Weiterentwicklungen für ResearchKit

| 20:39 Uhr | 2 Kommentare

Als Apple letztes Jahr das Open Source Framework ResearchKit angekündigt hatte, konnte man erahnen welche Möglichkeiten sich durch die große Verbreitung von iOS Geräten ergeben werden. Wie Apple auf der Frühlings-Keynote berichtet, ist das Projekt ein großer Erfolg und soll noch weiter ausgebaut werden.

researchkit Apple

Die Erfassung von genetische Daten

Die Bereitstellung von ResearchKit als Open Source Projekt ermöglicht es Entwicklern schnell eine Forschungsstudie für iOS zu entwerfen und weiterzuentwickeln.

Durch Verwendung eines neuen Moduls, das eben erst in der Open Source Community veröffentlicht wurde, sind Forscher nun in der Lage genetische Daten nahtlos, einfach und kostensparend in ihre Studien miteinzubeziehen. Ziel ist es auf genetische Daten über iOS Apps zurückzugreifen und eine Reihe medizinischer Tests durchzuführen, die normalerweise in einem Untersuchungsraum durchgeführt werden müssen.

Entwickelt von 23andMe ermöglicht das Modul den Studienteilnehmern auf einfache Weise ihre genetischen Daten zu Studien beizusteuern. Forscher arbeiten darüber hinaus mit den National Institutes of Mental Health zusammen, um Untersuchungsteilnehmern basierend auf diversen Umfrageresultaten Testsets für Speichelproben zur Verfügung zu stellen.

Ein großes Anwendungsgebiet

Die Erfassung der genetische Daten ermöglichen das Studium von vielen verschiedenen Erkrankungen. Postnatale Depression, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Asthma sind nur einige Erkrankungen, die bereits mit Hilfe des ResearchKit erfasst werden.

ResearchKit-Studien weiten sich international zunehmend aus und sind mittlerweile in Deutschland, Australien, China, Großbritannien, Hongkong, Irland, Japan, Niederlande, Österreich, Schweiz und den USA verfügbar.

Kategorie: iPhone

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2 Kommentare

  • Krusty

    Wie findet man solche Studien im App Store? Suche nach „ResearchKit“ ergibt keine Treffer.

    22. Mrz 2016 | 8:14 Uhr | Kommentieren

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