Am gestrigen Tag musste Apple eine Niederlage im eBook-Rechtsstreit mit dem US-Justizministerium hinnehmen. Das Gericht und die zuständige Richterin sahen es als erwiesen an, dass Apple eine zentrale Rolle bei der Preisgestaltung und -erhöhung gespielt hat. So wurden einige Bücher nach dem Start des iBookstore von 9,99 Dollar auf 12,99 Dollar bzw. 14,99 Dollar erhöht.
In einem nächsten Schritt soll ermittelt werden, welcher Schaden dadurch entstanden ist und wieviel Schadensersatz Apple zahlen soll. Gegenüber AllThingsD gab Apple Pressesprecher Tom Nemayr folgendes sinngemäß zu Protokoll
Apple hat sich nicht mit den Verlagshäusern verschworen, um die eBook Preise zu erhöhen, wir werden auch weiter gegen diese falschen Anschuldigungen kämpfen. Als wir 2010 den iBookstore eröffnet haben, gaben wir Anwendern in einem Markt mehr Auswahl, der dringend Innovationen benötigte und wir haben Amazon Monopolstellung gebrochen. Wir haben nichts falsch gemacht und werden gegen dieses Urteil vorgehen.
Als die EU deswegen Klage erhoben hat, ist Apple außergerichtlich eingeknickt. Dort haben sie also etwas falsch gemacht und in den USA nicht? Geht es nicht um die selbe Geschichte?
Aber in den USA müssen sie natürlich den Macker spielen.
Es hat schon seine Gründe, warum die Mitspieler bereits Eingeständnisse in Form von Millionenzahlungen abgelegt haben.