Video: So sieht ein HomeKit-Haus aus

| 16:38 Uhr | 3 Kommentare

Das Thema HomeKit nimmt immer mehr Fahrt auf. Nicht nur Apple selbst hat in den letzten Monaten verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Heimautomatisierung weiter voranzutreiben, auch Zubehörhersteller und weiterer Partner arbeiten daran, dass HomeKit einen immer größeren Platz in unserem Leben einnimmt.

Video: So sieht ein HomeKit-Haus aus

Apple hat vor wenigen Wochen eine Liste mit HomeKit-kompatiblen Produkten veröffentlicht. Parallel dazu hat der Fertighaushersteller WeberHaus angekündigt, auf Apples HomeKit-Plattofrm zu setzen. Damit gesellt sich WeberHaus zu Brookfield Homes, KB Homes, Lennar und R&F. Diese Hersteller bieten allesamt Pakete an, mit denen ihr euer Zuhause von Beginn an smart werden lassen könnt.

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Die Kollegen von 9to5Mac haben die Chance ergriffen, sich ein Vorführhaus von Brookfield Homes aus der Nähe anzugucken und sich dieses vorstellen zu lassen. Bei dem Haus setzt Brookfield Homes komplett auf HomeKit. Wie das Ganze aussieht und welche Möglichkeiten sich ergeben, zeigt das eingebundene Video.

In dem Haus kommen Produkte verschiedener HomeKit-Hersteller zum Einsatz. Unter anderem wird das Sense Smart Deadbolt Türschloss von Schlage, Thermostate von Honeywell sowie das Lurton Lightning System zur Beleuchtung verbaut. Nehmt euch rund 7 Minuten Zeit und lasst das Brrookfield Vorführhaus mit HomeKit-Integration auf euch wirken.

Kategorie: Apple

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3 Kommentare

  • Bernd Hermanns

    In meinem Haus sind bereits alle Rollladen, viele Lampen und Steckdosen per Apple Home steuerbar. Außerdem bekomme ich Informationen zum Öffnungszustand aller Außentüren und aller Fenster plus Temperaturen und Feuchtigkeit in den unterschiedlichen Räumen.

    Dies alles läuft aber bei mir OHNE Apple-zertifizierte Geräte. Meine Hausautomation wird bei mir über Fhem auf einem Raspberry Pi gemacht. Meine darüber gesteuerten Geräte sind von verschiedensten Herstellern – darunter Homematic, AVM DECT-Steckdosen, Amazon Push-Buttons, günstige Temperatur-Feuchte-Sensoren von Technoline. Anwesenheitserkennung wird z.B. ganz einfach über BT und WLAN gemacht, wenn ein oder mehrere Geräte erkannt werden.

    Die Brücke zu Apple Homekit bildet eine Software, die Homebridge heißt und im Hintergrund auf dem Raspberry läuft. Diese bildet die Brücke zwischen Fhem und z.B. Apple Homekit. Sie kann aber auch gleichzeitig (oder auch nur) die Brücke zu Amazons Alexa bilden.

    Dass es so wenige Geräte für Apple Homekit gibt und dass die wenigen Geräte so teuer sind, liegt an der Zertifizierung durch Apple. Es dauert ewig, bis ein Gerät zugelassen ist und es dürfen nur bestimmte BT- und WLAN-Chips benutzt werden. Für mich ist das ein großer Nachteil. Bevor ich angefangen habe mein Haus zu automatisieren, habe ich nach Schaltern für Rollladen gesucht, die Homekit-fähig sind. Diese gab es einfach nicht und ich weiß nicht, ob und wie viele es mittlerweile dafür gibt. So bin ich zur selbstgemachten Automatisierung gekommen, die ich nun auch mit Apple und Siri steuern kann – wann und wo immer ich möchte…

    Trotzdem ist es schade, dass Apple den Firmen, die Geräte dafür anbieten wollen, solche Steine in den Weg legt und es so schwierig macht. Ich hoffe, dass dies zukünftig einfacher wird.

    15. Mai 2017 | 17:25 Uhr | Kommentieren
    • Patrick

      Hallo Bernd, das klingt super interessant, da ich auch eine ähnliche Konztelation habe. Ich habe über KNX ebenfalls ohne HomeKit Anbindung, eine Busch Jaeger Steuerung. Habe mir schon einen Raspberry Pi zugelegt, aber scheitere noch bei der Installation von Homebridge. Hast du vielleicht eine gute Seite mit einer genauen Beschreibung für die Installation? Danke Dir!

      *Wäre eventuell auch eine gute Idee für die Macerkopf Redaktion, da sicher einiges Interesse haben, nicht HomeKit kompatible Geräte doch einzubinden

      15. Mai 2017 | 19:29 Uhr | Kommentieren
      • Bernd

        Guten Morgen,

        ich bin mir zwar nicht mehr sicher, über welche Anleitung genau ich Homebridge eingerichtet habe, aber ich denke, dass diese hier brauchbar ist: https://wiki.fhem.de/wiki/Homebridge_einrichten

        Das mit dem Raspi und Fhem ist einfach so genial, weil Fhem offen ist. Man kann mehrere, verschiedene Automatisierungssysteme in einem System vereinen und zusammen als ein Ganzes steuern. Man ist nicht nur z.B. auf Homematic, KNX/EIB oder was weiß ich was angewiesen und muss alles von denen kaufen. Es müssen halt nur für die jeweiligen Systeme entsprechende Gateways vorhanden sein (mein Gateway für Homematic kostete übrigens nur 19,95€ 😉 ). Bei mir ist auch die Fritzbox eingebunden inkl. Callmonitor und mehreren Telefonbüchern (Google plus dasoertliche.de). Wenn jemand anruft, dann sagt der Raspberry über seinen Lautsprecher, wer grade anruft. Oder wenn die Waschmaschine fertig ist, sagt er das auch (geht über Leistungsmessung über eine AVM-DECT-Steckdose). Bei diesem System sind wirklich alle Möglichkeiten offen – man muss halt nur wissen, dass man einiges selber programmieren muss. Ganz so einfach wie bei den Systemen von der Stange ist das alles nicht. Momentan arbeite ich noch an der Steuerung meiner Rollladen. Die Astro-Steuerung morgens und abends inklusive Zufallszeiten, Wochenend-, Feiertags- und Urlaubsprogramm und Anwesenheitssteuerung (manche Rollladen fahren nur, wenn niemand zu Hause ist) funktioniert schon hervorragend. Automatisch gelüftet wird beim Öffnen der Fenster auch schon. Aber da z.B. hakelt es noch ein wenig. Was noch fehlt ist die automatische Abschattung je nach Sonneneinstrahlung und aktueller Position der Sonne. Das kommt als nächstes. Es gibt immer was zu tun, aber es macht Spaß, wenn es dann wie gewünscht läuft! 😉

        16. Mai 2017 | 9:24 Uhr | Kommentieren

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