Zoll oder 4 Zoll Gerät produzieren lässt.

    27. Okt 2015 | 12:55 Uhr | Kommentieren

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